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Green Lantern(Green Lantern, 2011)
| Dt.Start: |
28. Juli 2011
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Premiere: |
Juni 2011 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Sci-Fi |
| Länge: |
113 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Ryan Reynolds (Hal Jordan / Green Lantern), Blake Lively (Carol Ferris), Peter Sarsgaard (Hector Hammond), Mark Strong (Sinestro), Temuera Morrison (Abin Sur), Jenna Craig (Carol Ferris at 11), Jon Tenney (Martin Jordan), Mike Doyle (Jack Jordan), Nick Jandl (Jim Jordan), Dylan James (Jason Jordan), Leanne Cochran (Janice Jordan), Tim Robbins (Senator Hammond), Angela Bassett (Dr. Amanda Waller), Amy Carlson (Jessica Jordan), Jay O. Sanders (Carl Ferris) |
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Regie:
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Martin Campbell |
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Drehbuch:
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Greg Berlanti, Michael Green, Marc Guggenheim |
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 Inhalt
Die Green Lantern Corps sind Wächter des Universums, die mit der Macht des "Willens" gegen die böse Macht der "Angst" kämpfen. Als sie diesen Kampf zu verlieren drohen, wird mit Hal Jordan der erste Mensch als Green Lantern auserwählt. Obwohl die anderen Wächter zunächst nicht viel von ihm und seinen Fähigkeiten halten, muss hal beweisen, dass er genug Willenskraft hat, um die Erde und das gesamte Universum zu beschützen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Dimitrios Athanassiou
Die Comic-Verfilmungswut nimmt kein Ende. Damit bekommen hierzulande auch weniger bekannte Figuren ihre Chance. Mit Green Lantern flattert ein machtvoller Ringträger ins Haus. Gemeinsam mit 3600 Helden, aller Spezies, der bewohnten Welten, wacht er über das Universum. Allerdings haben Adaptionen mit menschlich sympathischen Figuren wie Peter Parker oder dem dunklen Beschützer Gothams und auch dem modernen Hitech-Ritter in seiner rot-goldenen Rüstung, die Messlatte inzwischen reichlich hoch gelegt; und wer da nicht drüber kommt, setzt halt zum Limbo an und lümmelt sich unten durch: Green Lantern entpuppt sich als lahme bis nahezu sterile Adaption, der es an Charme, Witz, Intelligenz und Herz mangelt. Die Story fügt sich versatzstückhaft zusammen und Dialoge, wie Dramamomente erweisen sich als derart absurd wie lächerlich, dass sich fast schon wieder eine groteske Form von Komik einstellt: Ihr habt Angst davor euch die Angst einzugestehen...; wegen der Angst, die euch ängstigt, weil sie euch Angst macht und so weiter und so fort. Die wenigen guten CGI-Actioneinlagen vermögen da auch nicht mehr zu entschädigen, und 3D ist schlichtweg komplett für den A...bfall.
Kurzkritik
von Daniel Licha
Mit Ausnahme der Zorro-Filmchen hat Martin Campbell zum Großteil nur Mist verbrochen und da der Trailer an eine Kaugummiblase erinnert, waren die Erwartungen natürlich im Keller. Umso amüsanter war dann das Gesamtprodukt. Auch wenn Green Lantern nicht mehr macht, als Szene für Szene den typischen Superheldenfilm durchzudeklinieren, macht das Ganze irgendwie Spaß. Das liegt zum einen daran, weil der Film so dermaßen überzeichnet ist und zum anderen, weil er sich nicht wirklich ernst nimmt; hier sei die wunderbare kleine Szene zu erwähnen, in der eindeutig unter Beweis gestellt wird, wie gut einen so eine kleine Gesichtsmaske doch anonymisieren kann. Das Darstellerensemble ist solide, die Inszenierung ebenfalls; punkten kann der Film mit den recht kreativen Kämpfen und seiner grünen Optik. Green Lantern bietet für Genrefans durchaus kurzweiliges Vergnüngen, das zu keinem Zeitpunkt weh tut... der Rest sollte lieber einen großen Bogen um den Film machen.
