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Blood and Bone

(Blood and Bone, 2009)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 23. Juli 2010
Premiere: 07. Februar 2009 (Deutschland)
FSK: ab 18 Genre: Action, Drama
Länge: 93 min Land: USA
Darsteller: Michael Jai White (Isaiah Bone), Julian Sands (Franklin McVeigh), Eamonn Walker (James), Dante Basco (Pinball), Nona Gaye (Tamara), Michelle Belegrin (Angela), Bob Sapp (Hammerman), Dick Anthony Williams (Roberto), Francis Capra (Tattoo), Ron Yuan (Teddy D), Kevin 'Kimbo Slice' Ferguson (JC), Gina Carano (Veretta), Maurice Smith (Fasthands), Ernest Miller (Mommie Dearest), Kevin Phillips (Danny)
Regie: Ben Ramsey
Drehbuch: Michael Andrews


Inhalt

Isaiah Bone hat fünf lange und harte Jahre im Knast verbracht, in denen er sich gegen allerlei schwere und vor allem muskelbepackte Jungs zur Wehr setzen musste. Nach seiner Entlassung macht Bone dann das Hobby zum Beruf und steigt in die Szene der illegalen Straßenkämpfer ein. Dort klettert er die Rangliste immer weiter nach oben und verdient, zusammen mit seinem Promoter Pinball, nicht nur eine Menge Kohle, sondern auch großen Respekt. Bald wird jedoch auch Gangsterboss James auf Bone aufmerksam, der auf den neuen Straßenkampfhelden gar nicht gut zu sprechen ist.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Blood and Bone hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 64%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Müller
Blood and Bone hat eine Wertung von 64%
Bei Blood and Bone handelt es sich um einen soliden Prügelfilm mit wenig überraschender Story und einer beeindruckenden Ein-Mann-Armee in Form von Michael Jai White. Mal wieder in Bestform mischt er als mysteriöser Unbekannter die Straßenkämpfer-Szene einer Stadt auf und zieht so schließlich die Aufmerksamkeit eines skrupellosen Gangsterbosses auf sich. Letzten Endes schöpft der wenig originelle aber dennoch unterhaltsame Streifen sein Kapital aus seinem beeindruckenden Hauptdarsteller und dessen faszinierendem Kampfstil. Für Kampfsport-Fans auf jeden Fall sehenswert, für alle anderen immer noch recht unterhaltsam, aber aufgrund der schwachen Story und der stereotypen, platten Charaktere durchaus verzichtbar.

Bild aus Blood and Bone Michael Jai White zählt mittlerweile zu den alten Hasen im Filmgeschäft, schließlich steht der dunkelhäutige Adonis mit dem beeindruckenden Kampfstil bereits seit 1989 vor der Kamera. Allzu große Titel zieren seine Filmographie, mit Ausnahmen wie Spawn, The Dark Knight und natürlich dem, wenn auch nicht so bekannten, aber wirklich gelungenen Blaxploitation Black Dynamite, bis dato jedoch nicht. Bevor er mit dem neuem Mortal Combat wieder ein namenhafteres Projekt angeht, beweist er in Blood and Bone noch einmal sein Können.

Tatsächlich ist es beeindruckend, in welcher Form sich der inzwischen 42-jährige New Yorker befindet. Ganz gleich welche Zaubermittel dies auch bewirkt haben; die bullige und dennoch grazile Superheldengestalt wäre auch ein würdiger Gegner für Bruce Lee gewesen. Bei den Kampfszenen in Blood and Bone handelt es sich im Grunde um eine Galerie seiner Martial-Arts-Fähigkeiten. Dabei sind die Kampfszenen nicht übermäßig durchchoreographiert, sondern realitätsnahe Streetfighting-Szenen. So ist der ein oder andere Kampf auch schon vorbei, bevor er richtig angefangen hat. Doch im Finalkampf wird erwartungsgemäß noch einmal die Sau rausgelassen und Kampfsportfans kommen hier voll auf ihre Kosten.

Jenseits der Kampfszenen gibt es bei Blood and Bone wenig erwähnenswertes. Die Story ist im Grunde belanglos, die Charaktere sind klischeehaft und schon tausendfach genauso da gewesen und Überraschungen gibt es auch keine. Ein wenig mehr Originalität wäre wirklich schön gewesen und hätte den Film, der an sich technisch überzeugend umgesetzt wurde, in eine höhere Liga heben können. Auch hätte es dem Film gut getan, wenn man bei der längeren kampflosen Spielzeit auf einen Ausbau der nicht besonders interessanten Story verzichtet und stattdessen mehr Action geboten hätte. Insgesamt bleiben dem Zuschauer allzu große Längen aber erspart und so steht am Ende eine wunderbar kurzweilige, streckenweise sehr brutale Prügelorgie, die nie ins Niveaulose abrutscht und letzten Endes hält, was sie verspricht. Wem Michael Jai White schon in Filmen wie Undisputed 2 gefiel, der sollte bei dieser Direct-to-DVD-Produktion zugreifen.



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