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Spy Game - Der finale Countdown(Spy Game, 2001)
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14. März 2002
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Premiere: |
19. November 2001 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Thriller |
| Länge: |
126 min
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Land: |
UK, USA |
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Darsteller:
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Robert Redford (Nathan Muir), Brad Pitt (Tom Bishop), Catherine McCormack (Elizabeth Hadley), Stephen Dillane (Charles Harker), Larry Bryggman (Troy Folger), Marianne Jean-Baptiste (Gladys Jennip), Matthew Marsh (Dr. Byars), Todd Boyce (Robert Aiken), Michael Paul Chan (Vincent Vy Ngo), Garrick Hagon (Cy Wilson), Andrew Grainger (Andrew Unger), Bill Buell (Fred Kappler), Colin Stinton (Henry Pollard), Ted Maynard (CIA Administrator), Tom Hodgkins (CIA Sicherheitsbeamter) |
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Regie:
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Tony Scott |
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Drehbuch:
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Michael Frost Beckner, David Arata |
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Inhalt
Wir schreiben das Jahr 1991: CIA-Agent Tom Bishop wird bei der Ausführung einer nicht genehmigten Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis festgenommen und zur Todesstrafe verurteilt. Nathan Muir bleiben nur 24 Stunden, um seinen ehemaligen Schüler vor der Hinrichtung zu bewahren, doch das CIA lehnt es ab, das Risiko einzugehen, ihren Mann zu retten, da dies zur derzeitigen Situation einen internationalen Skandal heraufbeschwören könnte. |  |
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Vier Jahre nach seiner letzten Arbeit Enemy of the State spräsentiert Tony Scott einen Film, der diesem sowohl thematisch als auch stilistisch recht ähnlich ist. Im Mittelpunkt des Agententhrillers Spy Game - Der finale Countdown stehen zwei hervorragende CIA-Agenten, ehemals Lehrmeister und Schüler in den Künsten des Spionierens, obendrein sehr gute Freunde dessen Wege sich jedoch sechs Jahre vor dem Beginn der Geschichte aufgrund einer Meinungsverschiedenheit trennten. Als Tom Bishop beim Versuch einer äußerst gefährlichen Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis festgenommen wird, liegt sein Leben plötzlich wieder in den Händen seines ehemaligen Mentors Nathan Muir, der am letzten Tag vor seiner Pensionierung nun aus der Ferne alles in seiner Macht stehende unternimmt, um seinen Schützling vor der Exekution zu bewahren.
Die eigentliche Handlung des Films spielt in nur 24 Stunden und zwar fast ausschließlich in den Büroräumen und Gängen der CIA. Ein Untersuchungsausschuß bittet bei der Besprechung des Falls Bishop widerwillig den alten Haudegen Muir hinzu, um zusätzliche, relevante Informationen über den festgehaltenen Agenten in Erfahrung zu bringen. Muir hingegen versucht sich im Zuge dieser Gespräche ein umfangreiches Bild über die Situation zu verschaffen und herauszufinden, wie er seinem ehemaligen Protegé am schnellsten und effektivsten zu Hilfe eilen kann. Das gegenseitige Mitteilen, Vorenthalten und Taktieren um Informationen und Hinweise wirkt wie ein Schachspiel bei dem die Kontrahenten Schritt für Schritt versuchen sich gegenseitig auszuspielen und bei dem sich Sinn und Motivation der einzelnen Züge oftmals erst im späteren Verlauf der Handlung enthüllen. Dies gilt nicht nur für die Darsteller auf der Leinwand, sondern auch für den Zuschauer, der sich sozusagen zwischen den Fronten befindet und sich aus den Informationshäppchen aller Beteiligten langsam aber sicher sein eigenes Puzzle zusammenstellt.
Im Kontrast zum dialoglastigen Haupthandlungsstrang präsentieren sich die drei actiongeladenen Rückblenden in denen wir mehr über Tom Bishop, Nathan Muir, deren Beziehung zueinander und den Ereignissen die letztendlich zum Bruch ihrer Freundschaft führten erfahren. Der Schauplatz des Geschehens wechselt dabei von einem politischen Brennpunkt zum nächsten und präsentiert einzelne gut durchdachte Episoden, die für jede Menge Spannung sorgen und sich am Ende zu einem schlüssigen Gesamtbild formieren. Auch wenn der Ausgang der Geschichte bereits von Beginn an kein großes Gehemnis ist, gelingt es Spy Game - Der finale Countdown seine Zuschauer aufgrund der intelligenten und cleveren Handlung stets bei Laune zu halten. Highlight des Films ist ohne Frage Robert Redford, der mit seiner verschmitzten Art eine sympathische und in sich glaubwürdige Hauptfigur gibt. Brad Pitt muß sich im Vergleich dazu zwar mit weniger Szenen zufrieden geben, liefert jedoch ebenfalls eine gekonnte Vorstellung ab. Regisseur Tony Scott inszenierte den fast schon klassichen Stoff mit den von ihm gewohnten Stilmittlen, spielte sich nicht nur mit der Erzählstruktur sondern auch mit Filmgeschwindigkeit, Farbfiltern, Einstellungen, Kamerafahrten und Einblendung, wobei ein durchwegs gelungener und unterhaltsamer Agententhriller entstand. |  | | von Thomas Brendel |

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