Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 Poster

Film-Seite zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2
Trailer zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2
Poster zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2
Offizielle Seite
Deutsche offizielle Seite
Charts-Statistiken zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2
PDF zu Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2

(The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 2, 2012)

Durchschnittliche Redaktionswertung

40%



Inhalt

Um zu verhindern, dass Bella bei der Geburt ihres Babys stirbt, verwandelt Edward sie in einen Vampir. Schneller als gedacht gewöhnt sie sich an ihre neuen Eigenschaften als Blutsauger und kümmert sich zusammen mit ihrem Mann um die Tochter Renesmee, die schnell heranwächst. Doch der Volturi-Clan möchte den Tod des außergewöhnlichen Mädchens, das sie als Bedrohung empfinden. Um das zu verhindern, müssen die Cullens viele Artgenossen um sich scharen und in eine entscheidende Schlacht ziehen.

Shopping zu

Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2

Kritik

von Dimitrios Athanassiou

Wertung Kritik

20%

Fünf Filme, eine stinklangweilige Handlung und ein Kitsch, der seines gleichen sucht. Das ist Twilight. Was immer jedoch auch als Argument gegen den Konsum der belanglosesten Vampir-Saga aller Zeiten angebracht wird, die komplett immunisierte Fanbase wird dafür sorgen, dass auch der letzte Teil zu einem Kassenschlager wird. Dabei passt die Story um Bella und Edward, die nun verheiratet sind - inzwischen ist Bella auch ein Vampir und sogar eine Tochter haben sie gemeinsam-, problemlos auf einen Bierdeckel. Um die Tochter dreht sich auch das Finale in der Hauptsache, denn die bösen Volturi haben es auf sie abgesehen. Spannend wird das dennoch nicht. Der Abschlussfilm ist ein Finale, das dieser Reihe wirklich würdig ist.

Bild aus Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2 Die Zeit heilt bekanntlich alle Wunden. Es wird dennoch brauchen, bis sich im Bewusstsein der Gedanke behauptet, dass es nun keine weiteren Filme um unsterblichen Schmacht und in Ketten liegenden Eros aus dem Fantasy-Schmonzettenuniversum Stephenie Meyers geben wird. Die Geschichte dieses tief liegenden Traumas begann aber schon im Jahre 2009, als sich viele kleine unschuldige Kritikerlein zum Screening eines Films mit dem Titel Twilight - Biss zum Morgengrauen einfanden. Die Neugier auf ein weiteres Derivat von Nosferatu oder einer neuerlichen Variation der Dracula-Saga war zwar nicht allzu groß; zumindest aber auf das übliche Vampirgedöns war man gefasst.

Diese Erwartungen wurden jedoch ad absurdum geführt. Im Zwielicht dämmerte stattdessen eine völlig nichtssagende Story um zwei Teenager, einer davon ein vegetarischer Blutsauger, deren Quintessenz in eine beliebige Soap-Episode gepasst hätte. Wenig erbaut, folgte die Replik der Kritikerlein, ohne zu ahnen, dass die Schmalzattacke gerade erst ihren Anfang genommen hatte. Film auf Film folgte, während die Protagonisten Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson) trunken vor Liebe - oder sonstigen das Bewusstsein verändernden Substanzen - prüde und hölzern umeinander herum balzten. Bis das hoch dosierte Zelluloidvalium mit der fünften Episode, Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2, endlich zum Finale gelangte.

Was mussten zuvor aber für Hürden genommen und Widerstände überwunden werden, bis die Bilderbuchfamilie Bella, Edward und Hasso der Hund (ehemals Jacob der Werwolfsrüde), der dank Prägung auf Bellas Tochter mit Zungenbrechernamen inzwischen zum Familien-Golden-Retriever mutierte, endlich in ihr Knusperhäuschen im Wald einziehen durfte. Und sie hätten bis zum Ende aller Tage glücklich im Märchenland leben können, wären da nicht die bösen Volturi, die aus irgendwelchen verschwurbelten Gründen große Furcht vor Bellas und Edwards Töchterlein haben und es deshalb lieber tot als lebendig sehen würden. Daraufhin trommeln die Cullens rund um den Globus Hilfe zusammen - selbst Ureinwohner vom Amazonas eilen herbei - um dieser Gefahr zu begegnen. Zwischendurch muss Bella aber noch mit ihrem Blutdurst umgehen lernen, schließlich ist sie jetzt selbst Vampir. Und da Menschen nicht auf der Speisekarte stehen, muss ein armer Berglöwe herhalten, nicht etwas das Reh, das dieser verfolgte; der Berglöwe selbst muss es sein, weil es davon auch so viele gibt.

