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Einmal ist keinmal(One for the Money, 2011)
| Dt.Start: |
19. April 2012
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Premiere: |
08. Juli 2011 (UK) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Komödie |
| Länge: |
91 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Katherine Heigl (Stephanie Plum), John Leguizamo (Jimmy Alpha), Jason O'Mara (Joe Morelli), Debbie Reynolds (Großmutter Mazur), Patrick Fischler (Vinnie Plum), Sherri Shepherd (Lula), Leonardo Nam (John Cho), Nate Mooney (Eddie Gazarra), Adam Paul (Bernie Kuntz), Ana Reeder (Connie), Gavin-Keith Umeh (Benito Ramirez), Brenna Roth (Sara), Danny Mastrogiorgio (Lenny) |
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Regie:
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Julie Anne Robinson |
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Drehbuch:
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Karen McCullah Lutz & Kirsten Smith |
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 Inhalt
Stephanie ist auf Jobsuche. Für die ungelernte Unterwäscheverkäuferin stellt sich dies jedoch als ein hoffnungsloses Unterfangen heraus. Auf Drängen ihrer Mutter beschließt sie, für ihren Cousin Vinnie als Kautionsagentin zu arbeiten. Ihr erster Auftrag ist der Ex-Cop Joe Morelli, der, wie sich herausstellt, ein alter Schulfreund von Stephanie ist. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Lutz Granert
Die abgebrannte Stephanie (Katherine Heigl, So spielt das Leben) nimmt bei ihrem Cousin einen Job als Kopfgeldjägerin an. Sie verdient Prozente an der Kaution, die beim Ex-Cop und gesuchten Mörder Joe Morelli (Jason O'Mara), der sie zu Schulzeiten abserviert hat, besonders hoch ausfällt, und gerät ahnungslos in einen komplexen Strudel aus Kriminalität. Diese wird durch den unentschlossen-missglückten Mix aus unterkühlter Love-Story, spannungsarmem 08/15-Thriller und tempoarmer Actionkomödie als Handlungs-Gimmick verharmlost. Die Hauptfigur wirkt auch mangels Charakterentwicklung von der unbedarften Schönheit zur toughen Lady in ihrem Stolpern durch allerlei gefährliche Situationen - die sie stets super meistert - unglaubwürdig. Und was der Mehrwert des stetigen Voice Overs ist, bleibt auch ein Geheimnis. Einmal ist keinmal lässt sich als überraschungsarmes Heigl-Vehikel nett weggucken, aber das war's dann auch.
Kritik
von Dimitrios Athanassiou
Was gibt es Schöneres als eine attraktive Frau, die den bösen Jungs mit Charme und Eleganz die Handschellen anlegt. Tatsächlich würde sich vermutlich manch einer gerne von der hübschen Katherine Heigl verhaften lassen. Die Darstellerin, die vor allem durch ihre Rolle aus der TV-Ärzteserie Grey's Anatomie bekannt wurde, tritt in ihrem aktuellen Film, Einmal ist Keinmal, als unbeholfene Kopfgeldjägerin wider Willen auf. In dem durch und durch verquasselten Werk ist sie als primärer Eye-Catcher das einzige visuelle Highlight. Ansonsten artet die einschläfernde Show zur reinsten Überdosis Valium aus.
Zu einer besonders großen Karriere hat es Stephanie Plum (Katherine Heigl), die notorisch pleite ist, ohnehin nicht gebracht. Als sie dann aber noch ihren Job im schlechtesten Kaufhaus von New Jersey verliert, sieht es plötzlich ganz finster aus. In ihrer Not entschließt sich die Frau, die im Leben zuvor noch nie eine Schusswaffe in der Hand hatte, nun als Kopfgeldjägerin auf Kautionsflüchtlinge Jagd zu machen. Allerdings schläft auch in dieser Branche die Konkurrenz nicht, und zu allem Übel steht einer ihrer ersten Klienten, Joe Morelli (Jason O'Mara), den sie für 10.000 Dollar dingfest machen soll, unter Mordverdacht. Viel schlimmer ist aber noch, dass Stephanie diesen Joe von früher her kennt. Es handelt sich um einen Ex-Lover, den sie nie ganz vergessen hat. Und dass er ein Mörder sein soll, kann sie jetzt auch nicht so recht glauben.
Irgendwo im Niemandsland zwischen RomCom und Krimi siedelt sich Einmal ist Keinmal an und verspricht auf den ersten Blick lockere Unterhaltung mit Dialogwitz und einer Prise Spannung. Es dauert dann auch eine Weile, bis dem enttäuschten Zuschauer klar wird, dass hier weitaus weniger geboten ist, als die Verpackung verspricht. Apropos Verpackung: Nett anzusehen ist Katherine Heigl mit Sicherheit, und der Kameramann der Produktion scheint vorher seinen Dienst in der Softporno-Industrie geleistet zu haben, so oft wie Heigls üppige Oberweite den größten Teil des Bildausschnitts ziert. Doch auch der charmanten Schauspielerin ist längst ein Licht aufgegangen und deshalb posiert sie mit ihren sekundären Geschlechtsmerkmalen so gut wie sie es nur vermag vor der Linse. Sex sells schließlich. In Wahrheit ist der Film aber so prüde, wie es eine amerikanische Produktion nur sein kann. In Anbetracht dessen hätte es den Streifen glatt aufgewertet, wenn Heigl wirklich ihren BH gelüftet hätte.
Die sogenannte Story dümpelt ebenso gelangweilt wie der Zuschauer vor sich hin; es wird geredet und gelabert, dann wieder gequatscht und gefaselt, dass es kaum zum Aushalten ist. Wenn dann doch einmal zur Tat geschritten wird und es knallt und bang-bang macht, scheint es keinen so recht zu interessieren. Die Darsteller gehen gelassener über Explosionen und Tote oder gerade überstandene Todesgefahr hinweg, als über saure Milch im Kaffee. Sinn macht das alles wenig; und noch weniger Sinn würde es sogar machen, sich ernstlich über die Verwicklungen wie (mangelnden) Entwicklungen in dieser Schlaftablette von Film tiefere Gedanken zu machen.
Entstanden ist diese cineastische Gurke jedoch überraschenderweise aus einem sehr erfolgreichen Roman. Im Grunde handelt es sich sogar um eine ganze Romanreihe, die der Feder von Janet Evanovich entstammt. Ganze 15 Bände hat die amerikanische Autorin bereits in diesem Stil geschrieben und gilt als Meisterin turbulenter Krimikomödien. Ihre Bücher finden immer wieder Eingang in die nationalen Bestsellerlisten, wofür sie in den USA auch mit Preisen überhäuft wird. Bleibt nur zu hoffen, dass diese unterhaltsamer sind als die Verfilmung von Einmal ist Keinmal. Heigl hingegen möchte man anraten: Augen auf bei der Berufswahl. Noch ein paar solcher Dinger und die Rollenangebote könnten rar werden.  Weitere interessante Filme
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