Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod Poster

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Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod

(Fritt vilt II, 2008)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 05. Februar 2010
Premiere: 10. Oktober 2008 (Norwegen)
FSK: ab 18 Genre: Horror, Mystery, Thriller
Länge: 86 min Land: Norwegen
Darsteller: Ingrid Bolso Berdal (Jannicke), Marthe Snorresdotter Rovik (Camilla), Kim Wifladt (Ole), Johanna Morck (Audhild), Fridtjov Saheim (Herman), Per Schaaning (Einar), Andreas Cappelen (Kim), Mats Eldoen (Sverre), Vetle Qvenild Werring (Daniel), Mads Sjogard Pettersen (Johan), Robert Follin (Geir Olav Brath), Bernhard Ramstad (Haldor), Inger Johanne Ravn (Marie), Viktoria Winge (Ingunn)
Regie: Mats Stenberg
Drehbuch: Thomas Moldestad, Thomas Moldestad


Inhalt

Nachdem sie als Einzige das Massaker eines irren Eispickel-Mörders in einem verlassenen Hotel in den norwegischen Bergen überlebt hat, wird Jannicke in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt. Auf ihr Flehen hin wird der Vorfall von der Polizei untersucht, und die Körper von Jannickes Freunden sowie der des Mörders werden ebenfalls ins Krankenhaus überführt. Kurz darauf wird jedoch der tot geglaubte Irre wieder reanimiert und das bestialische Morden beginnt erneut, bis es in den Bergen zum finalen Showdown kommt.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 61%
Kurzkritik
von Daniel Licha
Wertung von 52 für Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod

Teil 1 war einer der besseren Slasher der letzten Jahre. Dies war sowohl dem Setting der Schneeeinöde, sowie der Tatsache zu verdanken, dass man sich zu Beginn viel Zeit für die Charaktere nimmt. Diese beiden Punkte werden in der Fortsetzung leider ziemlich vernachlässigt. Die Finguren sind dem Zuschauer dieses Mal ziemlich egal und auch das Setting kann nur im Finale ein wenig punkten. Davor gibts die übliche Slasherkost geboten mit den üblichen Genreklischees. Zumindest ist das Ganze halbwegs ordentlich inszeniert und hat immer wieder ein paar nette Einfälle zu bieten. Dennoch bleibt Cold Prey 2 deutlich hinter dem Vorgänger zurück und ist somit wohl nur den härtesten Slasherfans zu empfehlen.

Kritik

von Lars Schnell
Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod hat eine Wertung von 70%
Nachdem Cold Prey 2006 einen vergleichsweise großen Erfolg verbuchen konnte, wollte man zwei Jahre später mit Cold Prey 2: Resurrection daran anknüpfen. Zwar auch hier von Beginn an unlogisch, entpuppt sich die Handlung vor dem Hintergrund des weitgehend spannungsarmen ersten Teils diesmal aber als umso unterhaltsamer. "No one is dead until warm and dead."

Bild aus Cold Prey 2 Resurrection - Kälter als der Tod Jannicke hat überlebt. Nachdem sie den Mörder des Berghotels in Teil 1 in eine Gletscherspalte warf, findet sie angeschlagen in ein Krankenhaus. Während sie sich von dem letzten Horror-Trip erholt und langsam Genesung erfährt, findet die Polizei auf ihre Beschreibung hin den leblosen Körper des Killers. Als sie beginnen, den scheinbaren Leichnam aus der todbringenden Gletscherspalte zu bergen, ahnt noch keiner, dass der Mörder dies unbeschadeter überstehen soll als alle Beteiligten auch nur geträumt hätten.

Zweimal gezuckt, im Krankenhaus kurz defibrilliert und schon findet der Killer zur Sinuskurve zurück, die dafür sorgt, dass die EKGs anderer Patienten verstummen. Ganz nach dem Schema des ersten Teils wird ein Krankenhausinsasse nach dem anderen zur Strecke gebracht, bis Jannicke schließlich wiederholt dem Bösen von Mann zu Frau Paroli bieten muss.

Den Höhepunkt des Films bildet dabei die vollkommen absurde Reanimation des eigentlich klinisch toten Mörders, die für alle Beteiligten in einem Blutbad endet. Anders als im ersten Teil konzentriert sich das Geschehen nun auch etwas mehr auf den Mörder selbst, und neben einigen Hintergrundinformationen zu seiner psychotischen Person wird er Zuschauer so immer wieder Zeuge seiner Bluttaten.

Der zweite Teil der Horror-Film-Reihe, die bald um einen dritten ergänzt werden soll, überrascht mit interessanten Kameraaufnahmen, einer Hauptdarstellerin in Höchstform und einigen höchst skurrilen Momenten. Anders als beim ersten Teil lässt sich hier auch für den verwöhnten Horror-Film-Fanatiker eine Empfehlung aussprechen.



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