Die Schlümpfe Poster

Film-Seite zu Die Schlümpfe
Trailer zu Die Schlümpfe
Poster zu Die Schlümpfe
Wallpaper zu Die Schlümpfe
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Die Schlümpfe
PDF zu Die Schlümpfe
Forum-Topic zu Die Schlümpfe

Die Schlümpfe

(The Smurfs, 2011)

Dt.Start: 04. August 2011 Premiere: August 2011 (USA)
FSK: o.A. Genre: Animation, Fantasy
Länge: 102 min Land: USA
Darsteller: Sofia Vergara (Odile), Neil Patrick Harris (Johan), Katy Perry (Schlumpfine), Jayma Mays (Grace), Alan Cumming (Gutsy Smurf), Anton Yelchin (Clumsy), Hank Azaria (Gargamel), B.J. Novak (Back Schlumpf), Paul Reubens (Jokey), George Lopez (Muffi), Kenan Thompson (Torti), Fred Armisen (Schlaubi), Jonathan Winters (Papa Schlumpf), Adam Wylie (Fürchti)
Regie: Raja Gosnell
Drehbuch: J. David Stem, David N. Weiss


Inhalt

Papa Schlumpf und die Schlümpfe werden wieder einmal von dem bösen Gargamel heimgesucht. Mit seinen Streitkräften belagert der Schurke ihr Dorf und schickt die Schlümpfe in die heutige, reale Welt, mitten in New York. Bevor nun alles verloren ist, müssen sich die Schlümpfe beeilen und einen geeigneten Weg zurück in ihr Dorf finden, damit Gargamel nicht die völlige Herrschaft übernimmt.
Shopping-Box
DVDs zu Die Schlümpfe Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Die Schlümpfe Poster & Merchandise
zum Film
Die Schlümpfe bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Die Schlümpfe bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film

Durchschnittliche Redaktionswertung

Die Schlümpfe hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 69%
Kurzkritik
von Daniel Licha
Wertung von 65 für Die Schlümpfe

Die ersten 20 Minuten sind hervorragend: Selten habe ich ein solch perfektes 3D gesehen; die Animationen waren famos und von der ersten Minute an war man wieder ein kleines Kind und fühlte sich heimisch in Schlumpfhausen. Gargamel und Azrael waren zudem hervorragend getroffen und sorgten durchaus für einige Lacher. Dann wurden die titelgebenden blauen Männchen leider in unsere Welt geworfen und schon wirkt alles wie bei Alvin und die Chipmunks. Zwar ist das Ganze weiterhin nicht schlecht, auch dank den drei sympathischen Serienstars aus Glee, How I Met Your Mother und Modern Family, aber man ist einfach enttäuscht, dass die tolle Atmosphäre vom Beginn nicht mehr da ist und auch, dass das tolle 3D durch ein mehr oder weniger nicht mehr vorhandenes 3D ersetzt wurde. Sehr positiv ist es im übrigen, wie mit dem Schöpfer der Figuren, Peyo, umgegangen und dass das Ganze nicht zu sehr amerikanisiert wurde. Für Kinder ein Fest, für Erwachsene zu Beginn noch sehr nostalgisch; aber sobald die Schlümpfe in unserer Welt sind, können nur noch die beiden Bösewichte für die Unterhaltung sorgen.

Kritik

von Dimitrios Athanassiou
Die Schlümpfe hat eine Wertung von 73%
35 Jahre dauerte es, bis die Schlümpfe ins Kino zurückkehrten. Im aktuellen Abenteuer werden sie mittels Magie in das New York unserer Zeit verschlagen, dort angekommen, müssen sie sich mit ihrem alten Widersacher Gargamel auseinandersetzen, der nichts von seiner Boshaftigkeit eingebüßt hat. Was im Comic perfekt funktioniert, muss nicht zwangsläufig im Film ebenfalls optimal aufgehen. Einerseits kindgerecht naiv, gibt es insgesamt zu viel Ekeleinlagen und Gothikflair in Die Schlümpfe, der besser zu einer anderen Art von Inszenierung gepasst hätte. Damit verdient sich der neuerliche Auftritt der Schlümpfe keine absoluten Höchstnoten.

Bild aus Die Schlümpfe Als der belgische Künstler Pierre "Peyo" Culliford (1928 - 1992) die ersten Kurzgeschichten mit den kleinen, blauen Männchen zeichnete, glaubte er trotz ihres schnellen Erfolges nur an einen vorübergehenden Ruhm. Doch die Nachfrage nach ihren Abenteuern riss nicht ab. Heute sind die Schlümpfe (Schtroumpf im Original) längst Kult und aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken. Über den Tod ihres Schöpfers und 32 großen Comicalben hinaus, gibt es sie als Figuren, in TV-Serien und in Computerspielen. In ihrem neuesten Abenteuer kehren die kleinen Helden auf die große Leinwand als "Realfilm" zurück - und präsentieren sich ganz zeitgemäß in 3D.

Noch ist die Welt im idyllischen Zauberwald in bester Ordnung und jeder der 100 Schlümpfe mit ganz eigenem Charakter geht seiner Arbeit oder dem süßen Nichtstun nach, ganz nach persönlichem Gusto. Für die Schlümpfe könnte das Leben ein einziges Fest sein, wäre da nicht Gargamel, der fiese Zauberer und sein garstiger Kater Azrael. Beide würden die blauen Zauberwesen nur allzu gerne in ihre Fänge bekommen. Azrael vermutlich nur, um seinen Hunger zu stillen, doch Gargamel hat anderes im Sinn: Er möchte die Schlümpfe ausquetschen, um aus ihrer Essenz ein magisches Elixier zu gewinnen, das ihm fast grenzenlose Macht verleihen soll.

