The Myth of the American Sleepover Poster

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The Myth of the American Sleepover

(The Myth of the American Sleepover, 2010)

Dt.Start: nicht bekannt Premiere: 17. Mai 2010 (Cannes Film Festival, Frankreich)
FSK: nicht bekannt Genre: Drama
Länge: nicht bekannt Land: USA
Darsteller: Claire Sloma (Maggie), Nikita Ramsey (Ady Abbey), Jade Ramsey (Anna Abbey), Jean Louise O'Sullivan (Josie), Amy Seimetz (Julie), Amanda Bauer (Claudia), Brett Jacobsen (Scott Holland), Melanie Leanne Miller (Sandy), Hali Lula Hudson (Tina), Olivia Coté (Mandy), Michaela Myers (Cindi), Douglas Diedrich (Steven), Marlon Morton (Rob), Monica Klimczak (Jessica), Annette DeNoyer (Beth), Wyatt McCallum (Marcus), Stephen M. Francis III (Cameron Nichols)
Regie: David Robert Mitchell
Drehbuch: David Robert Mitchell


Inhalt

Es ist die letzte Nacht der Sommerferien, traditionell steigen viele Partys und Übernachtungspartys, so genannte "Sleepover". Also machen sich Maggie und viele andere Jugendliche auf die Suche nach ein bisschen Spaß und dem besonderen Kribbeln, das die Jugend und erste Kontakte mit Jungs so mit sich bringen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

The Myth of the American Sleepover hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 82%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Ostertag
The Myth of the American Sleepover hat eine Wertung von 82%
Mit seinem Debütfilm The Myth of the American Sleepover hat David Robert Mitchell definitiv bewiesen, dass er das Zeug hat, um ein großes Kinopublikum zu begeistern. Bisher leider nur auf Festivals zu sehen, kann man nur hoffen, dass auch deutsche Verleiher den sympathischen und humorvollen Film über die letzte Nacht der Sommerferien zu schätzen wissen und der breiten Masse zugänglich machen.

Bild aus The Myth of the American Sleepover Der Mythos der amerikanischen Übernachtungsparties ist in den USA logischerweise jedem ein Begriff. In Deutschland sicherlich weniger bekannt ist, dass am letzten Wochenende der Sommerferien viele Jugendliche die freie Zeit ausklingen lassen und es dabei neben Spaß, Abenteuer auch um den ersten Kuss oder sogar Liebe geht. Dieses Szenario nimmt sich Debütant David Robert Mitchell als Drehbuchautor und Regisseur vor und beweist, dass Filme nicht immer teuer, laut und spektakulär sein müssen.

Aus den Sichten von verschiedenen Charakteren erzählt, schafft es der Film, dass der Zuschauer sich sofort mit der Situation und einigen Figuren identifizieren kann. Man fühlt sich zurückversetzt in die Jugend, als man dem ersten Kuss förmlich hinterher jagte und auf die große Liebe hoffte. Jede Party, jedes Treffen wurde zu einem Thriller, dessen Spannung nicht zu übertreffen war, wird es diesmal endlich passieren und wie wird Alles enden.

Von großem Vorteil für die enorme Natürlichkeit des Szenarios und Films ist sicherlich, dass es sich bei nahezu allen Darstellern um Laien handelt, die zwar gecastet wurden, aber bisher selten oder gar nicht vor der Kamera standen. Vor allem Claire Sloma, die als Maggie eine Art Hauptrolle einnimmt, spielt sich mit ihrer tollen und natürlichen Darstellung in den Vordergrund. Aber auch alle anderen Akteure sind wahre Glücksgriffe für Mitchell, der den Dreh zwar als anstrengendste aber auch schönste Phase des Filmmachens bezeichnete.

Auf verschiedenen Filmfesten bereits als Geheimtipp gehandelt und mit einigen Preisen dekoriert, kann man nur hoffen, dass auch in Deutschland ein breites Publikum in den Genuss dieses wirklich tollen Filmes kommen wird. Mit viel Gefühl, Tiefe und auch Gelassenheit präsentiert uns ein Debütant, dass es nicht immer teuer, laut oder spektakulär sein muss, denn die besten Geschichten erzählt immer noch das Leben, also warum sehen wir die schönen Seiten des Lebens nicht viel häufiger im Kino? An Filme dieser Klasse könnte ich mich persönlich sehr gut gewöhnen!



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