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Valentinstag(Valentine's Day, 2010)
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11. Februar 2010
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Premiere: |
12. Februar 2010 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
124 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Taylor Lautner (Tyler Harrinton), Anne Hathaway (Liz Undertip), Bradley Cooper (Holden Bristow), Jessica Biel (Kara Yakksi), Jessica Alba (Morley Clarkson), Taylor Swift (Samantha Kenny), Ashton Kutcher (Reed Bennett), Emma Roberts (Janice Bennett), Julia Roberts (Kate Greatson), Jennifer Garner (Julia Berlison), Patrick Dempsey (Harrison Copeland), Jamie Foxx (Kelvin Briggs), Topher Grace (Josh Morris), Eric Dane (Sean Jackson), Queen Latifah (Erin Patusi), Christine Lakin (Heather), George Lopez (Alphonso), Shirley MacLaine (Estelle), Carter Jenkins (Alex O'Bannon), Hector Elizondo (Edgar), Roberta Valderrama (Chola), Paul Vogt (Sheldon), Kathryn Le (Connie), Alexis Peters (Dana), Shea Curry (Elise), Kamilla Bjorlin (Sherry Donaldson), Bryce Robinson (Edison) |
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Regie:
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Garry Marshall |
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Drehbuch:
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Katherine Fugate, Abby Kohn |
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 Inhalt
Die Liebe hat viele Gesichter, das zeigen auch die Geschichten der zehn Menschen, die den Valentinstag ganz unterschiedlich verbringen. Ein Blumenladenbesitzer macht seiner Freundin einen Heiratsantrag, aber merkt kurz darauf, für wen sein Herz wirklich schlägt. An anderer Stelle trifft eine US-Offizierin im Flugzeug auf einen homosexuellen Mann, dessen Liebhaber sich wegen seiner Bekanntheit nicht outen möchte. Zeitgleich sucht eine junge Frau bei einem Date nach der Liebe und eine unglücklich verliebte Pressesprecherin verbringt den Valentinstag notgedrungen allein. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Dimitrios Athanassiou
Der Tag, an dem sich die Turtelnden neue Schwüre schwören, die alten erneuern oder überhaupt erst den Schritt wagen, es miteinander auszuprobieren, steht vor der Tür. Das angelsächsische Fest, das wie Halloween zu uns hinübergeschwabt kam, erfreut sich auch hier großer Beliebtheit. Nebst Liebestaumel bringt es aber auch die Kassen der Floristen zum Klingeln. Valentinstag kombiniert beides und verhackstückelt das romantische Thema in vielen kleinen Versatzstücken. Manchmal witzig, meist jedoch eher kitschig und langatmig, gibt es bestimmt Besseres, was man an diesem Tag mit seiner Zeit anfangen könnte - auch zu zweit.
Regelmäßig zum Ehrentag der Verliebten erlebt auch das Thema an sich sein filmisches Revival. Das als gefühlsdusselig verschriene Kino aus Übersee geht da gerne voran und liefert selbstverständlich immer wieder aufs Neue einen anrührenden Beitrag in Sachen Liebe. Und um das Oberstübchen nicht überzustrapazieren und namentlichen Missverständlichkeiten aus dem Weg zu gehen, heißt das Filmchen gleich genauso wie der Tag selbst. Hand-in-Hand geht damit die Frage einher, inwiefern es aber überhaupt noch (heutzutage) möglich ist, der ewig gleichen Romantik-Litanei neue und originelle Blickwinkel abzugewinnen?
Beim Cast wurde sich zumindest rein nominell keine Blöße gegeben. Satte 20 mehr oder minder bekannte Hollywood-Größen geben sich die Ehre; angefangen bei den angesagten weiblichen Oberschnitten (wobei die Herren der Schöpfung nicht weniger gut verlesen wurden): Julia Roberts, Jennifer Garner, Jessica Biel, Jessica Alba und Anne Hathaway. Wohlweislich wurde aber auch sorgsam darauf geachtet, zumindest von der Grundidee her, altersmäßig alle Zielgruppen zu bedienen. Und deshalb gibt es einerseits für Kinolegende Shirley McLaine ein Stelldichein und auf der anderen Seite einen Knirps, der ganz verknallt um seine Klassenlehrerin wirbt. Liebe kennt halt keine Grenzen.
