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Daddy ohne Plan

(The Game Plan, 2007)

Dt.Start: 27. März 2008
DVD: 24. Juli 2008
Premiere: 28. September 2007 (USA)
FSK: o.A. Genre: Komödie
Länge: 110 min Land: USA
Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson (Joe Kingman), Madison Pettis (Peyton Kelly), Kyra Sedgwick (Stella Peck), Morris Chestnut (Sanders), Roselyn Sanchez (Monique Vasquez), Gordon Clapp (Coach Maddox), Brian J. White (Webber), Hayes MacArthur (Cooper), Jamal Duff (Monroe), Paige Turco (Karen Kelly), Katie Nauta (Tatianna)
Regie: Andy Fickman
Drehbuch: Nichole Millard, Kathryn Price


Inhalt

Der erfolgreiche Quarterback Joe Kingman genießt sein Junggesellendasein in vollen Zügen und lässt keine gute Party aus. Doch als eines Tages seine ihm unbekannte siebenjährige Tochter auftaucht, die scheinbar aus seiner letzten Ehe hervorgegangen ist, ist das entspannte Junggesellenleben vorbei. Auch seine Agentin Stella ist ihm in dieser verzwickten Situation keine große Hilfe, da sie ebenfalls nichts mit einem Kind anzufangen weis.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Daddy ohne Plan hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 73%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Daddy ohne Plan hat eine Wertung von 73%
Ja, die Geschichte des Filmes konnte man schon unzählige Male über die Leinwand flimmern sehen: Aber mit viel Charme und einem herrlich selbstironischen Hauptdarsteller werden die Herzen des Zuschauers im Sturm erobert und dank seines familienfreundlichen und zündenden Humors ist es ein gelungener Film für Groß und Klein.

Bild aus Daddy ohne Plan Man nehme einen Mann, am Besten noch einen der muskulösen, selbstverliebten Sorte und bringe ihn in Kontakt mit einem kleinen Kind. Dieses bringt dann das Leben des überforderten Mannes durcheinander und fertig ist der Stoff aus dem schon zig Filme gemacht wurden. So ist es noch gar nicht so lange her, dass uns Der Babynator Vin Diesel in den Kinos beehrt hat. Dessen Erbe tritt nun Dwayne The Rock Johnson an und schlägt dabei seinen Vorgänger um Längen.

Joe Kingman ist der Größte! Denkt er zumindest, denn das Footballsternchen könnte selbstverliebter kaum sein. Er besitzt ein riesiges Haus, viele Sportwagen und genießt das Leben in vollen Zügen. Dies ändert sich schlagartig, als plötzlich ein kleines Mädchen vor seiner Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein. Dummerweise musste die Mutter für ein paar Tage nach Afrika und so steht der völlig überforderte Joe vor der Aufgabe seines Lebens.

Obwohl der Daddy ohne Plan nur wenig bis gar nichts Neues zu bieten hat, weiß die erneute Verfilmung der Thematik zu gefallen. Seine Figuren mutieren trotz ihrer Einfachkeit nie zu Schablonen und gewinnen dank ihrer familiengerechten Darstellung schnell die Herzen der Zuschauer. Neben den Figuren wurde auch viel Wert auf den Humor des Filmes gelegt, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber durchweg für Lacher sorgen kann und zum Glück auf jegliche Art von Fäkalhumor verzichtet. Gegen Ende geht dem Film zwar ein wenig die Puste aus, aber wer beim Finale nicht ein Lächeln im Gesicht hat, der dürfte wohl ein Herz aus Stein haben.

Die große Stärke des Filmes ist jedoch ganz klar sein Hauptdarsteller. Wie schon in Be Cool liefert Dwayne Johnson hier eine herrlich selbstironische Vorstellung ab und kann vor allem in den gemeinsamen Szenen mit Newcomerin Madison Pettis gefallen. Die Chemie zwischen den Beiden stimmt und liefert somit das Grundgerüst für das Gelingen des Filmes. Zwar tummeln sich in den Nebenrollen mit Morris Chestnut, Roselyn Sanchez und Kyra Sedgwick ein paar bekannte Namen, jedoch verblassen diese im Vergleich zu dem tollen Hauptdarstellerduo.

Sicher, Daddy ohne Plan erfindet das Rad nicht neu, jedoch hätte man diese Thematik besser kaum in Szene setzen könnnen. Mit viel Witz gelang hier ein unterhaltsamer Film für Groß und Klein, der dank seinem Hauptdarstellerduo für einige Lacher sorgen kann und seinem Vorgänger, Der Babynator, in allen Belangen überlegen ist. Wer also bei seinem nächsten Kinobesuch auf gute, kurzweilige Unterhaltung aus ist, der kann bei einem Ticketkauf nichts falsch machen.



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