FC Venus - Fußball ist Frauensache Poster

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FC Venus - Fußball ist Frauensache

(FC Venus, 2005)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 10. Juni 2011
Premiere: 30. Dezember 2005 (Finnland)
FSK: ab 6 Genre: Komödie, Romanze, Sport
Länge: 107 min Land: Finnland
Darsteller: Minna Haapkylä (Anna), Petteri Summanen (Pete), Laura Malmivaara (Carita), Taneli Mäkelä (Lauri Rautakoski), Lotta Lehtikari (Marjaana 'Mara'), Miia Nuutila (Katariina), Noora Peltokukka (Sari), Hannu-Pekka Björkman (Simo), Jukka Rasila (Ville), Puntti Valtonen (Risto), Janne Virtanen (Sebastian), Jerry Wahlforss (Markus), Diana Anttila (Jonna), Elina Hagelin (Kirsi), Eija Mikkonen-Budsko (Leena)
Regie: Joona Tena
Drehbuch: Jan Berger, Perttu Leppä


Inhalt

Die Männer und ihr geliebtes Fußballspiel: Die dazugehörigen Ehefrauen können nicht das gleiche Interesse für des Gatten Sportart aufbringen, sodass zahlreiche Auseinandersetzungen von dem Männer-Hobby und dem Unverständnis der Ehefrauen an der Tagesordnung stehen. Doch der Ball wird zurück gespielt: Die Frauen kommen ebenfalls auf den Geschmack am Spiel mit dem runden Gegenstand - zwei Fronten bauen sich auf.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

FC Venus - Fußball ist Frauensache hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 32%
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Kritik

von Florian Tritsch
FC Venus - Fußball ist Frauensache hat eine Wertung von 32%
Nachdem im Jahre 2006 pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft bereits Christian Ulmen und Nora Tschirner mit FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein den Geschlechterkampf auf dem Rasen, der die Welt bedeutet, austrugen, kommt nun, passend zur Frauenfußballweltmeisterschaft das finnische Original auf DVD in unsere Läden - und ist leider auch keinen Deut besser.

Bild aus FC Venus - Fußball ist Frauensache Der Kampf der Geschlechter gehört zu den Standartausgangssituationen von Komödien wie Bäume in den Wald. Die Idee, diesen Geschlechterkampf im Zeitraum eines großen Fußballereignisses nun mit den Fußballschuhen auszutragen, ist somit durchaus als genial zu bezeichnen. Allerdings verschenkt Regisseur Joona Tena die witzige Grundidee und liefert mit seinem Langfilmdebüt lediglich einen mittelmäßigen Film ab.

Die Macher wussten wohl selbst nicht so ganz genau, was sie für einen Film drehen wollten. Was zuerst als reine Gute-Laune-Komödie beginnt, baut sich im Laufe seiner Handlung immer mehr zum Drama auf - und genau dies ist der eigentliche Schwachpunkt des Films. Denn der ernsthafte Teil wird einfach zu spät in die Handlung aufgenommen und zu schnell abgearbeitet. So, dass man sich nahezu gar nicht darauf einlassen kann. Daran mag es auch liegen, dass man mit der Hauptperson nicht wirklich mitfiebern kann, da ihre inneren Konflikte nicht wirklich spürbar sind und sie so die meiste Zeit wie ein bockiges Kind wirkt.

Genauso fallen die ganzen Ungereimtheiten des Films immer wieder auf. So werden die Fußballherren zwar als Machos hingestellt, die Frauen nichts zutrauen - und doch schauen sie Frauenfußball im Fernsehen an. Ein weiteres Problem des Films sind die zahlreichen Nebenfiguren, von denen viele weder wichtig für die Handlung sind, noch sonderlich zum Humor des Films beitragen.

Die Schauspieler machen ihre Sache durch die Bank weg gut und versuchen, das Bestmögliche aus ihren meist recht eindimensionalen Rollen zu machen - und sorgen dafür, dass man als Zuschauer bis zum Ende des Films bei der Stange bleibt. Gerade Noora Peltokukka macht als Sari eine gute Figur und sorgt bei jedem Auftritt für einen Lacher.

Die Kameraführung und Bildgestaltung ist die meiste Zeit über nicht zu bemängeln. Gutes Handwerk, mehr aber auch nicht. Leider kann man das vom Ton nicht behaupten. Dauerhaft wird der Film durch meist recht unpassende Musik gestört, die häufig so penetrant und laut ist, dass man sich dazu genötigt fühlt, den Ton leiser zu drehen.

Insgesamt bietet die finnische Komödie zwar ein paar gute Lacher, weißt aber gleichzeitig zu viele Schwachstellen auf. Joona Tena versteht es letztlich nicht, die Gradwanderung zwischen Komödie und Drama so geschickt zu meistern, dass sich ein ausgewogenes Gesamtbild ergeben würde.



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