Kritik
von Lutz Granert
Ein waghalsiger Testpilot muss die Galaxis retten: Abgesehen von ein paar faszinierenden Szenen aus der Tiefe des Weltalls hat die Comicadaption Green Lantern nicht mehr zu bieten, als viele Stereotypen und wenig Hirn. Entgegen der Konkurrenten von Marvel sicherlich keine Leuchte am Superhelden-Himmel.
Das amerikanische Comiclabel DC hat zwei Helden hervorgebracht, die heute große Bekanntheit erlangt haben: Batman und Superman. Ersterer war ein gebrochener Held, der mittels Gimmicks und ohne Superkräfte auszog, um den Bösewichtern des fiktiven Gotham City das Handwerk zu legen. Letzterer kommt von einem zerstörten Planeten namens Krypton, hat übermenschliche Kräfte und verteidigt seine Wahlheimat Metropolis. Beiden gemein ist, dass sie nicht so wirklich ankamen bei den Frauen. Und an dieser Schnittstelle setzt Green Lantern an.
Ein Testpilot namens Hal Jordan (Ryan Reynolds, Buried - Lebend begraben) wird von einem sterbenden Wächter der Universum-Armee "Green Lantern Corps" auserwählt, seine Nachfolge anzutreten. Zunächst zweifelnd an seiner Eignung für den nicht ganz alltäglichen Job, wächst er jedoch im Kampf gegen ein sich aus Angst speisendes Monster namens Parallax über sich hinaus. Freilich kommt er bis zu diesem Zeitpunkt bei Ex-Freundin und Kollegin Carol Ferris (Blake Lively) nicht so recht an, weil er ein waghalsiger Kindskopf ohne Verantwortungsgefühl ist.
Superkräfte werden dem draufgängerischen Normalo nur von einem Ring verliehen, der seine Kraft aus der Willensstärke aller Lebewesen bezieht und ab und an "aufgeladen" werden muss. Bis das allerdings soweit ist, kann er sich so richtig austoben, eine Partygesellschaft mittels einer durch Willensstärke gebildeten Rennbahn vor einem abstürzenden Helikopter retten oder auf dem Lantern-Planeten Oa herumfliegen. Dort wird ihm in einem brutalen Training gezeigt, wie er seinen Willen einsetzen kann und wie seine 3599 Lantern-Kollegen aus den anderen galaktischen Sektoren so ausschauen. Der Anführer von ihnen: Sinistero (Mark Strong, Sherlock Holmes), der aussieht wie Vulkanier Spock nach einer Verbrennung 2. Grades.
Damit sind wir auch schon bei der unfreiwilligen Komik dieses 200 Mio. Dollar teuren Trash-Spektakels angekommen. Einige Dialoge sind dermaßen platt, dass man vor lauter Fremdschämen im Kinositz verschwinden möchte ("Hast du eigentlich Angst?" - "Es ist mein Job, keine zu haben!"). Die beiden Bösewichter - eine gefräßige "Angst"-Wolke und ein Wissenschaftler mit mutiertem Wasserkopf - wirken in ihrem grotesken Aussehen einfach nur lächerlich. Von dem finalen Kampf, in dem Hal kein besserer Gedanke einfällt, als mit einer riesengroßen grünen Faust zuzuschlagen, ist man auch eher belustigt und enttäuscht als positiv überrascht.
Was bleibt, sind einige, von Casino Royale-Regisseur Martin Campbell übersichtlich und mit Gespür für Timing inszenierte Actionszenen, die mit Referenzen an Telekinese-Duelle in der X-Men-Reihe und das Katastrophenkino à la Roland Emmerich nicht geizen. Eine aus zahlreichen Versatzstücken zusammengeklaubte, uninspirierte Comicadaption mit vielen Schauwerten, deren hoher Trash-Faktor zwar nicht beabsichtigt ist, aber über weite Strecken zumindest gut unterhält. Da haben Batman und Superman schlicht mehr zu bieten.  Weitere interessante Filme
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