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21 Jump Street

(21 Jump Street, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

76%



Inhalt

Jenko und Schmidt sind zwei junge Polizisten, die soeben ihren Abschluss an der Polizeiakademie erfolgreich hinter sich gebracht haben. Im Berufsleben wartet nun schon die erste große Herausforderung auf sie: Aufgrund ihres jugendlichen Aussehens sollen die beiden verdeckt in einer High School für einen geordneten Schulalltag sorgen. Unter den Schülern soll einer eine neue Droge in Umlauf gebracht haben. Diesen Fall zu klären, birgt für die beiden schrägen Vögel eine große Herausforderung, denn irgendwie scheint ihnen die Rolle als Schüler etwas zu sehr zu gefallen.

Kritik

von Daniela Panzitta

Wertung Kritik

76%

Mit 21 Jump Street hält erneut das Recyclingprodukt einer alten Idee Einzug in die Kinosäle der Welt. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Wiederbelebungen, bringt diese Polizeikomödie wirklich Spaß und macht vieles richtig. Hier wird von Anfang an mit dem nötigen Quäntchen Selbstironie an das Projekt herangegangen, und jegliche verbissene Ernsthaftigkeit, die man sonst leider viel zu häufig findet, über Bord geworfen. Das unterhält und holt außerdem auch alle jüngeren Zuschauer ins Boot, die in den späten 80er Jahren, als die TV-Serie mit unter anderem Johnny Depp produziert wurde, noch nicht im entsprechenden Alter waren.

Bild aus 21 Jump Street Das Überleben auf amerikanischen High-Schools ist kein Zuckerschlecken. Vor allem nicht, wenn man den Stempel des Losers auf der Stirn trägt und weder im Football noch in einer anderen coolen Disziplin etwas drauf hat. Das muss auch Schmidt, sehr passend dargestellt von Jonah Hill, am eigenen Leib erfahren. Voll in der Eminem-Phase und entsprechend aufgestylt, holt er sich einen Korb vom hübschen Mädchen und das entsprechende Gespött der coolen Jungs ab, allen voran Jenko (Channing Tatum). Kurze Zeit nach Ende der High-School treffen die beiden sich auf der Polizeischule wieder, wo die Karten plötzlich neu gemischt werden. Der eine hat etwas im Kopf, der andere hat dafür Muskeln. Schnell entschließen sich die beiden, dass sie ein tolles Team wären und schaffen es so durch die harte Ausbildung. Nach einer ziemlich peinlichen Aktion im Stadtpark werden die Taugenichtse schließlich in eine Sonderabteilung versetzt - 21 Jump Street. Hier sollen sie undercover ermitteln und den Handel einer neuen Designerdroge an einer High-School aufdecken. Also geht es zurück in die Schule, doch dort hat sich einiges verändert.

Die Regisseure Phil Lord und Chris Miller sind ein eingespieltes Team, nachdem sie zuletzt für Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen gemeinsam auf dem Regiestuhl Platz genommen haben. Mit 21 Jump Street setzen sie nun ihr erstes Realprojekt für die große Leinwand um. Dabei zeigen sie nicht nur großes Geschick beim Umgang mit der Thematik an sich, sondern auch beim Einsatz der Schauspieler. Mit Jonah Hill in der Rolle des Trottels haben sie auf ein sicheres Pferd gesetzt, man erinnere sich nur an Superbad oder auch Männertrip. Allein der Beginn des Films, wenn "The Real Slim Shady" ertönt und Hill im typischen Outfit mit kurzen, weißblond gefärbten Haaren und Zahnspange durchs Bild schreitet, lässt dem Zuschauer ein Schmunzeln auf den Lippen erscheinen. Doch auch Channing Tatum macht seine Sache wirklich gut. Er mimt den geistig nicht ganz so, körperlich aber dafür umso mehr Trainierten auf charmante Art und Weise und sorgt so auch für einige Lacher.

Leider greift man auch in dieser Komödie teilweise auf Humor aus der untersten Schublade zurück, was eigentlich nicht nötig gewesen wäre und dem Film eher schadet, als dass es helfen würde. Ausgeglichen wird diese Schwäche durch die vielen Seitenhiebe und Anspielungen, die die Geschichte angenehm auflockern. Auch die zahlreichen Nebenrollen, wie beispielsweise Ice Cube als etwas seltsamer Captain der bunten Truppe von 21 Jump Street, wissen zu gefallen und tragen zum bunten Amüsement bei.

Erstaunlich einfallsreich ist die Entwicklung, die die Geschichte nimmt, sobald Schmidt und Jenko als Undercover-Polizisten an die High-School zurück kehren. Hier haben sich die Drehbuchautoren einen netten Kniff überlegt, um eben nicht den üblichen, langsam aufgebrauchten Weg zu gehen. Das gibt zum einen den Schauspielern die Freiheit, aus ihren Charakteren etwas mehr zu machen, als nur die stereotypen Abziehbilder des Losers und des beliebten Kids. Zum anderen lockert es die Geschichte auf, macht sie modern und birgt Raum für viele witzige Situationen.

21 Jump Street transferiert die Idee der Serie, die in den späten 80er Jahren im TV lief, in die heutige Zeit und macht daraus auch keinen großen Hehl. Das hebt diese Neuauflage deutlich über andere Versuche, die häufig zu verkniffen und ernst an das Thema herangehen. Hier hat man sich der Grundidee bedient, zwei junge Schauspieler ins Spiel gebracht und das Ganze mit reichlich Spaß und Humor zu einer Polizeikomödie gemacht. Das bringt solide Popcorn-Unterhaltung und ist für einen heiteren Kinoabend mit Freunden für alle Altersgruppen zu empfehlen.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

76%

Viele Jahre nach Ende der kultigen Serie mit Johnny Depp kommt nun eine Fortsetzung auf die hiesigen Kinoleinwnde. Doch im Gegensatz zur relativ ernsten Serie, entschied man sich nun ein Buddymovie aus der Thematik zu machen. Groe Zweifel treten normalerweise auf, wenn eine geliebte Serie komplett verwssert wird, doch diese sind in diesem Falle absolut unberechtigt. Das von Jonah Hill verfasste Drehbuch entpuppt sich als absoluter Schenkelklopfer, der nicht nur mit unzhligen Insidergags um sich wirft, sondern auch wunderbar selbstironisch ist (Stichworte: Remake, Explosionen) und der Originalserie Tribut zollt (viele Figuren der alten Serie schlpfen nochmals in ihre alten Rollen). Hinzu kommt ein wunderbar harmonierendes Hauptdarstellerduo, eine hohe Gagfrequenz und einige aberwitzige Szenen, die man so schnell nicht vergessen wird. Ein wunderbarer Spa und eine absolute Sehempfehlung.



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