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Hänsel und Gretel: Hexenjäger

(Hansel and Gretel: Witch Hunters, 2013)

Durchschnittliche Redaktionswertung

68%



Inhalt

15 Jahre nachdem Hänsel und Gretel den Machenschaften einer kindermordenden Hexe im berühmten Lebkuchenhaus Einhalt gebieten konnten, befinden sich die mittlerweile erwachsenen Geschwister auf einem Rachefeldzug gegen alle Hexen ihrer Märchenwelt. Der Bürgermeister von Augsburg erfährt von den berühmten Hexentötern und heuert sie an, um die Kinder der Stadt vor der diabolischen Hexe Muriel zu bewahren, die diese bei einer angekündigten Hexenversammlung zu opfern gedenkt. Im Kampf gegen das Böse bekommen Hänsel und Gretel unerwartet Konkurrenz vom brutalen Sheriff Berringer.

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Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Kritik

von René Goldbach

Wertung Kritik

65%

Was ist eigentlich mit Hänsel und Gretel passiert, nachdem sie die Hexe in den Ofen gestoßen haben? Die Antwort darauf liefert Dead Snow-Regisseur Tommy Wirkola in einem Horror-Comedy-Abenteuer mit den besagten Märchenhelden, einer Schar böser Hexen und einem traurig dreinblickenden Troll. Jedoch kann eine stilistisch echt anmutende Märchenwelt und eine Menge guter One-Liner nicht vollständig über die dünne und vorhersehbare Geschichte hinweg täuschen.

Bild aus Hänsel und Gretel: Hexenjäger Ungefähr zwanzig Jahre scheinen ins Land gezogen zu sein, seit Hänsel und Gretel vom Pfefferkuchenhaus der Hexe genascht und diese nach langer Gefangenschaft in den Ofen geschubst haben. Seither streifen sie, mehr oder weniger freiwillig, durch die Gegend, um den Hexen dieser Welt den Garaus zu machen. Durch die ominöse Gabe, gegen jeden Hexenzauber immun zu sein, scheinen sie für diese Aufgabe mehr als prädestiniert und somit fügen sie sich ihrem Schicksal als Kopfgeldjäger. Als sie vom Bürgermeister von Augsburg gebeten werden, die Hexen aus der Stadt zu vertreiben und die entführten Kinder zurückzuholen, stolpern die Geschwister nicht nur in ihr bis dato größtes Abenteuer, sondern lernen auch eine ganze Menge über sich und ihre Vergangenheit.

Der Norweger Tommy Wirkola wagt den Schritt über den großen Teich und schraubt dabei, wenngleich er auch nicht ganz darauf verzichtet, den Blutfluss seines neuen Werkes zurück. Mit Stars wie Jeremy Renner (Tödliches Kommando - The Hurt Locker) und Bond-Girl Gemma Arterton (Ein Quantum Trost) als Helden fährt er gleich ein großes Gedeck für seinen Einstand auf und lässt diese auch in einem guten Licht dastehen. Nur leider gibt die Story nicht mehr her als einen netten Popcorn-und-Bier-Abend mit den Freunden.

Wenn die erste Hexe im Film auftaucht, erschrickt man ziemlich stark. Folgen dann aber die nächsten, beginnt man zu schmunzeln, denn die Masken wirken, als seien sie im Kunstunterricht der achten Klasse entstanden. Die Krönung des Ganzen ist Troll Edward, der außer seiner niedlichen traurigen Augen eher Mimik und Gestik eines Power Rangers-Gegners besitzt. Schade ist das Ganze schon, denn gerade Famke Janssen als Oberhexe Muriel spielt so schön überspitzt wie man es zuletzt von Anjelica Huston in Hexen hexen gesehen hat.

Diverse kleine Sprüche bleiben im Kopf hängen und werden in guter alter Schwarzenegger-Manier dem Gegenspieler kurz vor dem körperlichen Übergriff um die Ohren gehauen, und egal wie brenzlig die Situation auch sein mag, für einen One-Liner bleibt immer noch Zeit. Das ist etwas, das Gott sei Dank den ganzen Film über seinen Witz nicht verliert und auch konsequent durchgezogen wird.

In der Handlung ist für jeden etwas dabei: Die unmögliche, dann aber vielleicht doch mögliche Liebesgeschichte, der aufmüpfige Dorfinsasse, der den Helden das Abenteuer nicht zutraut (grandios und mit herrlichem Akzent: Peter Stormare), der böse Untergebene, der im richtigen Moment die Seiten wechselt, und natürlich die lückenlose Aufklärung der Vorgeschichte von Hänsel und Gretel. Jeder, der jemals einen Abenteuer-Fantasy-Film gesehen hat, errät spätestens nach einer halben Stunde den Rest der Geschichte. Ab diesem Punkt sollte man sich jedoch am besten nicht augenrollend aus seinem Sitz erheben, sondern in ebendiesen versinken und sich eine weitere Stunde voll von netten Effekten (sogar das 3D ist recht passabel) und gut aufgelegten Schauspielern unterhalten lassen. Man sieht vielleicht keine Novität, jedoch ein nettes Abenteuer, das (natürlich) ein Hintertürchen für einen zweiten Teil offen lässt.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

70%

Trotz der Tatsache, dass man sich bei einem solchen Projekt schnell verheben kann und genau dies dem Regisseur schon bei seinem Nazi-Zombie-Flick Dead Snow geschehen ist, kann man aufatmen, denn Hänsel & Gretel: Hexenjäger hält, was Titel und Trailer versprechen. Dabei suhlt sich der Film nicht im Trash, hat einiges an optischen Schauwerten zu bieten und gibt sich dabei sogar Mühe, eine ordentliche Geschichte zu erzählen. Die beiden Hauptdarsteller Jeremy Renner, Gemma Arterton und Famke Janssen gefallen ebenso, und so gelang Tommy Wirkola ein kurzweilig unterhaltsamer Spaß, bei dem viel Hexenblut fließen darf. Wer sich auf so ein Szenario einlassen kann, der wird die Sichtung sicherlich nicht bereuen ...

Kurzkritik

von Albert Imroth

Wertung Kurzkritik

68%

Die Geschichte von Hänsel & Gretel: Hexenjäger ist ein echtes Erfolgsmärchen. Gedreht vor fast zwei Jahren und aufgrund des nur mäßigen Resultats eigentlich nicht mehr für einen Kinostart vorgesehen, entschied man sich nach dem wachsenden Erfolg von Hänsel Jeremy Renner (Das Bourne-Vermächtnis, Marvel's The Avengers) doch noch für eine Kinoauswertung. Und knackte schließlich im Produktionsland Deutschland sogar die Besuchermillion. Ein Kunststück, wenn man überlegt, dass nicht mal manch wirklich guter Film diese Hürde nimmt. Was genau den Reiz dieses wahrhaft trashigen Werks von Dead Snow-Regisseur Tommy Wirkola ausmacht, ist schwer zu sagen. Die schauspielerischen Leistungen halten sich in Grenzen, was aber vor allem am schwachen Drehbuch liegt, das eher lächerlich als lustig ist, und auch die (Gore-)Effekte sind nur guter Durchschnitt. Und trotzdem macht dieses aberwitzige Sequel zu einem der bekanntesten Grimm-Märchen wirklich Spaß, auch wenn man sich fast ein bisschen dafür schämt. Vielleicht ist es die emotionale Nähe zum deutschen Kulturgut. Der beste schlechte Film, den es seit langer Zeit zu sehen gab.



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