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Rio

(Rio, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

71%



Inhalt

Das Leben kann ganz schön einsam sein, wenn man denkt, man wäre der letzte seiner Art. Paradiesvogel Blu ist jedenfalls positiv überrascht und noch mehr erfreut, als er feststellt, dass er sich geirrt hat. Um die bezaubernde Jewel zu treffen, bricht er von Minnesota nach Rio de Janeiro auf. Doch die erste Begegnung mit der selbstbewussten Papageiendame verläuft anders als erhofft. Blu muss sich anstrengen, um das Herz der Artgenossin zu erobern.

Kritik

von Daniela Panzitta

Wertung Kritik

83%

Vor einigen Jahren eroberten die urzeitlichen Gestalten aus dem frostigen Familienspaß Ice Age die Herzen von kleinen und großen Kinogängern. In diesem Jahr bekommt das Publikum sonnige Samba-Rhythmen und bunte Paradiesvögel aus Rio von den Machern präsentiert. Eine tolle Einstimmung auf den Sommer und zugleich ein wirklich netter und unterhaltsamer Spaß für die ganze Familie.

Bild aus Rio Dass wir Menschen nur allzu oft mit Tieren nicht so gut und respektvoll umgehen, wie sie es verdient hätten, wurde bereits in vielen, unter anderem auch Kinderfilmen behandelt. Auch Rio nimmt sich dieses Thema vor und zaubert daraus einen 3D-Animationsfilm, der mit der nötigen Portion Tiefe und Moral ausgestattet ist, diese aber niemals zu sehr in den Vordergrund spielt, so dass der Spaß letztendlich nicht zu kurz kommt.

Im Dschungel Brasiliens geht es bunt zu. Die unterschiedlichsten Vögel schwingen ihre prachtvollen Federn, die in allen nur erdenklichen Farben schimmern. Dazu schmettern sie ein mitreißendes Lied, das auch einen kleinen Spix-Ara in seinem Astloch aus dem Schlaf holt. Doch plötzlich kippt die Stimmung, Wilderer fangen die meisten Vögel ein, auch den kleinen blauen Vogel, der noch nicht alt genug war, um wegzufliegen. Hoch in den Norden geht es, bis die Kiste mit dem kleinen blauen Babyvogel in Minnesota vom Laster fällt. Frierend und verängstigt findet Linda den kleinen Kerl und nimmt ihn bei sich auf. So wächst Blu von klein an in seiner eigenen, von menschlichen Ritualen geprägten Welt auf und ahnt überhaupt nicht, dass es dort draußen womöglich noch etwas anderes für ihn geben könnte. Das soll sich ändern, als eines Tages Tulio aus Brasilien vor der Tür steht. Er möchte Linda und Blu mitnehmen, um den letzten verbliebenen männlichen Spix-Ara mit dem in Brasilien lebenden letzten verbliebenen Spix-Ara Weibchen zusammenzubringen und somit deren Spezies zu retten. Trotz anfänglichem Widerstand begeben sich Linda und Blu nach Brasilien, um das Abenteuer zu wagen. Doch hatten sie nicht damit gerechnet, dass sie dort noch viel mehr Abenteuer erwartet, als ihnen lieb ist.

Ähnlich wie in Madagascar werden auch in Rio die typischen Klischees der domestizierten Tiere, die plötzlich in die Wildnis zurückkommen, herangezogen. Dabei wird der Fall des verweichlichten Vogels allerdings noch mit dem Quäntchen menschlicher Interpretation versehen, was die Absurdität der Szenen noch erhöht. So sieht sich Blu mit einem Weibchen seiner Art konfrontiert, das aus der Freiheit kommt und in diese zurück möchte. Dass der Vogel, der ihr so sehr ähnlich sieht, das nicht verstehen kann und lieber "hinter Gittern" bleiben möchte, kann Jewel natürlich überhaupt nicht verstehen und geht entsprechend hart mit dem Haustier ins Gericht. Während Blu im Gehege um Hilfe ruft - wir als Zuschauer verstehen natürlich was er sagt - halten die menschlichen Beobachter das Treiben für ein Liebesspiel und die Schreie für Paarungsrufe. Dies sorgt vor allem zu Beginn des Films für einiges an Erheiterung.

Doch natürlich bleibt es nicht bei dieser überwachten Situation, sondern die beiden Vögel werden entführt und sollen verkauft werden. Damit geht die eigentliche Reise für Blu und Jewel erst so richtig los, denn sie müssen ausbrechen, fliehen und das ganze ohne fliegen zu können, da Blu dies nie gelernt hat. Der auf diese Art vermenschlichte und auch ansonsten durch sein Verhalten und seine Aussagen absolut auffällige Vogel Blu kann so manch einen Lacher für sich verbuchen und auch die Weggefährten, die die beiden treffen und um Hilfe bitten, wissen zu unterhalten.

Hinzu kommt, dass wir uns zur Zeit des Karneval in Rio befinden. Das bedeutet bunte Kostüme, Musik, Tanz und ganz viel gute Laune. Darin eingebettet gewinnen die Flucht und das Abenteuer der Vögel nochmals an Fahrt, so dass es über die gesamte Laufzeit hinweg nicht langweilig wird. Die Geschichte lebt sehr viel von Situationskomik und setzt diese auch gekonnt ein. Das macht die Charaktere äußerst sympathisch und wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder gezwungen. Auch ansonsten ist die Inszenierung sehr stimmig und weiß ihre Mittel punktuell sehr gut einzusetzen. Während man durch den Anfang noch befürchten muss, dass man eine Überladung an Musik und Tanz zu sehen bekommt, kann man sich im weiteren Verlauf entspannt zurück lehnen, da die Einlagen richtig dosiert und stimmig in die Geschichte eingepasst sind.

