| Dt.Start: |
15. Juni 1989
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Premiere: |
17. Februar 1989 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Abenteuer, Komödie, Sci-Fi |
| Länge: |
90 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Keanu Reeves (Ted Logan), Alex Winter (Bill S. Preston, Esq.), George Carlin (Rufus), Terry Camilleri (Napoleon), Dan Shor (Billy the Kid), Tony Steedman (Socrates), Rod Loomis (Dr. Sigmund Freud), Al Leong (Genghis Khan), Jane Wiedlin (Joan of Arc), Robert V. Barron (Abraham Lincoln), Clifford David (Ludwig van Beethoven), Hal Landon Jr. (Captain Logan), Bernie Casey (Mr. Ryan), Amy Stock-Poynton (Missy Preston), J. Patrick McNamara (Mr. Preston) |
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Regie:
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Stephen Herek |
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Drehbuch:
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Chris Matheson, Ed Solomon |
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Der Film von Stephen Herek bietet weder eine logische oder durchdacht wirkende Handlung, noch gute Effekte oder gar auch nur die Spur von schauspielerischer Klasse. Doch eine kurzweilige Inszenierung und immerhin ein paar gelungene Gags retten den Zeitreisefilm letztendlich wenigstens ins untere Mittelmaß.
Im Jahre 1985 löste Robert Zemeckis mit seiner mehr als gelungenen Zeitreisekomödie Zurück in die Zukunft einen regelrechten Boom von Trittbrettfahrern aus, ähnlich wie es sich mit Steven Spielbergs Meisterwerk Der Weiße Hai mit Haifilmen verhielt. Die prominentesten Vertreter darunter sind dabei wohl Francis Ford Coppolas Peggy Sue hat geheiratet, Thomas Gottschalks Zärtliche Chaoten II und selbstredend der hier nun vorliegende Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit.
Doch im Vergleich zu den anderen Werken, die auf den Zeitreisezug aufsprangen, kann sich das Werk von Stephen Herek (Party Date - Per Handy zur großen Liebe) noch nicht einmal damit brüsten, vernünftig abgekupfert zu haben. Die Handlung ist hier lediglich eine Aneinanderreihung kurzer Gags und dabei noch derart unlogisch, dass jedes Kindergartenkind das komplette Drehbuch ohne Mühe widerlegen könnte.
Auch in darstellerischer Hinsicht ist Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit kein Meilenstein. Sowohl Alex Winter (Freaks) als auch Matrix-Star Keanu Reeves spielen ihre hohlen Rollen derart furchtbar, dass es teilweise wirklich weh tut. Ähnlich verhält es sich mit den Effekten, die selbst für einen Film von 1988 altbacken und billig wirken.
Allerdings waren sich Herek und seine Drehbuchautoren Chris Matheson und Ed Solomon all dieser Probleme wohl auch bewusst, denn der Film versucht gar nicht, das alles zu verschleiern. Vielmehr erhebt Herek Unlogik, Albernheit und Idiotie zum Stilmittel - und dies funktioniert über weite Strecken sogar erstaunlich gut. Der Film hat keine Längen oder gar ernste Szenen, die das Ganze irgendwie stören könnten.
Jedoch funktioniert dieser Ansatz wirklich nur über weite Strecken, denn der Humor zündet nicht immer und nervt gerade gegen Ende irgendwann auch den letzten Zuschauer. So ist Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit am Ende ein belangloser und alberner Film, der zwar stellenweise durchaus Spaß macht, aber insgesamt zu wenig bietet, um wirklich zu überzeugen.