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Wer's glaubt, wird selig - Salvation Boulevard(Salvation Boulevard, 2011)
| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 25. Mai 2012
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Premiere: |
24. Januar 2011 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie, Thriller |
| Länge: |
96 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Pierce Brosnan (Dan Day), Greg Kinnear (Carl Vanderveer), Jennifer Connelly (Gwen Vanderveer), Marisa Tomei (Honey Foster), Isabelle Fuhrman (Angie Vanderveer), Ciaran Hinds (Jim Hunt), Ed Harris (Dr. Paul Blaylock), Jim Gaffigan (Jerry Hobson), Yul Vazquez (Jorge Guzman De Vaca), Ele Bardha (Officer Jensen), Mary Callaghan Lynch (Bedelia Hobson), Pamela Shaw (Lindsay Moll) |
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Regie:
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George Ratliff |
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Drehbuch:
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Douglas Stone, George Ratliff |
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 Inhalt
Als Carl Vanderveer mitansieht, wie der von allen geliebte Priester Dan Day versehentlich den bekannten Religionsgegner Dr. Paul Blaylock ermordet und es wie einen Selbstmord aussehen lässt, gerät sein gesamtes Leben durcheinander. Pastor Day will nun ihn umbringen lassen, doch nicht einmal seine tiefreligiöse Ehefrau Gwen glaubt ihm seine Geschichte. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Florian Tritsch
Die Komödie Wer's glaubt, wird selig von George Ratliff hat durchaus ihre guten Momente. Auch der gut aufgelegte Cast um Pierce Brosnan, Greg Kinnear und Jennifer Connelly kann vollends überzeugen. Doch leider fehlt es der Geschichte letztendlich doch ein wenig an Biss und Spannung, um völlig zu begeistern.
1997 brachte Barry Levinson (Men in Black III) mit seiner Politsatire Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt eine zwar recht freie, dennoch aber durchaus wunderbar gelungene Umsetzungen eines Romans von Larry Beinhart in die Kinos. Teufelskind Joshua-Regisseur George Ratliff bediente sich nun für sein neuestes Werk mit Salvation Boulevard nun ebenfalls aus dem Fundus der Larry Beinhart-Romane.
Die Ausgangslage des Films darf guten Gewissens als erstklassig bezeichnet werden. Nicht nur die interessante Basis weiß zu begeistern, auch die Auswahl der Darsteller kann getrost als gelungen angesehen werden. Neben Hauptdarsteller Greg Kinnear, der hier als von der Situation überforderter Carl einmal mehr eine wunderbare Performance abgibt, ist es vor allem die Besetzung der Nebenrollen, mit der Wer's glaubt, wird selig hier glänzen kann. Ex-James-Bond Pierce Brosnan ist mit seiner Darstellung als Pastor Dan Day durch seine wunderbare Mischung aus Durchtriebenheit und religiöser Überzeugung das absolute Highlight des Films. Gleiches gilt für Jennifer Connelly, der es in ihrer Rolle als von ihrer tiefen Religiosität verblendete Gwen wieder einmal gelingt, eine schwierige Figur glaubhaft darzustellen.
Doch leider gelingt es Ratliff letztendlich doch nicht, aus all dem wirkliches Kapital zu schlagen. Denn nach einer zügigen und gelungenen Einführung verliert Wer's glaubt, wird selig relativ bald an Fahrt. Dies liegt in erster Linie daran, dass dem Film mit Fortlauf der Spieldauer der rote Faden immer mehr abhandenkommt und mit halbgaren Ideen überfrachtet wird. Die Handlungsstränge um die beiden recht unnötigen Figuren des Jorge Guzman De Vaca oder die von Marisa Tomei gespielte Honey Foster sind dabei die wohl besten, nicht jedoch einzigen Beispiele. Dies sorgt dafür, dass Ratliffs Werk immer mehr an Bodenhaftung verliert und, je mehr es sich dem Ende nähert, immer konzeptloser wirkt.
Letztlich krankt der Film von George Ratliff an seinem zu überfrachteten Drehbuch, dem es leider nicht gelingt, aus der Grundidee wirklich Kapital zu schlagen. Auch hätte man an der einen oder anderen Stelle ruhig etwas boshafter in Bezug auf die Religionssatire sein können. Doch einige gelungene Momente und die gut aufgelegte Darstellerriege um Greg Kinnear und, allen voran, Pierce Brosnan sorgen am Ende doch noch dafür, dass der Film im Großen und Ganzen einen guten Unterhaltungswert besitzt.  Weitere interessante Filme
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