Bevor nun endgültig zum Show Down geschritten wird, folgen noch ein paar Übungsstunden, schließlich muss vor dem Kampf noch trainiert werden. Im Stile der X-Men offenbart die versammelte Blutsauger-Combo höchst interessante Superkräfte: Es gibt Vampire, welche die Elektrizität beherrschen oder die Elemente, und andere wiederum können sogar Kraftfelder erzeugen. Die dunkle Gabe zeigt sich bei jedem schließlich anders, wie es seinerzeit so schön in Interview mit einem Vampir hieß. Vielleicht war das aber lediglich ein Vorgeschmack auf das potenziell kommende Twilight: Das Kartenspiel (in Anlehnung an Magic: The Gathering)

Abgesehen aber von diesen Augenblicken, in denen überhaupt etwas passiert, bleiben immer noch mehr als zwei Drittel erzählerischer Dunst, der sich bereits im (viel zu langen) Vorspann andeutete. Dieser sollte vermeintlich schicksalhaft-tragisch in C-Moll einstimmen. Tatsächlich besitzt er einiges Potenzial, um das Publikum nahe einer vergleichbaren Stimmung vorklinischer Depression zu befördern, in der auch Bella über gefühlte zwei bis drei Äonen dahin vegetierte, bis sie zuletzt ihren Prinzen aus dem Gaga-Reich heiraten durfte. Und all das, um einem spektakulösen Finale entgegen zu schleichen, in dem alle gemeinsam, Edward, Bella, Hasso der Hund und seine Rudelbrüder sowie Familie Vegie-Vampir samt Kind und Kegel, Freunden und Gefolgsleuten mit den Volturi eine Enthauptungskompetition veranstalten.

Dem kleinen unschuldigen Kritikerlein wäre auch ein einziger Film genug erschienen, darin hätte das alles locker auf 90 Minuten Platz gefunden. Alternativ wäre auch möglich, im ersten Teil einschlafen, zwei Mal kurz zwischendrin wach werden, um Hochzeit und Geburt nicht zu verpassen, und dann erst richtig zu sich kommen, wenn zuletzt die Köpfe rollen. Wirklich viel verpasst hätte man nicht. Doch bei aller Schelte sei dennoch denen ein gewisser Respekt geschuldet, denen es gelang, aus solch einem Schund eine perfekt geölte Gelddruckmaschine zu machen.

Kurzkritik

von Michael Schmidt

Wertung Kurzkritik

59%

Die Twilight-Saga scheint mit dem letzten Teil auch endlich erwachsen geworden zu sein. Die enorm romantisch angelegte Story um die ewige Liebesgeschichte über Bella und Edward sorgt mit einigen ironischen Spitzen für kurzweilige Unterhaltung. Wer sich ohnehin mit dieser Filmreihe anfreunden kann, bekommt hier den stärksten Teil nach dem ersten Part des vierten Teils geboten. Dennoch krankt der Film, vor allem an den üblichen story-eigenen absurden Elementen, die die Schauspieler und vor allem die Regie nicht immer kaschieren können. Neutral betrachtet war die Saga immer eine Liebesgeschichte in höchst romantischer Ausformulierung. Visuelle Wucht war nie die Stärke, sondern die versuchte pure Emotion. Der hier dargestellte actionreiche Showdown fällt vor allem durch seine unnötige Länge und die überaus schwache Inszenierung der Actionszenen auf. Das zeigt sich vor allem in den schwachen Effekten und dem mäßigen Rhythmus. Der Film wäre gerne groß und bleibt trotzdem nie mehr als das Märchen der ewigen Liebe zwischen Bella und Edward. Für Fans der Reihe funktioniert er trotzdem, wenn auch mit Abstrichen bei der Inszenierung.



Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Die Vampirjäger
Dt. Start: nicht bekannt
Vorschlag entfernen
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1
Dt. Start: 24. Nov 2011
Vorschlag entfernen
Seelen
Dt. Start: 13. Juni 2013
Vorschlag entfernen

 

© 2014 MovieMaze.de