MovieMaze-Home
NewsFilmeChartsStarsTrailerWallpaperPosterForumSpecialsSuche
filmarchivaktuell im kinovier wochen vorschaucoming soonpodcastsuche

  
 Poster zu Cloverfield vergrößern

Film-Seite zu Cloverfield
Trailer zu Cloverfield
Poster zu Cloverfield
Wallpaper zu Cloverfield
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Cloverfield
PDF zu Cloverfield
Forum-Topic zu Cloverfield

Cloverfield

(Cloverfield, 2008)

Dt.Start: 31. Januar 2008 Premiere: Januar 2008 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Action
Länge: 85 min Land: USA
Darsteller: Mike Vogel (Jason Hawkins), Lizzy Caplan (Marlena Diamond), Michael Stahl-David (Rob Hawkins), Jessica Lucas (Lily Ford)
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Drew Goddard


Inhalt

Der in einer Marketingfirma arbeitende Rob Hawkins bereitet sich zur Abreise nach Japan vor, als er von seinen Freunden mit einer Abschiedsparty überrascht wird. Währenddessen wird die New York City von einem Monster angegriffen und ins Chaos gestürzt. Rob und seine Freunde flüchten panisch ins Freie und halten die unglaublichen Geschehnisse mit einer Handkamera fest.
Shopping-Box
DVDs zu Cloverfield Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Cloverfield Poster & Merchandise
zum Film
Cloverfield bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Cloverfield bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film


Kritik

Cloverfield hat eine Wertung von 80%
Lange Zeit wurde sowohl Handlung als auch Cast und Titel des Films verschwiegen, um die Erwartungshaltung in die Höhe zu schrauben. Nun ist das Geheimnis um Cloverfield endlich gelüftet. Trotz kleiner Schwächen ist Regisseur Matt Reeves und seinem Produzenten J.J. Abrams ein spannender Actionfilm gelungen, der fesselt und dessen originelle Kameraführung den Film zu einem Erlebnis macht.

Bild aus Cloverfield Eine fröhliche Abschiedsparty in Manhattan findet ein plötzliches Ende, als die Stadt von schweren Explosionen heimgesucht wird. Das Grauen, das danach ausbricht, verwüstet die Stadt und lässt die Menschen in Panik flüchten.

Cloverfield beginnt relativ banal. Etwa 20 Minuten ist der Zuschauer Gast der Abschiedsparty, wird mit den anderen Gäste vertraut gemacht, erfährt mehr über die Verbindung von Beth und Rob und lernt die späteren Protagonisten kennen. Das Alles erfolgt von der ersten Sekunde an durch die Perspektive einer Videokamera, die von unterschiedlichen Figuren gehalten wird. Als das Partygeplänkel jäh durch ein schweres Beben gestört wird, schwenkt die fröhliche Stimmung abrupt in Panik um. Beim Zuschauer breitet sich endlich die langersehnte Spannung aus, denn genau wie die Figuren möchte man nun das Rätsel lösen, wer Manhattan langsam in Schutt und Asche zerlegen wird.

Die Effekte, die den Film fortan prägen, sind gut gemacht, wenngleich auch nicht neu und herausragend. Einstürzende Hochhäuser, aufbrechende Straßen und Explosionen immenser Größe sind bereits aus früheren Filmen bekannt.

Dadurch, dass die gesamte Handlung jedoch durchweg aus der Sicht des Filmenden erzählt wird, wird der Zuschauer nun haarklein in die Flucht, die Angst der Menschen und die Zerstörung hineingezogen. Diese unwahrscheinliche Realitätsnähe ist es, die den Film ausmacht und immer wieder zu Gänsehaut führt. Die häufigen Schwenks und das ständig wackelnde Bild sind allerdings auch nichts für schwache Nerven und schlagen des öfteren auf den Magen.

Zwar ist das Monster, welches die Stadt heimsucht, wenig originell, wird recht schnell in seiner ganzen Pracht präsentiert und erinnert zudem stark an die Figuren aus Der Nebel, die Angst und das Chaos, welches es verbreitet, lassen diese Schwachstellen aber schnell vergessen.

Die nun folgende Flucht der kleinen Gruppe durch die Stadt findet ihren ersten Höhepunkt im Untergrund, wo sie erstmals direkten Kontakt mit den Ablegern des Wesens hat. Speziell diese fast nur im Dunkeln ablaufenden Szenen erinnern stark an das Blair Witch Projekt, sind aber noch realitätsnäher und direkter.

Die Hilflosigkeit der Flüchtenden, sowie die Ratlosigkeit des Militärs übertragen sich auch auf den Zuschauer und schnell wird klar, dass eine Rettung der Stadt wohl nicht möglich sein wird. Diese Endzeitstimmung ist umso erschreckender, als die Flüchtenden trotzdem versuchen, ihren Weg aus der Stadt zu finden. Ob diese Flucht gelingt und ob das Monster besiegt wird, bleibt leider am Ende offen. Dafür räumt dieses aber auch viel Platz für eigene Spekulationen ein.

Cloverfield hat in der Handlung einige logische Schwächen und auch von dem Bösen, das die Stadt heimsucht, hat man sicherlich mehr erwartet. Die große Geheimnistuerei im Vorfeld ist gemessen am Ergebnis sicher nicht nötig gewesen. Die originelle Erzählweise, die extreme Realitätsnähe vermittelt, macht viele Schwächen jedoch wett. Fazit: Ein fast immer spannender Actionfilm, der einen schnell gefangen nimmt.

von Julia Stache


Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
The Host
Dt. Start: 29. März 2007
Vorschlag entfernen
Independence Day
Dt. Start: 19. Sep 1996
Vorschlag entfernen
District 9
Dt. Start: 10. Sep 2009
Vorschlag entfernen
 

© 2010 MovieMaze.de