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Die Brut(The Brood, 1979)
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12. November 1982 DVD: 07. Juli 2006
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Premiere: |
25. Mai 1979 (USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Horror, Sci-Fi |
| Länge: |
92 min
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Land: |
Kanada |
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Darsteller:
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Oliver Reed (Dr. Hal Raglan), Samantha Eggar (Nola Carveth), Art Hindle (Frank Carveth), Henry Beckman (Barton Kelly), Nuala Fitzgerald (Juliana Kelly), Cindy Hinds (Candice Carveth), Susan Hogan (Ruth Mayer), Gary McKeehan (Mike Trellan), Michael Magee (Inspector), Robert A. Silverman (Jan Hartog), Joseph Shaw (Coroner), Larry Solway (Lawyer), Reiner Schwartz (Dr. Birkin) |
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Regie:
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David Cronenberg |
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Drehbuch:
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David Cronenberg |
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 Inhalt
Um ihre Ehe zu retten, sollen die Aggressionen des Ehepaares Nola und Frank durch die umstrittene Psychoplasmatik-Therapie von Dr. Hal Raglan materialisiert werden. Als kurz darauf die fünfjährige Tochter des Paares entführt wird, glaubt Frank allmählich einen Zusammenhang der Geschehnisse mit den Methoden von Dr. Raglan zu erkennen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
In seinem sechsten Spielfilm vermischt David Cronenberg den für ihn später typisch gewordenen Body-Horror mit einer üppigen Portion Psychologie und lässt diese Kombination in einem ruhigen, aber durchgehend spannenden und unheimlichen Werk auf den Zuschauer los. Das Gesamtpaket ist dabei durchaus rund und zählt zu den besten Werken des kanadischen Kultregisseurs.
Mit Die Brut schafft es David Cronenberg (Die Fliege), eine vollkommen absurde Story so zu verpacken, dass sie der Zuschauer nicht mehr hinterfragt, sondern einfach gespannt und an den Bildschirm gefesselt aufsaugt. Was auf den ersten Blick wie der Plot zu einem B-Movie-Horror-Streifen aus dem hintersten Videothekenregal wirkt, entpuppt sich so als innovativer Grundstein für einen durchweg gelungenen Horrorfilm. Möglich wird dies vor allem durch die harmonische Einheit von überzeugenden Darstellern, einer tadellosen Inszenierung und dem gelungenen Soundtrack von Cronenbergs Lieblingsfilmmusikkomponisten Howard Shore, aus dessen Händen die Soundtracks zu den meisten seiner Filme stammen.
Auch wenn die Lösung der mysteriösen Geschehnisse für den ein oder anderen "cronenbergerfahrenen" Zuschauer streckenweise ein wenig vorhersehbar sein kann, besticht Die Brut dennoch durch Originalität in allen Belangen und mit einer bis zur letzten Einstellung fesselnden Dramaturgie ohne auffällige Längen. Dass der Film dennoch auf den ersten Blick etwas trashig aussieht, liegt, abgesehen von den Jahrzehnten, die er schon auf dem Buckel hat, sicherlich auch an dem verhältnismäßig recht geringem Budget, mit dem Cronenberg in den 70ern seine Filme produzierte.
Interessant ist, dass sich in der Handlung des Films auch einige Parallelen zur Biographie des kanadischen Kultregisseurs finden lassen. So beschäftigte Cronenberg nicht all zu lange Zeit vor den Dreharbeiten zu Die Brut die Scheidung von seiner damaligen Frau und der damit verbundene Streit um das Sorgerecht für seine Tochter. Doch abgesehen von dieser (vermutlichen) Schicksalsbewältigung, die dem Film eine sehr persönliche Note verleiht, finden sich auch die typisch cronenberg'schen Body-Horror-Elemente wieder. Denn auch in Die Brut sind es absonderliche Veränderungen und Mutationen des menschlichen Körpers, die eine riesige Rolle spielen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden, denn diesen Kultfilm sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen, es sei denn man kann prinzipiell nichts mit Filmen jenseits von Mainstream und Hochglanzoptik anfangen.  Weitere interessante Filme
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