Das gibt Ärger Poster

Film-Seite zu Das gibt Ärger
Trailer zu Das gibt Ärger
Poster zu Das gibt Ärger
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Das gibt Ärger
PDF zu Das gibt Ärger

Das gibt Ärger

(This Means War, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

72%



Inhalt

Zwei der weltbesten Geheimagenten sind außerdem noch beste Freunde. Doch diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, als sich die beiden in die hübsche Lauren verlieben. Ab da herrscht Krieg zwischen ihnen, und der wird mit allem ausgetragen, was das CIA-Arsenal zu bieten hat.

Kritik

von Matthias Pasler

Wertung Kritik

79%

Am Valentinstag bringen die großen Studios gern einmal passende Filme für den Tag der Liebe heraus, von romantischen Komödien bis zu konsequenten Schnulzen. Da überrascht es, dass das Valentinsprogramm 2012 in den Vereinigten Staaten mit McG von einem Regisseur begleitet wird, von dem man dergleichen Themen nicht erwartet. Sein neuestes Machwerk selbst, mit dem 20th Century Fox ihn an die Kinokassen schickt, überrascht dagegen gar nicht.

Bild aus Das gibt Ärger Tuck und FDR sind nicht nur beste Freunde seit ihrer Kindheit, sondern auch zwei der besten Agenten der CIA, auch wenn sie im Einsatz eher weniger subtil vorgehen. Doch die bezaubernde Warentesterin Lauren Scott, die endlich die große Liebe finden will, macht beide Männer schwach. Zumindest bis sie herausfinden, dass sie Konkurrenten um Laurens Gunst sind. Ab dann liefern sich die Kumpels und Topspione einen offenen Kleinkrieg mit allen Mitteln. Und vergessen darüber völlig den gefährlichen deutschen Gangster Karl Heinrich, der sich an ihnen rächen will.

Natürlich, sonderlich kreativ oder voller überraschender Wendungen ist die Handlung nicht. Man fühlt sich irgendwie an eine wilde Kombination von Doug Limans Mr. & Mrs. Smith mit der MAD-Cartoonserie Spion & Spion erinnert. Deren Originaltitel Spy vs. Spy dient im englischsprachigen Raum sogar als Tagline des Films. Aber McG geht es, wie schon bei seinen 3 Engel für Charlie-Filmen, ja auch nicht um komplexe Erzählstrukturen oder tiefgründige Charaktere. Ganz im Gegenteil kann man bei ihm nie sagen, ob er mit seinen Filmen eher Spaß machen oder welchen haben möchte. Im besten Falle hat er mit Das gibt Ärger beides geschafft.

Die Figuren sind cool, sympathisch und witzig, die Action ist überdreht, die Musik laut. Soweit alles beim Alten. Wer sich darüber aufregen möchte, dass hier kein realistisches Bild vom Job des Geheimagenten gezeigt wird, möge sich bitte Dame, König, As, Spion ansehen. Und wer zu den immer wieder gern mit Popcorn beworfenen "Ja klar!"-Kommentatoren gehört, sollte ohnehin lieber allein zuhause DVD gucken. Logiklücken? Nicht so viel nachdenken. Hanebüchene Geschichte? Einfach darüber lachen. Til Schweiger als grimmiger Schurke ohne Charakter? Hey, immerhin führt er nicht Regie.

Was die Dame und Herren im mimischen Zentrum angeht, gibt es jedenfalls wenig Klagen. Reese Witherspoon ist (hauptsächlich) süß und sexy, wenn man sich auch fragt, ob die kurzen Röcke Teil ihres Arbeitsvertrages oder eigener Wunsch waren, um zu zeigen, dass sie es trotz zweier Kinder noch kann. Tom Hardy (zur Zeit sogar auch als realistischer Geheimagent in Dame, König, As, Spion unterwegs) ist tatsächlich immer sehenswert. Hier gibt er den bodenständigen Briten mit Tattoos und Ex-Frau, quasi der schwarze Spion zu Chris Pines weißem. Der neue James T. Kirk (Star Trek und das anstehende Sequel) ist der gestriegelte Aufreißer, der sich das erste Mal wirklich verliebt. Im offenen Feld nehmen die beiden sich allerdings nichts.

Es wird geschossen, geprügelt und in die Luft gejagt. Hochentwickelte streng geheime Gimmicks werden für gemeine Streiche zweckentfremdet. McG hat sich und seinen Darstellern einen Spielplatz inszeniert, der allen Beteiligten offensichtlich viel Freude bereitet hat. Und wer den Trailer mag, dem wird es im Kino genauso gehen. Für alle anderen bleibt immer noch das pingelige Aufregen über die kleinen Macken. Oder Zweiohrküken auf DVD.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

65%

Das gibt Ärger hat das kleine Problem, dass im Grunde der Großteil der Gags schon im Trailer verschossen wurde. Sieht man jedoch davon ab, bekommt der Zuschauer eine spaßige RomCom mit Agentenanleihen geboten, die über weite Strecken vor allen Dingen durch ihren schlichten Umgang mit der Geschichte punkten kann. Die Idee, dass sich zwei Agenten in die gleiche Frau verlieben und diese sich mit ihren Gadgets gegenseitig beim Daten behindern, sorgt zudem für etwas Abwechslung im schnöden RomCom-Genre. Dass Tom Hardy das Geschehen dominiert und seine Kollegen mühelos in den Schatten stellt, war zu erwarten, sorgt jedoch dafür, dass der Zuschauer die Sympathien nicht wie gewollt gleichwertig verteilen kann. Auch schade ist, dass der Crimestory mit Til Schweiger als Bösewicht zu wenig Raum gegeben wurde. Da wäre sicher etwas mehr drin gewesen; vom moralisch mehr als nur fragwürdigen Ende ganz zu schweigen. Kein Film, der weh tut, aber schade, dass das Potenzial teilweise verschenkt wurde.



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Mr. & Mrs. Smith
Dt. Start: 21. Juli 2005
Vorschlag entfernen
Plötzlich Prinzessin!
Dt. Start: 20. Dez 2001
Vorschlag entfernen
 
 

 

© 2014 MovieMaze.de