Afro Samurai: Resurrection Poster

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Afro Samurai: Resurrection

(Afro Samurai: Resurrection, 2009)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 31. Juli 2009
Premiere: 25. Januar 2009 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Animation
Länge: 101 min Land: Japan, USA
Darsteller: Samuel L. Jackson (Afro Samurai / Ninja Ninja), Lucy Liu (Sio), Mark Hamill (Bin/ Oden Shop Master), Grey DeLisle (Tomoe / Ogin), Liam O'Brien (Shichogoro), Zachary Gordon (Kotaro), Yuri Lowenthal (Jinno)
Regie: Fuminori Kizaki
Drehbuch: Eric S. Calderon, Leo Chu


Inhalt

Afro hat auf dem Rachefeldzug gegen den Mörder seines Vaters tausende Menschen getötet. Nun, da sein Vater gerächt ist, zieht sich der junge Mann zurück und versucht die Grausamkeiten zu vergessen. Doch eine mysteriöse Schönheit namens Sio lässt ihn nicht davon kommen. Sie fordert, dass für all die Morde Buße getan werden soll. Als schließlich der Leichnam seines Vaters aus dem Grab gestohlen wird, nimmt Afro sein Schwert erneut in die Hand.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Afro Samurai: Resurrection hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 45%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Afro Samurai: Resurrection hat eine Wertung von 45%
Der wortkarge und coolste aller Kämpfer ist zurück! Wer dachte, dass der titelgebende Held nun Ruhe und Frieden finden würde, irrte. Erneut kämpft sich Afro durch Horden von Gegnern und hat dabei mit seinem nervigen Sidekick und der hohen Anzahl von Wiederholungen zu kämpfen, die zeigen, dass der Wechsel des Formats von der Serie zu einem Film wohl nicht die beste Idee war.

Bild aus Afro Samurai: Resurrection Nach der überaus erfolgreichen ersten Staffel der fünfteiligen Mini-Serie Afro Samurai war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Fortsetzung hinterher geschoben wurde. Zunächst wurde dabei noch spekuliert, ob man es mit einer Realverfilmung des Stoffes mit Samuel L. Jackson als Hauptdarsteller versuchen sollte. Doch vorerst beließ man es bei dem alten Medium, mit dem Unterschied, statt einer Serienstaffel nun einen Spielfilm zu produzieren.

Nachdem Afro den Träger des Stirnbandes Nr. 1 besiegt hat, ist sein Rachefeldzug endgültig beendet. Auf dem Weg dahin hat der wortkarge Samurai tausenden von Kämpfern das Leben genommen, um den Mord an seinem Vater zu rächen. Diese kaltblütigen Gewalttaten fallen nun auf unseren Helden zurück, als die schöne Sio in sein Leben tritt. Diese will Rache für die vielen Opfer, die für den persönlichen Rachefeldzug im Kampf mit dem Samurai ihr Leben gelassen haben.

Eigentlich war im Finale der kurzen TV-Serie alles gesagt, auch wenn man sich ein Hintertürchen für eine Fortsetzung offen gelassen hatte. Umso überraschender ist jedoch, dass man bei dem anschließenden TV-Film einen komplett anderen Handlungsstrang gewählt hat. "Leider" muss man fast sagen, denn die Geschichte ist in diesem Falle nie mehr als Mittel zum Zweck, um den wohl besten Schwertkämpfer der Welt von einem Kampf zum Nächsten zu locken.

Diese Kämpfe sind optisch erneut sehr gelungen und gerade in ihrer kaltblütigen Brutalität überzeugend. Die schnellen Schnitte und Kamerafahrten verleihen dem Ganzen eine besondere Dynamik und auch in den ruhigen Momenten weiß die Atmosphäre, auch dank der hervorragenden Musikuntermalung von RZA, zu überzeugen. Leider wiederholen sich viele inszenatorische Kleinigkeiten des Öfteren, so dass man feststellen muss, dass der Wechsel vom Serien- zum Filmformat vielleicht nicht die beste Entscheidung gewesen ist und man es erneut bei einer kurzen Serie hätte belassen sollen.

Ein Prunkstück der Serie war natürlich die illustre Besetzung der Synchronstimmen. Erneut wird der titelgebende Held hervorragend von Samuel L. Jackson verkörpert und auch die neu hinzugekommenen Lucy Liu und Mark Hamill können ihren Figuren das nötige Leben einhauchen. Schade jedoch, dass man nicht auf den nervigen Sidekick von Afro verzichtet hat, der im Vorgänger der einzige größere Schwachpunkt war und hier aufgrund seiner ausufernden und nervigen Dialoge noch deutlicher negativ ins Gewicht fällt.

Afro Samurai war eine kurzweilige unterhaltsame Serie mit vielen Gegnern und einigen netten Einfällen in Sachen Inszenierung. Leider wirkt die Fortsetzung nie mehr als ein lustlos hinterher geschobenes Stückwerk, das leider zu keinem Zeitpunkt den Charme des Vorgängers erreichen kann. Zwar stimmt die Optik erneut, aber der Wechsel vom Serien zum TV-Format macht dem Werk gehörig zu schaffen, hat man doch das Gefühl der ständigen Wiederholung, die zudem für einige Längephasen sorgt.



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