Eines Tages findet Gargamel tatsächlich einen Zugang zum Zauberreich der Schlüpfe und wütet herum wie ein Berserker, ohne allerdings einen der Schlüpfe in seine Hände zu bekommen. Den meisten gelingt die Flucht ins Unterholz, einer kleinen Gruppe, zu der auch Papa Schlumpf und Schlumpfine gehören, bleibt Garganel aber hartnäckig auf den Fersen; sogar durch ein magisches Portal verfolgt er sie, samt Kater Azrael, den er ganz großherzig zum Auskundschaften voraus schickt. Nachdem sich die Schlümpfe mitten im New Yorker Central Park unserer Zeit wiederfinden, müssen sie nicht nur den Schock der ungewollten Dimensionsreise verarbeiten und einen Weg zurück in ihre Welt suchen: Gargamel ist ihnen nicht nur immer noch auf den Fersen, er findet alsbald auch noch Unterstützung in dieser Welt. Die Essenz der Schlümpfe besitzt die Eigenschaft, ältere Menschen wieder zu verjüngen. In der Kosmetikbranche gibt es Leute, die für ein paar Tropfen davon glatt töten würden.

Nachdem die Schlümpfe bereits 1976 mit dem Zeichentrickfilm Die Schlümpfe und die Zauberflöte ins Kino gelangten, kehren sie nun in einer Mischung aus Real- und CGI-Animationsfilm zurück, der technisch ganz vortrefflich umgesetzt wurde. Die Geschichte, die im Grunde die Charakteristika eines Märchens aufweist, wird aber erwartungsgemäß von einem reichlich naiven Plot dominiert: Es gibt die Guten, neben den Schlümpfen sind das Neil Patrick Harris (bekannt aus der TV-Serie How I Met Your Mother) und Jayma Mays (Der Kaufhaus Cop) und den bösen Hexer, in diesem Falle Hank Azaria (Godzilla), samt seinen Gefolgsleuten. Alle liefern sich ein turbulentes Katz-und-Maus-Spiel und am Ende gewinnen, na? Man kann es sich vermutlich ausmalen.

Selbstverständlich ist Die Schlümpfe prinzipiell für die Jüngeren und Jüngsten gedacht. Ganz schlüssig will das aber nicht immer aufgehen. Und das liegt nicht nur daran, dass man mal wieder den üblichen Spagat vollführte, um es "familientauglich" zu gestalten, so dass sich die Aufpasser der lieben Kleinen nicht gleich Morpheus süßlicher Umarmung hingeben, wenn das Licht im Kinosaal ausgeht, sondern vielmehr daran, dass die Darstellung von Gargamel in sich zu unausgewogen ist: Der Erzgegner der Schlümpfe besitzt von Natur aus einen ordentlichen Gothiktouch, der durchaus zum Fürchten einlädt. Leider war den Machern aber nicht ganz klar, wo es mit der Figur hingehen soll: mal wird er als kompletter Trottel dargestellt und damit völlig entdämonisiert, dann ist er wieder durchtrieben genug, finsterste Pläne zu schmieden, offenbart viel Grausamkeit und pisst in einem Nobelrestaurant genüsslich mal eben in einen Sektkübel, um ihn anschließend dem Kellner zu reichen (das besitzt schon fast die Qualitäten von Bösewichtern wie dem Pinguin in den alten Batman-Verfilmungen). Dass Azaria in diesem unausgegorenen hin und her keine allzu gute Figur abzugeben vermag, muss ihm schlichtweg nachgesehen werden.

Nebst unappetitlicher Pisseinlage gesellt sich dann noch ein klein wenig Brech- und Kotzhumor hinzu, wenn der gute Azrael irgendwelche Fellknäuel hochwürgt. Und überdies schien es angebracht, all jene Momente mit der Kamera festzuhalten, in denen sich der Kater genüsslich die Weichteile leckt. Inwiefern das hilfreich sein soll, wenn man darauf aus ist, einen sympathischen, kindgerechten Film zu machen, darf ernstlich hinterfragt werden. In puncto Tempo und Slapstick offenbart der Streifen aber zumindest seine wahren komödiantischen Qualitäten. Hier macht sich spätestens die Handschrift von Regisseur Raja Gosnell bemerkbar, der mit Scooby-Doo und Beverly Hills Chihuahua schon unter Beweis stellte, dass er turbulent-spaßige Action in der Lage ist, gekonnt zu inszenieren. Zuletzt darf natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass trotz des einen oder anderen Kritikpunktes, die kleinen Bläulinge stets über eine ordentliche Portion Mutterwitz verfügen und so viel Charme versprühen, dass der Film insgesamt in sich wiederum stimmig wirkt. Und sogar die eingesetzte 3D-Technik vermag zuweilen, für das eine oder andere (blaue) Aha-Erlebnis zu sorgen - wenn man einmal selbst bereit ist, das Ganze mit Kinderaugen zu betrachten.



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Garfield
Dt. Start: 19. Aug 2004
Vorschlag entfernen
Triff die Robinsons
Dt. Start: 29. März 2007
Vorschlag entfernen
Garfield 2
Dt. Start: 06. Aug 2006
Vorschlag entfernen
Hop - Osterhase oder Superstar?
Dt. Start: 31. März 2011
Vorschlag entfernen

 

© 2013 MovieMaze.de