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Du bist, was du isst

(Food Matters, 2009)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 08. Oktober 2010
Premiere: 2009 (USA)
FSK: nicht bekannt Genre: Dokumentation
Länge: 79 min Land: USA
Darsteller: Dr. Dan Rogers, Phillip Day, Charlotte Gerson
Regie: James Colquhoun, Carlo Ledesma
Drehbuch: James Colquhoun, Laurentine Ten Bosch


Inhalt

Ganz gleich, welche Erkrankung wir mitschleppen, es gibt eine Lösung! Dies zumindest will uns die profithungrige Pharmaindustrie weiß machen, die für jedwede Form von Krankheiten Wunderpillen verspricht. Doch anstatt sich mit Tabletten und Ähnlichem vollzustopfen, gibt es eine ganz natürliche Art, Gesundes für unseren Körper zu tun: Essen. Gesundes Essen kann nicht nur Krankheiten verhindern, sondern auch heilen. Ob hier das wahre medizinische Wunder liegt? Immerhin sagte bereits der einstige griechische Arzt Hippokrates, dass Nahrung unsere Medizin sein solle.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Du bist, was du isst hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 21%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Toni Straßer
Du bist, was du isst hat eine Wertung von 21%
Dieser Film ist so etwas wie eine überlange Folge ?Dingsda? mit dem Unterschied, dass hier Erwachsene die Umschreibungen abgeben und dass die Zuschauer am Ende ohne eindeutige Auflösung stehen gelassen werden. Du bist, was du isst ist weder wirklich interessant noch richtig aussagekräftig. Zudem fehlt es dem Streifen eindeutig an einem Schuss Unterhaltung, denn nach etwa fünf Minuten wiederholen sich die Kommentare der Experten immer wieder und das ansonsten wichtige Thema wird schnell öde.

Bild aus Du bist, was du isst Worum geht es in diesem Film überhaupt und was will er uns eigentlich sagen? Wir ernähren uns falsch oder vielleicht besser gesagt, nicht richtig? Ja, aber das wissen wir eigentlich schon. Beinahe wöchentlich erreichen uns Meldungen wie "isst du dies, bekommst du das." Was also bietet Du bist, was du isst für neue Ansätze oder Lösungsvorschläge? Diese Frage ist schwer zu beantworten, was schlecht für die Bewertung des Films ist.

Denn es fehlt Du bist, was du isst hauptsächlich an einer schlüssigen Kernaussage. Ein paar weitestgehend unsympathische ?Experten? erklären uns hier ihre Ansichten zum Thema richtige Ernährung und reden dabei teilweise in unterschiedlichste Richtungen. Da ist z.B. der Rohkostfanatiker, nach dessen Meinung niemand mehr eine teure Kücheneinrichtung kaufen müsste, da man lieber alles ungekocht und im natürlichen Zustand essen sollte. Am besten, man ernährt sich von einem Kilo Kakaobohnen täglich. Da ist auch der Pharmagegner, der die Ernährungsmisere auf die bösen Medizinmänner schiebt. Und da ist u.a. auch der Vitaminfreak, ein Freund hoher Vitamin C-Dosen, der uns allen am liebsten einen Eimer reines Vitamin C in die Blutbahn pumpen und damit alle Krankheiten beseitigen würde.

Keiner will behaupten, dass all diese Thesen vollkommen falsch und aus der Luft gegriffen sind, so komplett ernst nehmen kann man aber leider die wenigsten Aussagen, die in diesem Film getroffen werden. Eigentlich schade, den aus dem Thema Ernährung, das zweifelsohne ein sehr wichtiges ist, hätte man wesentlich mehr machen können. Das hat vor einigen Jahren bereits der sehr gut gemachte Super Size Me gezeigt. So aber ist der Streifen eine 80-minütige Phrasendrescherei, die man sich getrost ersparen kann. Du bist, was du isst! Ja was sind wir eigentlich?



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Dt. Start: 15. Juli 2004
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