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John Rambo(Rambo, 2008)
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14. Februar 2008 DVD: 27. Juni 2008
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Premiere: |
25. Januar 2008 (USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Action, Thriller |
| Länge: |
90 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Sylvester Stallone (John J. Rambo), Julie Benz (Sarah Miller), Matthew Marsden (School Boy), Ken Howard (Artur Marsh), Graham McTavish (Lewis), Reynaldo Gallegos (Diaz), Jake La Botz (Reese), Tim Kang (En-Joo), Paul Schulze (Dr. Michael Bennett) |
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Regie:
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Sylvester Stallone |
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Drehbuch:
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Sylvester Stallone, David Morrell |
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 Inhalt
Zwanzig Jahre nach seinem letzten Einsatz führt Vietnam-Veteran John Rambo im Norden Thailands ein einfaches und zurückgezogenes Leben. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich durch Fischerei und die Instandhaltung alter Boote. Seine Kampfhandlungen hat die einstige Ein-Mann-Armee schon längst aufgegeben. Doch dann ändert sich die Situation: Eine Gruppe von Hilfskräften für die vom Krieg zerrüttete Region wirbt ihn als Wegweiser durch das gefährliche Gebiet am Salween River an, um die medizinische Versorgung des Karen-Stammes im benachbarten Birma sicherzustellen. Als die Missionare nicht zurückkehren, lässt sich Rambo dazu bewegen mit einer Gruppe von Söldnern nach den Hilfskräften zu suchen und so begibt er sich erneut an die vom Krieg gezeichnete Grenze. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Lieb
Wer mit der Rambo-Filmreihe wenig anfangen kann, wird vermutlich nicht verstehen, was in John Rambo passiert. Stallones Verortung der Handlung nach Birma durfte in der Heimat wie Fiktion anmuten, kennen sich die meisten US-Amerikaner nicht einmal recht in Europa aus. Was Stallone dann zeigt, ist zweifellos oft chauvinistisch, wenn Birmanen wie die Berserker in ein Dorf einfallen, um auf der Stelle alles und jeden abstechen/verbrennen/vergewaltigen, den sie in die Finger kriegen, während ihre Kollegen zur gleichen Zeit das Dorf bombardieren. Hier merkt man Stallone sein etwas mangelndes Talent für die Regie durchaus an. Hatte Rambo noch eine gewisse politische Note (fehlender Respekt gegenüber den heimkehrenden Vietnam-Veteranen) geht John Rambo jede tiefere Bedeutung ab. "Live for nothing, or die for something", heißt es - der Film ist voll von solch plakativen Äußerungen und Militärfetisch. Alles was man für sein Geld bekommt, ist Action Deluxe. Diese macht gelegentlich sogar Spaß, zugegeben, aber am Ende war der ganze Film dann irgendwie doch so unnötig wie die neueste Staffel von Deutschland sucht den Superstar.
Kritik
von Markus Ostertag
Rund 20 Jahre nach dem letzten Rambo-Teil ist er nun wieder zurück in den Kinos: John Rambo. Nach Rocky Balboa wagt sich Sylvester Stallone nun unter eigener Regie nach Birma und mischt den dort seit Jahrzehnten wütenden Krieg auf. Anders als die schwachen Fortsetzungen aus den 80er Jahren ist John Rambo angepasst an den Fankult und damit äußerst konsequent. Denn die enorme Brutalität wird vor allem den Fans gefallen!
Über Filme wie John Rambo sollte man eigentlich nicht viele Worte verlieren, denn jeder kennt Rambo. Das Wort "Rambo" hat nicht nur in die Umgangssprache, sondern auch in den Duden Einzug gehalten. So verwundert es nicht, dass Sylvester Stallone neben Rocky Balboa auch seiner Rambo-Reihe nochmal neuen Schub verleihen will. Unter dem Motto "Lebe für Nichts oder stirb für Etwas" ist nun der seit Jahrzehnten wütende Bürgerkrieg in Birma Schauplatz für Rambos Action.
Bei dieser Art von Filmen ist der Inhalt meist nebensächlich und so ist es auch im vierten Teil der Rambo-Franchise. Die Fans wollen konsequente und möglichst brutale Action, die in einem "gewissen Kontext" stehen sollte. Sinn, Realität oder sonstige störende Nebenfaktoren werden ausgeblendet und dann kann der Spaß beginnen. Genau mit diesen Zutaten scheint Sylvester Stallone sich an das Drehbuch von John Rambo gemacht zu haben, denn er trifft den Nagel ziemlich genau auf den Kopf.
Neben tollen Effekten, erlebt der Zuschauer einen brutalen und dabei äußerst konsequenten Streifen, der nur für kurze Atempausen damit aufhört Körperteile und Blut durch die Luft zu wirbeln. Die Dialoge sind scheinbar absichtlich so schwach angelegt, dass man sich schwer tut das Schmunzeln zu verdrücken und eventuell mögliche Denkanstöße werden gar nicht erst vertieft, denn an der Kinotür hat man das Gehirn ja bereits abgegeben.
Wenn man sich brutale Action-Filme mit einer Art von Humor anschauen kann, dann ist John Rambo ein toller Streifen und dadurch für die Fans perfekt. Jeder Andere wird aber sowieso einen Bogen um die Kinosäle machen und so hat Stallone es wieder einmal geschafft die schwachen Fortsetzungen aus den 80er Jahren zu retten und damit der Rambo-Reihe wieder neuen Auftrieb gegeben.  Weitere interessante Filme
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