|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Men in Black 2(Men in Black II, 2002)
| Dt.Start: |
18. Juli 2002 DVD: 21. Januar 2003
|
 |
Premiere: |
26. Juni 2002 (USA) |
| FSK: |
ab 12
|
Genre: |
Komödie, Sci-Fi |
| Länge: |
88 min
|
Land: |
USA |
|
Darsteller:
|
Tommy Lee Jones (Agent Kay), Will Smith (Agent Jay), Rip Torn (Zed), Rosario Dawson (Rita), Patrick Warburton (Agent Tee), Brad Abrell (Mannix), Lara Flynn Boyle (Serleena), Paige Brooks (Laranna), Nick Cannon (Autopsie-Agent), David Cross (Newton), Darrell Foster (Autopsie-Agent), Jeremy Howard (Postal Alien), Linda Kim (Lauranna), Johnny Knoxville (Zweiköpfiges Alien), Biz Markie (Beat Box Alien), Bart Mixon (Alien Puppenspieler), Michael Rivkin (Mann mit Hund), Tony Shalhoub (Jeebs), Michael Bailey Smith (Creepy), Mary Stein (Birdlady Alien) |
|
Regie:
|
Barry Sonnenfeld |
|
Drehbuch:
|
Lowell Cunningham, Robert Gordon |
|
 Inhalt
Fünf Jahre steht Agent Jay nun schon im Dienste der Men in Black, fünf Jahre in denen er eine Menge Erfahrung im Umgang mit außerirdischen Gesetzesübertretern sammeln konnte. Doch die bildhübsche Serleena, die den weiten Weg zur Erde machte, um sich hier das Licht von Zartha zu krallen und dadurch die Herrschaft über das Universum zu erlangen, bekommt Jay alleine nicht in den Griff. Um Serleena aufzuhalten ist er dazu gezwungen, seinen ehemaligen Partner Kay aus dessen wohlverdienten Ruhezustand zurückzuholen. |  |
|
Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Tritsch
Bereits im ersten Teil gelang es Regisseur Barry Sonnenfeld aufgrund der stellenweise massiven Albernheit nicht wirklich, aus der an sich guten Grundidee Kapital zu schlagen. Was er allerdings mit seiner Fortsetzung abliefert, ist schlicht und ergreifend unter aller Kanone. Nicht nur, dass man hier in erster Linie auf das Motto: "Effekte statt Logik und Handlung" setzte, man hat auch all die guten Ansätze in der Charakterisierung der Hauptfiguren komplett über Bord geworfen. So ist Men in Black 2 am Ende nichts als ein uninspiriertes Machwerk, das auf der (Geld-)Welle des kommerziell erfolgreichen Vorgängers schwimmt.
Kritik
von Johnny Wishbone
Nun sitze ich hier an meinem Schreibtisch, der Regen prasselt lautstark an mein Fenster, der Fernseher flimmert hinter mir so vor sich hin und ich soll mir jetzt Gedanken zu einem Film machen, der so was von unbedeutend ist, dass ich mich schon gar nicht mehr an seine Handlung erinnern kann. Könnte natürlich auch daran liegen, dass der Streifen überhaupt keine nennenswerte Handlung vorzuweisen hatte. Men in Black 2 gehört in die Kategorie Sequels-die-die-Welt-nicht-braucht. Bereits der Vorgänger war schon nicht das gelbe vom Ei, doch das was uns der Barry aus dem Sonnenfeld mit dieser Fortsetzung nun vorsetzt, kann strenggenommen eigentlich nicht sein Ernst sein. Der dreht doch glatt den selben Film noch mal und verkauft uns das hier als quietschvergnügliches Sequel. Es ist prinzipiell ja nichts dagegen einzuwenden, die ein oder andere Komponente, die sich während des ersten Teils bewährt hat, auch in der Fortsetzung wieder zu verwenden, aber bei so ein lahmen Aufguss wie es Men in Black 2 ist, muss man allen Beteiligten wirklich grobe Einfallslosigkeit vorwerfen. Da wird nicht einmal der Versuch unternommen, an den ersten Teil anzuknüpfen und die Geschichte weiterzuspinnen, sondern gleich im Vorfeld kapituliert und auf durchgängig altbewehrtes zurückgegriffen.
Die Tatsache, dass man das alles schon mal gesehen hat, lässt natürlich recht schnell Langeweile aufkommen und wer sich nicht vorstellen kann, dass einem schlappe 88 Minuten wie ein halbe Ewigkeit vorkommen können, der wird mit diesem Film ganz sicher eines besseren belehrt. Doch das plumpe Wiederkauen von bereits bekanntem ist noch nicht einmal der schlechteste Aspekt des Films, nein auch die Ausführung ist mehr als mangelhaft. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern, die im Vorgänger zweifelsohne vorhanden war, sucht man hier vergebens, die Wahl des Bösewichts fiel diesmal auf die zwar recht ansehnliche, ansonsten jedoch ziemlich nichtssagende Lara Flynn Boyle, deren Vorstellung als extra-terrestrisches Riesenmonster in einem Menschenkörper (im übrigen eine wahnsinnig originelle Idee) bei weitem nicht mit der des genialen Vincent D'Onofrio mithalten kann und die Gags sind zum Großteil absolut schlecht getimed und dadurch nicht einmal ansatzweise komisch. Auch die Special Effects, mit denen sich die Filmreihe so rühmt, sind diesmal nicht auf dem heutigen Stand der Technik und Johnny Knoxvilles Auftritt als zweiköpfiges Alien bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Dass der Regisseur von Meilensteinen wie Wild Wild West und The Addams Family nicht einmal ein Cameo richtig in Szene zu setzen versteht, zeigt er mit dem völlig misslungenen Gastauftritt des selbsternannten King of Pop.
Jetzt hab ich doch recht viele Worte über einen Film verloren, bei dem eigentlich jeder Satz schon ein Satz zuviel ist. Es wäre ein Wunder, wenn wir dieses Jahr noch einen Film zu Gesicht bekommen würden, der es in Sachen Belanglosigkeit mit Men in Black 2 aufnehmen kann, denn das ist der Film nämlich, absolut belanglos, ein Musterbeispiel für eine lieblos heruntergespulte Fortsetzung, die keinerlei Zweck erfüllt, außer die Bankkonten ihrer Produzenten aufzufüllen. Zumindest stürmt man im Anschluss an diesen Film nicht wutentbrannt aus dem Kino und sucht sich ein wahlloses Opfer bei dem man sich über das so eben gesehene auskotzen kann (wie es dieses Jahr leider doch schon mehrmals vorgekommen ist) sondern ärgert sich höchstens still und leise über eineinhalb Stunden, die man mit ziemlicher Sicherheit sinnvoller hätte verbringen können. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen, ich sitze immer noch an meinem Schreibtisch und im Hintergrund flimmert gerade das neue Will Smith Video über den Fernsehschirm. Eines muss man Sonnenfeld und seinen Jungs schon lassen, sie wissen wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.  Weitere interessante Filme
|
 |
 |
 |
 |
© 2013 MovieMaze.de |
 |
 |
 |
|