Dieser französische Film aus dem Jahre 1964 nimmt derzeitige amerikanische Filme und die mit ihnen vermittelte Lebenskultur auf die Schippe. Regisseur Jean-Luc Godard (
Weekend), der gleichsam Autor und Erzähler des Films ist, hat im Kontrast zur glänzenden Scheinwelt Hollywoods sein gesamtes Werk in Schwarz-Weiß gehalten. Seine an sich traurige Geschichte zweier Träumer ist dabei mit etlichen satirischen und selbstironischen Momenten gespickt. Eine Szene des Films, in der die Protagonisten den Line Dance "Madison" zum Besten geben, gilt neben der Tanzszene aus
Pulp Fiction zu einer der bekanntesten der Filmgeschichte.