Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma Poster

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Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma

(A Nightmare on Elm Street: The Dream Child, 1989)

Durchschnittliche Redaktionswertung

70%



Inhalt

Alice lebt zufrieden mit ihrem Freund Dan und hat Freddy Krüger endgültig getötet. Glaubt sie zumindest. Doch dann wird Dan plötzlich ermordet aufgefunden und es liegt nahe, dass Freddy etwas damit zu tun hatte. Alice erfährt, dass sie schwanger ist und muss bald feststellen, dass Freddy mithilfe ihres ungeborenen Kindes zurückzukehren versucht. Ihre einzige Möglichkeit scheint zu sein, die Mutter von Freddy Krüger zu finden, um den ehemaligen Kindermörder erneut zur Strecke zu bringen.

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Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

70%

Auch wenn man sich des Gefühls nicht erwehren kann, dass die Luft aus dieser Franchise langsam aber sicher heraus zu sein scheint, halten die Macher den Zuschauer mit einer durchaus überzeugenden inhaltlichen Erweiterung bei der Stange und können ihn auch dank der guten und vor allen Dingen blutigen Inszenierung von Stephen Hopkins durchaus unterhalten.

Bild aus Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma Liest man, was für ein Chaos es im Vorfeld zum Kinostart gab, ist kaum vorstellbar, dass der fünfte Teil der Nightmare on Elm Street-Franchise auch nur ansatzweise eine Chance gehabt hätte, ein gelungener Film zu werden. So setzte das Studio dem damals noch recht unerfahrenen Regisseur Stephen Hopkins die Frist, den Film in gerade einmal vier Wochen abzudrehen, obwohl Tage vor Drehbeginn das Drehbuch noch mehrmals umgeschrieben wurde und somit Hopkins Arbeit nochmals sichtlich erschwert wurde. Gleiches gilt für die Tatsache, dass man den Film für ein "R-Rating" in einigen Szenen extrem kürzen musste.

Nachdem Alice vor gut einem Jahr den Anschlägen des in den Träumen mordenden Freddy Krueger gerade so entkommen ist, treibt er seit Neuestem wieder sein Unwesen in ihrem Schlaf. Der wiederkehrende Traum der schwangeren jungen Frau prophezeit ihr die Wiedergeburt Kruegers. Einzig der in ihren Träumen erscheinende Geist von dessen Mutter gibt ihr Hoffnung. Doch um sie zu ihrer Unterstützung zu gewinnen, muss sie noch einen letzten Kampf mit dem berühmten Serienkiller austragen.

Auch in der fünften Episode gibt es wieder eine Neuerung im Vergleich zu den Vorgängern, nämlich die Tatsache, dass Freddy Krueger nun auch außerhalb der Träume im richtigen Leben attackieren kann. Denkt man zunächst, dass man damit dem Thema der Reihe den Todesstoß geben würde, wird dies sogar gegen Ende mit einer vernünftigen und durchaus gelungenen Erklärung gerechtfertigt. Des Weiteren wird auch in diesem Teil wieder versucht, Horror und Komödie zu vermischen, doch fallen die One-Liner im Vorgleich zu den Vorgängern an Boshaftigkeiten deutlich ab.

Stephen Hopkins, der heute hauptsächlich als Regisseur für die Serien Californication und 24 fungiert, kann sich von den trashigen 80er-Jahre-Stil des vierten Teiles befreien und setzt wieder intensiver auf eine düstere Atmosphäre, gepaart mit den bekannten kreativen Todesszenen. Diese sind in der nur schwer aufzutreibenden Unrated-Fassung sicherlich nichts für schwache Nerven und mit der Motorradszene hat der Film sicherlich eine der heftigsten Szenen der Reihe zu bieten. Zwar wirken einige der Albträume etwas altbacken, was auch verständlich ist, schließlich befinden wir uns schon im fünften Teil der Reihe, doch können diese dank der harten Inszenierung ohne Mühe ausgeglichen werden.

Wie schon in A Nightmare on Elm Street 4 wird die Hauptrolle von der jungen Lisa Wilcox übernommen. Diese erweist sich erneut als durchaus gelungene Besetzung und kann den Film ohne große Mühe tragen. Das weitere Cast hingegen ist mit Ausnahme des wie immer herrlich aufgelegten Robert Englund als Freddy Krueger kaum der Rede wert und tritt fast ausschließlich als Stichwortgeber in Erscheinung.

Bedenkt man die Voraussetzungen, ist es schon überraschend, dass aus diesem Chaos noch ein unterhaltsamer Film entstanden ist. Hat man also die Möglichkeit, auf die "Unrated-Fassung" dieses Werkes zurück zu greifen, dann bekommt der Zuschauer einen schön brutalen Beitrag der Reihe geboten, der nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich zu gefallen weiß.

Keine weitere Wertung


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