Crocodile Dundee in Los Angeles Poster

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Crocodile Dundee in Los Angeles

(Crocodile Dundee in Los Angeles, 2001)

Dt.Start: 21. Juni 2001
DVD: 24. Juni 2002
Premiere: 12. April 2001 (Australien)
FSK: ab 6 Genre: Komödie
Länge: 92 min Land: Australien, USA
Darsteller: Paul Hogan (Mick Dundee), Linda Kozlowski (Sue Charlton), Jere Burns (Arnan Rothman), Jonathan Banks (Milos Drubnik), Alec Wilson (Jacko), Serge Cockburn (Mikey Dundee), Gerry Skilton (Nugget O'Cass), Steve Rackman (Donk), Aida Turturro (Jean Ferraro), Paul Rodriguez (Diego), Kaitlin Hopkins (Miss Mathis), David Ngoombujarra (Arthur), George Hamilton (Er selbst), Mike Tyson (Er selbst), Hal Fishman (Er selbst)
Regie: Simon Wincer
Drehbuch: Matthew Berry


Inhalt

Seit seinem letzten großen Abenteuer sind viele Jahre vergangen. Jetzt lebt Mick Dundee mit Freundin Sue und ihrem gemeinsamen Sohn Mikey ruhig und zufrieden im australischen Outback. Als Sue vom ihrem Vater darum gebeten wird, das Büro seiner Zeitung in Los Angeles für einige Zeit zu leiten, ziehen Mick und Mikey gemeinsam mit ihr in die Stadt der Engel, wo alles ein wenig anders läuft als Zuhause.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Crocodile Dundee in Los Angeles hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 25%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Brendel
Crocodile Dundee in Los Angeles hat eine Wertung von 25%

Ein weiterer Beitrag zum Thema "Filme die die Welt nicht braucht." Eigentlich wollte Paul Hogan nie wieder in die Rolle des Mick Dundee schlüpfen, das meinte er zumindest nach der Veröffentlichung des zweiten Teils. Was mag ihn nur umgestimmt haben? Lag es vielleicht daran, daß er keine lukrativen Angebote bekam oder schwelgte er gerade in schönen Erinnerungen an die gute alte Zeit, als er sich dazu entschloß Crocodile Dundee in Los Angeles anzugehen? Wer weiß das schon so genau. Das Studio hat dem Streifen jedenfalls grünes Licht gegeben, war sich dabei aber wohl bewußt daß sich der Film nicht unbedingt als Zuschauermagnet erweisen würde. Als Autor wurde Matthew Berry verpflichtet, der seine Fähigkeiten bisher nur in der Fernsehserie Married... with Children unter Beweis stellen konnte, als Regisseur des dritten Crocodile Dundee Abenteuers wählte man Simon Winger, der in der Vergangenheit Filme wie Free Willy und Harley Davidson & the Malboro Man auf die Leinwand brachte und die Produktion übernah Paul Hagen nebst sechs Co-Produzenten gleich mal selbst.

Herausgekommen ist ein Film der sich nahtlos in die Crocodile Dundee Reihe einfügt. Er ist zwar keine Weiterentwicklung aber auch kein Rückschritt zu seinen beiden Vorgängern. Der ganze Film erinnert in Story, Dialogen und Inszenierung unheimlich an Filme aus den 80er Jahren. Anstatt sich also dem Zeitgeist anzupassen, hat die Truppe um Paul Hogan einfach ein weiteres mal ihr Ding durchgezogen. Ihnen war sicherlich klar, daß sie damit keine Massen ins Kino locken würden, aber bis auf die Hardcore Fans und chronisch gelangweilten wären wohl trotz hipper Slowmotions oder Martial Arts nicht mehr Leute in den Film gegangen. Außerdem wäre das ganze dann auch ein wenig lächerlich geworden. Daher war die Entscheidung, den Film stilistisch seinen Vorgängern anzupassen, die einzig richtige denn damit wurden zumindest die Fans glücklich gemacht.

Die Geschichte des Films ist recht einfach gestrickt und dient im Prinzip nur dazu Mick Dundee von einer spaßigen Szene zur nächsten zu geleiten. Die Scherze selbst sind ebenfalls altbekannt und meistens von der Sorte Hinterwäldler aus dem australischen Outback trifft auf hektischen und modernen Lebensstil der Großstadt. Kennen wir ja bereits aus dem zweiten Teil. Auch sonst bietet der Streifen nicht viel neues. Nein, ich korrigiere das: Der Streifen bietet eigentlich überhaupt nichts neues. Somit kann ich also guten Gewissens behaupten: Diesen Film muß man wirklich nicht gesehen haben. Fairerweise sollte ich aber auch dazu sagen, daß ich dieses Jahr schon weitaus schlechtere Filme ertragen mußte. Im Gegensatz zu nervigem Celluloid-Müll wie Joe Dreck oder Ey Mann - Wo is' mein Auto!!? die einen nach einer gewissen Zeit regelrecht ankotzen, kann man sich mit Crocodile Dundee in Los Angeles nämlich recht gut arrangieren. Und jetzt mal ganz ehrlich: Hat hier jemand tatsächlich mehr erwartet?



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