Auch wenn der Film nichts Neues bringt, so kann er doch mit der Standard-Geschlechterkampf-Geschichte einige Schmunzler für sich verbuchen.
Ethan und Joel Coen schrieben das Drehbuch zu diesem Film ursprünglich für Universal. Dort lag das Drehbuch circa sieben Jahre umher und kam, gemeinsam mit George Clooney, wieder zurück zu den Coens, die den Job als Regisseur übernehmen sollten. Diesem Umstand ist es wohl zuzuschreiben, dass wir hier einen für die Gebrüder eher untypischen Film sehen, denn Ein (Un)möglicher Härtefall ist nicht zu vergleichen mit den etwas eigenartig anmutenden Filmen wie O Brother, Where Art Thou? und Fargo - Blutiger Schnee.
Ein (Un)möglicher Härtefall ist die Geschichte eines Geschlechterkampfes zwischen dem überaus erfolgreichen Scheidungsanwalt Miles Massey (George Clooney) und der professionellen Heiratsschwindlerin Marilyn Rexroth (Catherine Zeta-Jones), die sich einen Kampf der besonderen Art liefern.
Wie an der Story schon ersichtlich, erleben wir hier sicherlich nicht ungeahnte Plot-Twists, sondern vielmehr eine 08/15-Handlung, die man fast immer vorherberechnen kann. Dafür bietet Ein (Un)möglicher Härtefall einige gute bis sehr gute darstellerische Leistungen, denn nicht nur George Clooney zeigt, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört, sondern auch Catherine Zeta-Jones ist überaus sexy und graziös anzusehen.
Alles in Allem ist der neue Coen (falls man ihn als solchen bezeichnen kann) sicherlich nicht das Filmhighlight des Jahres, doch einige nette Einlagen (vor allem von George Clooney) können einem ein paar Lacher entlocken und so zeigt sich der Film in solider Romantic-Comedy-Manier mit durchschnittlicher Leistung.