Vor der Branche der Floristen, die wie kaum eine andere vom 14. Februar profitiert, vollführt Valentinstag regelrecht eine kleine Verbeugung. Dreh- und Angelpunkt vieler Geschichten in diesem Episodenfilm ist ein Blumenladen in Los Angeles, in dem an diesem Tag besonders viel los ist. Teilhaber des Ladens ist der knackige Reed Bennett (Ashton Kutscher), der just an diesem Tag seiner Freundin Morley (Jessica Alba) einen Heiratsantrag macht und im rosa Himmel der Glücksseligkeit herumschwebt; ist er doch der Meinung, dass das Herz der Auserwählten im Gleichklang mit dem seinigen schlägt. Während Reed aber unsanft aus seinen amourösen Höhen plumpst, passiert an allen Liebesfronten herum noch einiges mehr.
Paare, die einen gleichgeschlechtlichen Lebensstil präferieren, können nicht zusammenfinden, da ein Comming-Out für eine Person des öffentlichen Lebens selbst heute noch im verklemmten und puritanischen Amerika keine spaßige Angelegenheit ist; andernorts sind Männlein und Weiblein zwar frisch ineinander verschossen, die Holde traut sich aber nicht, eine richtige Beziehung mit dem Angebeteten einzugehen, da sie einem sehr merkwürdigen Nebenjob nachgeht: Als adult phone entertainer bringt sie ihre zahlreichen Kunden mit höchst professioneller Verbalerotik stets zum Höhepunkt - fraglich, ob der potenzielle Lebenspartner das besonders amüsant findet.
Die Sache mit der Liebe ist halt schon eine komplizierte Angelegenheit und es läuft nicht immer so, wie man es erwartet. Manchmal verliebt man sich in jemanden, der bereits verheiratet ist und der lediglich nach einer flockigen Affäre sucht; man liebt, die Liebe wird aber nicht gleichermaßen erwidert oder glaubt, der Partner hielt es ein Leben lang mit der Treue ebenso, wie man es selber tat. Und zu allem Überfluss erkennt man mitunter nicht, wenn der oder die Richtige eigentlich zum Greifen nahe ist, aber man selber sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Valentinstag ist tatsächlich das, was man von einer vollen Pralinenschachtel erwarten würde: ein buntes süßes Vielerlei. Die originellsten (zeitgemäßen) Höhepunkte dieses klebrigen Liebeskonfektes sind, dass nun endlich auch Gay-Pärchen wie selbstverständlich in den Liebesreigen mit einbezogen werden und der Telefonsex-Hotline-Job, der so wunderbar den Zeitgeist reflektiert. Darüber hinaus gibt es wenig Neureiz. Die Geschichtlein leiern vor sich hin, kreuzen sich und beeinflussen einander oder sind zumindest weitläufig miteinander verwoben. Die schiere Vielzahl der Miniplots gestaltet es aber reichlich schwer überhaupt am Ball zu bleiben und die losen Fäden immer wieder sinnig miteinander zu verknüpfen. Der Blumenladen im Zentrum als erzählerisches Koordinatenkreuz fängt diese Schwäche zwar zum Teil wieder auf, doch über die unweigerlich aufkommenden Längen hilft das nicht hinweg.
Etwas weniger wäre bei Valentinstag eindeutig mehr gewesen. Es gelingt schlichtweg nicht, die vielen Handlungsstränge dynamisch und kurzweilig zu verarbeiten. Zwar finden sich alle Motive vor, die zu solch einem Gefühlspotpourri dazugehören: Verlieben, Zerstreiten, Verzeihen und wieder Versöhnen sowie die wahre Liebe finden; aber weder die einzelnen Plottwists wirken besonders originell, noch packt der Blues richtig zu. Und Eros Pfeile, die final ihre Ziele schon noch treffen werden, versetzen nicht ernstlich in eine romantische Stimmung. Der Film ist klischeebehaftet, kitschig, vorhersehbar, ohne besondere Pointen, wartet mit zu vielen Figuren auf und dehnt das Liebesspektakel zeitlich über Gebühr. Trotzdem wird er die Romantiker und Frisch- wie Immernoch-Verliebten mitunter das Taschentuch zücken lassen - und das sei dann jedem, der es ebenso mag, auch von Herzen gegönnt - Happy Valentine  Weitere interessante Filme
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