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Dead Snow(Dod Sno, 2009)
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nicht bekannt DVD: 23. Oktober 2009
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Premiere: |
09. Januar 2009 (Norwegen) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Komödie, Splatter |
| Länge: |
91 min
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Land: |
Norwegen |
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Darsteller:
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Vegar Hoel (Martin), Stig Frode Henriksen (Roy), Charlotte Frogner (Hanna), Lasse Valdal (Vegard), Evy Kasseth Rosten (Liv), Jeppe Laursen (Erlend), Jenny Skavlan (Chris), Ane Dahl Torp (Sara), Bjorn Sundquist (Der Wanderer), Orjan Gamst (Herzog) |
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Regie:
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Tommy Wirkola |
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Drehbuch:
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Stig Frode Henriksen, Tommy Wirkola |
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 Inhalt
Ein paar Medizinstudenten wollen ihre Ferien in den norwegischen Bergen verbringen. An Ihrer Hütte angekommen, treffen sie auf einen alten Wanderer, der sie warnt, die Berge seien verflucht. Früher wäre dies ein Zufluchtsort einer gefürchteten SS-Truppe gewesen, die von der Lokalbevölkerung in einen eisigen Tod getrieben wurden. Partygeil lachen die Twens den Alten aus, doch schon kurze Zeit später häufen sich die Hinweise und es vergeht ihnen das Lachen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Kurt Meinicke
Es gibt Dinge welche immer wieder in Filmen vorkommen, wie zum Beispiel Zombies oder Nazis. Im Falle von Dead Snow sind die Antagonisten gleich beides, und damit kann der Spaß aus Norwegen sicherlich bei vielen Splatter-Fans problemlos punkten. Leider fehlt dem Film aber eine spannende Handlung und leistet sich den einen oder anderen Logikfehler, weswegen sich die erste Hälfte eher langatmig präsentiert. Danach kommt dann aber endlich Schwung in die Sache, und das spritzige Finale hat auch gleich diverse Gore-Leckerbissen zu bieten, weswegen Dead Snow trotz aller Schwächen als gelungener Zombie-Horror bezeichnet werden kann.
Natürlich ist Dead Snow nicht der erste Film, in welchem Nazi-Zombies in SS-Uniformen auf Frischfleischjagd gehen. Eine solche Kombination gab es unter Anderem schon im dem aus Frankreich stammenden L'abime des morts vivants aus dem Jahre 1981. Überhaupt haben viele Länder offenbar immer wieder Spaß daran, die Bösewichte aus der Deutschen Vergangenheit zu holen. Was Dead Snow jedoch von vielen dieser Filme unterscheidet, ist die vollkommen unbekümmerte Herangehensweise, welche hier an den Tag gelegt wurde. Ernsthaftigkeit kann man vor der Ansicht des Filmes getrost über Bord werfen, und sich so ganz locker und einfach dem spaßigen Gemetzel hingeben.
Schauplatz sind die Norwegischen Berge: sechs Freunde machen sich auf den Weg zu einer Hütte, um dem Wintersport und anderen Vergnüglichkeiten zu frönen. Es dauert nicht lange, und ein älterer Mann klopft bei ihnen an, um sie vor den Geistern ehemaliger Deutscher Soldaten zu warnen, welche im Zweiten Weltkrieg dort stationiert waren und nach einem Raubzug durch die Region von deren Bewohnern gemeuchelt wurden. Trotz der Tatsache, dass eine Person bereits vermisst wird, glaubt natürlich niemand diese Geistergeschichten. Allerdings lassen die Beweise für deren Richtigkeit nicht lange auf sich warten...
Regisseur Tommy Wirkola - welcher bereits eine Spoof-Version von Quentin Tarantinos Kill Bill mit dem Titel Kill Buljo - The Movie inszenierte - ist mit Dead Snow ein unterhaltsamer Zombiefilm von und für Fans gelungen, welcher aber leider nicht die Qualität eines Shaun of the Dead erreicht. Zwar ist das Finale mit vielen eindrücklichen und sehr lustigen Splatter-Einlagen nur so übersät und als äußerst gelungen zu bezeichnen, aber es dauert einfach zu lange bis ein hoher Spaßfaktor erreicht wird. Der ganze Anfang des Filmes wird von teilweise flachen Dialogen, vielen Genre-Referenzen und dem Ausbreiten der sehr vorhersehbaren Handlung dominiert, woraus viele kleine Längen resultieren. Dazu wirkt jede Szene, in welcher jemand mit einem Schneemobil über die Berge brettert, dermaßen ausgedehnt, dass man das Gefühl bekommt, sich einen Werbefilm für Wintersport anzusehen. Allerdings sind die Landschaftsaufnahmen wiederum wunderschön, was zumindest ein wenig über den trägen Beginn hinwegtröstet. Nur warum derjenige, welcher alles weiß und alle warnt, sich dann selbst nicht an seine eigenen Tipps hält - das wissen wohl nur die Drehbuchautoren. Bei den Darstellern sticht keiner positiv oder negativ heraus, aber dafür haben die Maskenbildner und Effektleute ganze Arbeit geleistet: Oberst Herzog sieht einfach großartig aus, und die Splatter-Effekte können auch auf überdurchschnittliche Weise überzeugen.
Mit vielen Filmzitaten aus Genre-Klassikern und einem fetzigen Soundtrack ausgestattet, macht Dead Snow somit trotz aller Mängel und Schwächen vor allem als Partyfilm eine sehr gute Figur. Mit den richtigen Leuten kann man sich sorglos auf neunzig unterhaltsame Minuten freuen, in welchen aber hauptsächlich die letzten vierzig Minuten dann so richtig das Haus rocken. Wirkliche Innovationen in Sachen Handlung muss man zwar woanders suchen, aber wer Zombies gerne sieht, kommt an Oberst Herzog und seiner Gefolgschaft nicht vorbei. Wir wünschen eine angenehme Reise nach Norwegen, und vergessen Sie bitte nicht Ihre Motorsäge einzupacken!  Weitere interessante Filme
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