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"Sie haben 45 Minuten, um die Welt zu retten. Sie brauchen 46." Mit diesem schönen Satz wird einer der schönsten Komödien dieses Jahres untertitelt. Turbulent und witzig, in gewisser Weise flach, aber dennoch höchst belustigend und unterhaltend weiß Jede Menge Ärger vom Komödien-Altmeister Barry Sonnenfeld (Schnappt Shorty, Men in Black, Die Addams-Family) seinem Anspruch als Burleske gerecht zu werden. Besonders interessant an diesem Film ist die Verwebung von Episodenfilm und klassisch hollywoodesker Komödie, bestehend aus den klassischen Grundsätzen der Komödie in grotesker Übertreibung. Die skurrilen Figuren, um die es sich hierbei dreht, haben alle ihre Eigenheiten und fügen sich zu einem fulminanten Chaos, das belustigender kaum sein könnte. Weil sie alle sind so bunt durchgemischt sind, aber dennoch stringent in Szene gesetzt werden, reüssiert der Film durchaus darin, während der gesamten Länge auf angenehme Weise zu unterhalten. Um die Hauptfiguren Eliot (Tim Allen; lustig wie immer) und Anna (Rene Russo) gesellen sich ein Killer, ein Schläger-Typ, zwei FBI-Agenten, ein Dummschwätzer, eine sexy Haushälterin, eine "Zielscheibe", eine Nervensäge, ein dummer Bulle, ein Bandenchef, ein Träumer, ein cleverer Bulle... und eine psychedelische Kröte. Als Tüpfelchen auf dem I darf dabei die Cast bezeichnet werden. Gerade sie macht die Figuren nicht nur äußerst lebendig, sondern garantiert auch ein wundersames Zusammenspiel der doch unterschiedlichen Personen. Unter anderem brillieren Dennis Farina, Ben Foster, Monica Romero, Johnny Knoxville (bekannt vor allem durch MTVs Nonsens-Sendung "Jackass"), Jason Lee, Tom Sizemore und Stanley Tucci. Entgehen lassen sollte man sich den Spaß nicht, und wenn möglich, dann auch unbedingt im Original, denn viele Witze mögen zwar gut übersetzt werden, doch -wie es immer ist- manches kann nicht tradiert werden. A voir absolument... |