Vor allem für Kinder dürfte Rio ein riesiger Spaß sein, allein aufgrund der Farbenpracht und der Musik. Auch die Vögel erweisen sich als sehr liebenswerte Charaktere und animieren zum mitfiebern. Aber auch ältere Kinobesucher können sich hier unterhalten. Natürlich ist die Geschichte eher auf jüngere Besucher zugeschnitten und so manch eine Entwicklung mag kritisch beäugt zur Verstimmung führen, doch wer gerne einmal wieder einen netten, leicht verdaulichen, bunten Film sehen möchte und zudem noch gerne Samba-Rhythmen hört, der ist mit Rio auf keinen Fall schlecht beraten.

Kurzkritik

von Markus Ostertag

Wertung Kurzkritik

88%

Rio ist bunt und rhythmisch - eben so wie Rio de Janeiro in der Karnevalszeit ist! Doch nicht nur die Musik und die Unbekümmertheit zeichnen den äußerst sympathischen Animationsstreifen aus; vor allem die unaufdringlich und unterschwellig vermittelte Botschaft über die Haltung von Haustieren wissen bei Erwachsenen zu gefallen. Dass die junge Zielgruppe viel Spaß an den Vögeln und ihren Freunden haben wird, versteht sich ja sowieso von selbst. Daher ist es erfrischend und erfreulich zu sehen, dass das Animationsgenre doch noch tolle Geschichten für die ganze Familie auf die Leinwand zaubern kann. Denn gerade durch die Schwächen der letzten vergleichbaren Filme macht Rio endlich wieder Lust auf mehr!

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

32%

Kann eine Synchronisation einen Film schlecht machen? Ohne Kenntnis der OV dürfte in diesem Falle wohl jeder zustimmen. Nicht nur dass die vielen Songs absolut lieblos übersetzt wurden, auch die Stimmwechsel der Songs (teilweise konnte man Anne Hathaway heraus hören) stoßen dem Zuschauer sauer auf. Dass dann auch noch David Kross in der Hauptrolle absolut überfordert ist und einzig Roberto Blanco stimmlich überzeugen kann, setzt dem Fass die Krone auf. Aber auch davon abgesehen ist Rio nach Konferenz der Tiere wohl der schlechteste Animationsfilm der letzten Jahre. Die Figuren sind lieblos gezeichnet, lustig ist der Film zu keinem Zeitpunkt und auch sonst bekommt der Zuschauer kaum etwas Unterhaltendes geboten. Im Grunde könnte man fast sagen, dass man Rio am ehesten mit dem ähnlich unlustigen Madagascar vergleichen könnte... nur dass man sich noch die tollen Pinguine wegdenken muss.

Kurzkritik

von Lars Schnell

Wertung Kurzkritik

75%

Unterhaltsamer Spaß für die ganze Familie, leider mit teils schlechter Synchronisation und nervig eingedeutschten Songs. Die Macher von Ice Age wenden sich kurzzeitig ab von kalten Gefilden und begeben sich in den warmen Süden. Niedliche Figuren und bunte Farben bilden die Grundlage für zwei durchweg unterhaltsame Stunden im besten Urlaubsflair. Zwar schafft man stellenweise gute Dramatik, jedoch bleibt der Film bei gängigen Handlungsverläufen und ist somit recht vorhersehbar. Mit seinem Humor weiß er jedoch auch die ältere Generation zum Lachen zu bewegen. Schön animierter Streifen der vor allem hinsichtlich der schrulligen Figuren von der Kreativität der Macher zeugt und dem bei einer Laufzeit von gut 90 Minuten nicht die Luft ausgeht. Er bring zudem etwas frischen Wind in die Animationsfilme der letzten Jahre, lässt man sich hier doch auf ein weitgehend neues Setting ein.

Kurzkritik

von Carmen Porschen

Wertung Kurzkritik

78%

Spätestens seit Shrek - Der tollkühne Held ist klar: Animierte Filmhelden müssen nicht perfekt und in allem überlegen sein. In Rio wurde das Prinzip erneut angewendet: Der Held heißt "Blu", ist ein blauer, seltener Papagei, der nicht fliegen kann und sich in seinem Käfig am wohlsten fühlt. Die ideale Ausgangslage für ein lustiges Abenteuer für Kinder und Erwachsene. Der Film überzeugt durch Witz - obwohl der auch gerne noch etwas verstärkter hätte eingesetzt werden dürfen - und durch den Charme der Tiere. Jeder Charakter hat seine Eigenheiten, die liebevoll in Szene gesetzt werden. Nur was die deutschen Synchronstimmen für die kleineren Rollen angeht, gibt es sicherlich noch Spielraum für Verbesserungen. Dennoch ist Rio durchaus gelungen und in dem rasanten Erzähltempo kommt sicher keine Langeweile auf. Vor allem für 3D-Gucker gibt es Verfolgungsjagden, Tanzszenen und bunte Paraden. Die Macher haben in ihre Trickkiste gegriffen und bieten dank vieler Farben und phantasievoller Kulisse etwas beeindruckendes für's Auge.



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