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Train(Train, 2008)
| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 29. Juni 2010
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Premiere: |
16. Oktober 2008 (Festival, USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Horror |
| Länge: |
84 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Thora Birch (Alex), Gideon Emery (Willy), Kavan Reece (Sheldon), Derek Magyar (Todd), Gloria Votsis (Claire), Todd Jensen (Coach Harris), Vladimir Vladimirov (Vlad), Koyna Ruseva (Dr. Velislava), Valentin Ganev (Conductor Vasil), Ivan Barnev (Gregor), Nikolay Mutafchiev (Vasily), Zahary Baharov (Croupier), Miroslav Emilov (Ishtav), Velislav Pavlov (Voldovan Commander) |
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Regie:
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Gideon Raff |
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Drehbuch:
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Gideon Raff |
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 Inhalt
Manchmal ist es besser, wenn man Fremden nicht vertraut: Nach durchfeierter Nacht muss eine amerikanische Ringer-Truppe samt Freundinnen mitten im osteuropäischen Nirgendwo feststellen, dass man den Anschlusszug ins ukrainische Odessa verpasst hat. Glücklicherweise bietet ihnen eine freundliche Dame die Mitreise in einem anderen Zug an. Da es sich bei dieser netten Dame jedoch um die Komplizin einer skrupellosen Organhändlerbande handelt, entbrennt alsbald eine blutige Jagd auf frische Innereien. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Carmen Porschen
Eine Gruppe Jugendlicher gerät in die Fänge brutaler Schlächter. Kommt bekannt vor? - Ist es auch! Im Stil von Hostel schlagen sich junge Menschen, die durch den Ringer-Sport und Freundschaft verbandelt sind, durch eine echte Zwickmühle: Der Zug, in dem sie nach Russland reisen, ist gleichzeitig Wirkungsort von Organhändlern, die hier nach frischer Ware suchen. Thora Birch, die in anderen Rollen durchaus glänzen konnte, ist hier ziemlich deplatziert. Denn in solch zweitklassigen Filmen braucht jemand wie sie eigentlich gar nicht mehr mitzuspielen.
Alana und ihre Freunde sind allesamt Ringer und verbringen viel Zeit damit, zu trainieren und an Wettbewerben teilzunehmen. Diesmal geht es nach Russland, doch vorher gibt es einen Zwischenstopp in einer Jugendherberge. Die Clique rund um Alana treibt es am Abend etwas zu bunt und verpasst am nächsten Tag den Flug zu den Meisterschaften. Der Trainer - mehr als sauer auf die jungen Leute - beschließt mit den Partygängern im Zug nach Russland nachzukommen. Da soll sich die Gruppe endlich bedeckt halten, doch so recht will das nicht klappen. Im Zug reisen skrupellose Organhändler mit, die ständig auf der Suche nach frischen und gesunden Organen sind. Da kommen die fitten und jungen Ringer gerade recht. Während die Sportler keine Ahnung haben, wer zu den Mitreisenden gehört, ist der Trainer das erste Opfer der brutalen Russen. Doch dann verschwinden auch die Anderen und Alana merkt langsam, dass in diesem Zug etwas faul ist.
Filme, in denen junge Menschen irgendwelchen Abschlachtereien zum Opfer fallen, sind spätestens seit Hostel regelmäßig neu auf dem Markt. Auch Train wandelt auf diesen Pfaden, aber das mehr schlecht als recht und das obwohl mit Thora Birch ein richtiger Star mitspielt. Nachdem sie in Filmen wie American Beauty und The Hole ihr Können unter Beweis stellte, hat sie in diesem Horrorstreifen keinerlei Möglichkeiten, sich zu entfalten. Immerhin gibt es in solchen Filmen keine Charakterrollen, sondern die Wahl zwischen hilflosem Opfer oder brutalem Schlächter. Natürlich ist Thora in der Rolle der tapferen Alana ein potentielles Opfer und die dürre Handlung lastet quasi auf ihren Schultern, denn anscheinend soll sie diesen Film retten.
Die Geschichte ist im Großen und Ganzen an den Haaren herbeigezogen und es geht zunächst lediglich darum, ein paar junge, befreundete Menschen, in die Falle zu locken. Kein Hostel oder der Ausflug in eine Ferienwohnung mitten im Wald, - sonst sehr beliebt - sondern in einen Zug, auf dem zielstrebige Osteuropäer ihre reichen Patienten günstig mit frischen Organen versorgen möchten und sich daher unbescholtene Reisende aussuchen. Dass es neben erfahrenen Ärzten auch ein paar grobe Schlächter in diesem blutrünstigen Team gibt, versteht sich von selbst, denn sonst würde ja nur halb so viel Blut fließen können. So entsteht eine Hetzjagd auf die Clique nach üblichen Mustern und mit einem Verlauf ohne besondere Überraschungseffekte. Stattdessen muss man auch noch darauf achten, nicht die gekürzte Fassung erwischt zu haben, in der die blutigsten Szenen mal glatt fehlen. Aber auch abgesehen davon sind die Schnitte bei Train sehr ungünstig gesetzt und stiften viel Verwirrung. Plötzlich befinden sich Personen woanders und man fragt sich als Zuschauer, wie das nun passiert ist. Nicht gerade förderlich, um gespannt oder motiviert dabei zu bleiben.
Das Schicksal der feierfreudigen jungen Leute berührt einen nicht wirklich, aber dieses Problem ergibt sich bei solchen Filmen leider oft. Da aber weder die Handlung besonders originell oder spannend visualisiert wurden, noch die wahren Splattermomente uneingeschränkt "genossen" werden können, hat Train auch sonst wenig Vorzüge zu bieten. So ist dieser Film lediglich eine unnötige Variation von Splatterfilmen im Stil von Hostel. Wer bei diesem Film nicht viel Spaß hatte, der wird bei Train erst recht keine Freude habe, sondern eher darauf hoffen, dass es bald ein Ende hat. Auch der Showdown mit dem namenhaften Star kann daran nicht mehr viel rütteln. Wer sich bei Hostel hingegen sehr gut amüsiert hat, der könnte Train möglicherweise etwas abgewinnen. Dabei sollte aber unbedingt auf die ungeschnittene Version geachtet werden, denn ansonsten bleibt von dem wenigen, was der Film hergibt, so gut wie gar nichts mehr übrig.  Weitere interessante Filme
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