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Die Bourne Identität(The Bourne Identity, 2002)
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26. September 2002 DVD: 22. Mai 2003
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Premiere: |
06. Juni 2002 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Thriller |
| Länge: |
118 min
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Land: |
USA, Tschechien |
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Darsteller:
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Matt Damon (Jason Bourne), Franka Potente (Marie Kreutz), Chris Cooper (Conklin), Clive Owen (Der Professor), Brian Cox (Ward Abbott), Adewale Akinnuoye-Agbaje (Wombosi), Gabriel Mann (Zorn), Walt Goggins (Techniker), Josh Hamilton (Techniker), Julia Stiles (Nicolette), Orso Maria Guerrini (Giancarlo), Tim Dutton (Eamon), Denis Braccini (Picot), Nicky Naude (Castel), David Selburg (Marshall) |
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Regie:
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Doug Liman |
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Drehbuch:
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Tony Gilroy |
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 Inhalt
Fischer retten einen Mann aus den Fluten; dieser kann sich an rein gar nichts mehr erinnern. Das einzige was er hat, ist eine Kontonummer. Er findet aufgrund des Bankschließfachinhalts heraus, dass er Agent gewesen ist, und dass er verfolgt wird. Auf der Suche nach seiner Identität kommt es zu gefährlichen Auseinandersetzungen mit der CIA, seinem früheren Arbeitgeber. Unterstützung erhält er dabei lediglich durch eine Deutsche. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Markus Müller
Der erste Bourne-Film fängt vielversprechend an, lässt jedoch besonders in der zweiten Hälfte stark nach. Das liegt nicht einmal so sehr daran, dass er fast durchgehend unglaubwürdig ist, sondern vor allem an einer wenig mitreißenden Dramaturgie, die immer seltener packende und überraschende Momente bietet. Ebenfalls ein wenig ermüdend sind einige altbackene inszenatorische Stilmittel, die man einfach zu oft in älteren Filmen gesehen hat.
Doch abgesehen davon ist Die Bourne Identität recht unterhaltsam und bietet nicht zuletzt wegen einigen netten Actionszenen zumindest kurzweiliges Vergnügen. Darstellerisch gibt es wenig zu kritisieren: Franka Potente erweist sich als Idealbesetzung für eine ungewöhnlich natürliche Frau an der Seite des von Matt Damon überzeugend verkörperten Agenten ohne Gedächtnis.
Regisseur Doug Liman gelang insgesamt ein solider Film, der aber mit den populären Genre-Konkurrenten nicht mithalten kann.
Kritik
von Tobias Wunsch
Packende Verfilmung des gleichnamigen Robert Ludlum Romans über einen Geheimagenten, der sein Gedächtnis verloren hat und sich über seine außergewöhlichen Fähigkeiten wundert.
Derzeit hat die CIA einen Stammplatz in Kinofilmen: Erst Der Anschlag, dann Bad Company - Die Welt ist in guten Händen, und jetzt kommt mit Die Bourne Identität ein weiterer CIA-Film in die Kinos. Hierbei handelt es sich um die Verfilmung des Romans von Robert Ludlum, wie es bereits 1988 für das amerikanische Fernsehen unternommen wurde. Statt Richard Chamberlain spielt hier aber Good Will Hunting-Star Matt Damon Jason Bourne, der unter einer totalen Amnesie leidet und verfolgt wird. Unterstützung auf der Identitätssuche erhält er von der Deutschen Marie Kreutz, die von Franka Potente glänzend verkörpert wird.
Der Schauplatz für das erste richtig große Projekt für Swingers-Regisseur Doug Liman ist Europa. Ein Mann wird von Fischern in einer dramatischen Rettungsaktion - es stürmt auf hoher See - an Bord gebracht. Aus seinem vorherigen Leben sind ihm lediglich zwei Schusswunden im Rücken und ein Implantat mit einer schweizer Kontonummer geblieben - er kann sich an rein gar nichts mehr erinnern. Er weiß nicht einmal mehr, wer er ist. So bald wie möglich macht er sich also auf den Weg zu jener Schweizer Bank, von der die Kontonummer stammt. Hier erfährt er, dass "Jason Bourne" sein Name zu sein scheint - das Schließfach läuft zumindest auf diesen Namen. Das Schließfach enthält eine große Menge Geld in verschiedensten Währungen, mehrere Ausweise von unterschiedlichster Nation und eine Pistole. Bourne bemerkt, dass er nach dem Verlassen der Bank von schweizer Polizisten verfolgt wird, woraufhin er sich in das US-Konsulat flüchtet. Bald ist man auch dort hinter ihm her, doch ihm gelingt es zu flüchten, und er bietet der Deutschen Marie Kreutz (Franka Potente) eine hohe Summe an, wenn diese ihn nach Paris bringe, wo er Hinweise auf seine Identität vermutet. Es beginnt eine Hetzjagd der CIA auf die beiden, die sich langsam näher kommen.
Doug Liman, der mit Go und Swingers auf sich aufmerksam machen konnte, liefert mit Die Bourne Identität einen spannenden actionreichen Agententhriller ab, der geschickt das recht hohe Tempo variiert, und es somit versteht, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Die Inszenierung des Films lehnt sich stark an Genrevertreter der späten 70er Jahre an, was durch die eher konservative Regiearbeit, die auf eine gewisse Natürlichkeit und Einfachheit baut, verstärkt zur Geltung kommt. Die Action-Sequenzen sind routiniert inszeniert, und die lange Verfolgungsjagd gehört mit zu den besten, die man in der letzten Zeit zu sehen bekam. Dennoch wirkt der Film ein wenig inhaltsleer, auch wenn die Storygrundstruktur gefällt. Man hat immer das Gefühl zu wissen, was folgen wird. So beginnt der Film bisweilen ein wenig belanglos zu wirken. Dies macht zum einen die originelle Inszenierungsweise, zum anderen die gute Besetzung wett: Matt Damon liefert eine seiner besten Leistungen ab und Franka Potente ist einfach die perfekte Schauspielerin für die Rolle der Marie Kreutz. Mit dieser Leistung dürfte sie in Hollywood richtig auf sich aufmerksam gemacht haben. Insgesamt hinterlässt Die Bourne Identität einen guten Eindruck als ein Action-Thriller, der einen unterhaltsamen Kinoabend garantiert.  Weitere interessante Filme
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