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Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer

(Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer, 2008)

Dt.Start: 16. Oktober 2008 Premiere: 16. Oktober 2008 (Deutschland)
FSK: o.A. Genre: Animation
Länge: 71 min Land: Deutschland
Darsteller: Maximilian Belle (Mondbär), Angelika Bender-Wilschrei (Entenmutter), Eric Brodka (Krähenchef), Ulrich Frank (Jonathan), Julia Haacke (Polli), Gudo Hoegel (Reinecke Fuchs), Christoph Jablonka (Mond), Tobias Lelle (Frosch), Marike Oeffinger (Marienkäfer), Jacob Riedl (Specht), Manuel Straube (Hase), Jochen Striebeck (Dachs), Kai Taschner (Pollux)
Regie: Mike Maurus, Thomas Bodenstein, Hubert Weiland
Drehbuch: Mark Slater, Gabriele M. Walther


Inhalt

Die Tiere des Waldes sind aufgebracht: Der Mond ist nach einem Zusammenstoß mit einem Flugzeug vom Himmel verschwunden. Als sie sich auf die Suche nach ihm begeben, finden sie ihn beim Mondbären, der in seinem Bau mit dem Mond Dame spielt. Als der Mond aber auch noch in tiefen Schlaf verfällt und keiner ihn aufzuwecken vermag, sehen die Tiere einzig im momentan nicht auffindbaren Sonnenvogel, der sie jeden Morgen weckt, die letzte Möglichkeit, den Mond zu wecken und ihn dann wieder an seinen Platz zu bringen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 75%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Harald Witz
Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer hat eine Wertung von 75%
In der Nacht ist der Mond vom Himmel gefallen und hat den Wald im Dunkeln gelassen. Nun liegt er beim Mondbär in der Hütte und kann nur noch von Sonnenvogel aufgeweckt werden. Doch wo steckt der? Und wie kriegt man den Mond wieder in den Himmel hoch? Der Mondbär und seine Freunde machen sich auf die Suche. Das Briefe von Felix-Team um Gabriele M. Walther, Matthias Walther und Frank Piscator bringt mit dem großflächigen Zeichentrickfilm Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer ein weiteres Kinderbuch-Franchise in die Kinos. Ein Abenteuer für die kleinsten Kinogänger.

Bild aus Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer Gabriele M. Walther, Matthias Walther und Frank Piscator haben schon die Briefe an FelixBücher von Annette Langen und Constanza Droop erfolgreich für Fernsehen (2002) und Kino (2005, 2006) verfilmt. Seit letztes Jahr läuft im Ki.Ka erfolgreich ihre Adaption von Der Mondbär und seine Freunde die Rolf Fänger und Ulrike Möltgen ebenfalls für den ehrwürdigen Coppenrath-Verlag entwickelt haben. Folgerichtig nutzt das Produzententeam nun die Popularität unter den 3- bis 5-jährigen und legt einen Kinofilm vor, der ganz auf die kleinsten Kinogänger zugeschnitten ist.

Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer ist zwar am Computer entstanden, lebt aber von seiner großflächigen 2-D-Animation, die sich eng ans Serienvorbild hält. So beeinträchtigen die Macher um Regisseur Mike Maurus den Kinogenuss nicht durch Bildüberfrachtung und ermöglichen auch den ganz jungen Kinogängern, der Handlung mühelos zu folgen. Die erzählt von einer ungemütlichen Nacht, in der der Mond von einem unbekannten Ding aus seiner Bahn geworfen wird und auf die Erde fällt. Gut, dass der Mondbär ihn findet und zuhause aufpäppelt. Die Aufregung ist groß, zumal Dachs, Frosch, Ente und Marienkäfer das Schlimmste befürchten. Als sie den Mond und den Mondbär beim Dame-Spiel entdecken, sind sie erst mal beruhigt. Gemeinsam überlegen sie, wie sie den Mond wieder an den Himmel bringen können. Schließlich schläft der Mond ein und kann nur noch durch den Gesang des Sonnenvogels aufgeweckt werden. Also gilt es, zunächst einmal den Vogel zu finden, was leichter gesagt als getan ist. Unterwegs im Wald treffen sie auf den heulenden Hasen, dem irgendjemand die Karotten geklaut hat. Derweil hat der Fuchs den Sonnenvogel gefangen und überlegt, wie er den Happen zubereiten soll. Die Freunde können ihn befreien, doch der Vogel fliegt vor Schreck über die Brücke in den unbekannten nebligen Teil des Waldes, wo angeblich der fiese Pollux lebt.

Der Mondbär - Das große Kinoabenteuer wendet sich mit seiner zarten und episodischen Geschichte an alle Kinder, und versteht es, unter dem Motto "Freunde halten zusammen", spannend und lehrreich zu unterhalten. Einfache Strukturen und simple Spannungsmomente sorgen für 71 unterhaltsame Minuten, die anders als die amerikanischen Kinderfilme auf bombastische Effekte, Sounds und schrille Action verzichten kann. Natürlich gibt es für erwachsene Begleitpersonen ein zwei Schmankerl, aber Maurus, seine Autoren und das Produzententeam bleiben ihrer Linie konsequent treu und sorgen so für ausgelassenen Spaß. Damit etabliert sich im ohnehin starken deutschen Trickfilm endgültig eine weitere Kraft, die wohl auch in Zukunft mit feinen Kinderfilmen von sich reden wird. Den Namen Caligari Films dürfen sich die Eltern fortan merken.



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