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Joe Jedermann(Joe Somebody, 2001)
| Dt.Start: |
27. Februar 2003
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Premiere: |
19. Dezember 2001 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
98 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tim Allen (Joe Scheffer), Julie Bowen (Meg Harper), Kelly Lynch (Callie Scheffer), Hayden Panettiere (Natalie Scheffer), James Belushi (Chuck Scarett), Greg Germann (Jeremy), Robert Joy (Pat Chilcutt), Patrick Warburton (Mark McKinney), Ken Marino (Rick Raglow), Wolfgang Bodison (Cade Raymond), Cristi Conaway (Abby Manheim), Tina Lifford (Cassandra Taylor), James Cada (Bill), Ahna Brandvik (Neva) |
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Regie:
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John Pasquin |
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Drehbuch:
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John Scott Shepherd |
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 Inhalt
Als Joe Scheffer seine 12-Jährige Tochter Natalie mit zur Arbeit nimmt und dort vor den Augen seiner Kleinen von einem unsympathischen Kollegen geschlagen und gedemütigt wird, wächst in ihm die fixe Idee, jenen zu einem erneuten Kampf herauszufordern, um sich ihm gegenüber zu beweisen. Plötzlich genießt der vorher kaum beachtete Joe unter den Mitarbeitern eine enorme Popularität. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Brendel
Nette Parabel über den richtigen Umgang mit Gewalt, an deren Ende die Erkenntnis steht, auf was es im Leben wirklich ankommt. Leider nicht wirklich überzeugend.
Die Komödie Joe Jedermann markiert bereits die vierte Zusammenarbeit zwischen Schauspieler Tim Allen und Regisseur John Pasquin, zu deren bisherigen Kollaborationen einige Folgen der TV-Serie Home Improvement, sowie die beiden Spielfilme The Santa Clause und Jungle 2 Jungle zählen. Nichts davon war wirklich aufregend und auch das neueste Werk aus der Schmiede Allen/Pasquin wird sicherlich keinen Preis für besondere Originalität gewinnen. Die Parabel über den kleinen Mann der auszog, um sich selbst zu beweisen, nur um am Ende zu erkennen auf was es im Leben wirklich ankommt, ist sicherlich nett gemeint, doch gute Absichten allein machen eben noch keinen sehenswerten Film.
Joe Scheffer (Tim Allen) ist ein unauffälliger Bürohengst, der sowohl seine Scheidung und die damit verbundene Einsamkeit, wie auch die Tatsache bei Beförderungen stets ignoriert zu werden, locker wegsteckt. Als er jedoch am "Bring Your Daughter to Work Day" vor den Augen seiner süßen Tochter Natalie (Hayden Panettiere) von einem Kollegen geschlagen und gedemütigt wird, brennen bei Joe alleSicherungen durch. Wutentbrannt fordert er diesen zu einem erneuten Kampf heraus und steigt dadurch auf der mitarbeiterinternen Beliebtheitsskala plötzlich ganz nach oben. Natürlich genießt Joe sein neues Leben als Firmenheld in vollen Zügen, bereitet sich jedoch währenddessen auch sorgfältig auf die bevorstehende Konfrontation mit seiner Nemesis vor, indem er regelmäßige Trainingseinheiten mit Chuck Scarett (James Belushi), einem völlig fertigen Kampfsportprofi und ehemaligen B-Movie-Star absolviert und das obwohl ihn sowohl seine Tochter, als auch Meg Harper, die Frau seines Herzens, davon zu überzeugen versuchen, dass Gewalt keine Lösung ist.
Wie das ganze schließlich ausgehen wird und welche Lehre unser Held am Ende des Films aus dieser Geschichte ziehen wird, dürfte spätestens jetzt einem jeden Zuschauer klar sein. Die augenscheinliche Banalität und Vorhersehbarkeit des Drehbuchs, das nebenbei bemerkt so gut wie kein Klischee auslässt, ist letzten Endes jedoch erst deswegen so schwer zu ertragen, weil die im Zentrum des Geschehens stehenden Figuren so schrecklich eindimensional und größtenteils auch denkbar unglaubwürdig charakterisiert sind. Hier sticht vor allem Joe Scheffer hervor, der ganz offensichtlich keiner Fliege etwas zu Leide tun kann und dem man die ihm während des Films auf einmal zugeschriebene Gewaltbereitschaft zu keinen Zeitpunkt abnimmt, wodurch sein übermäßig vernünftiges Verhalten beim großen Showdown niemanden wirklich zu überraschen vermag.  Weitere interessante Filme
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