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Parker

(Parker, 2013)

Durchschnittliche Redaktionswertung

60%



Inhalt

Parker ist ein Dieb mit ganz besonderen ethischen und moralischen Regeln. Seine Opfer sind nie arm und er verletzt keine unschuldigen Menschen. Bei seinem letzten Coup wurde er von seiner Crew hintergangen und tot geglaubt zurückgelassen. Er überlebt und folgt seiner alten Crew nach Palm Beach, Florida, um Rache zu nehmen. Dort holt er sich Hilfe von der Immobilienmaklerin Leslie Rodgers, einem möglichen Opfer der Crew, und verschafft sich so Informationen über deren Plan, um zurückzuschlagen.

Kritik

von Benjamin Schieler

Wertung Kritik

49%

Unseren jährlichen Statham gib uns heute - der starke Jason (The Expendables 2) begibt sich mal wieder in Gefahr und spielt den Mann, den er gefühlt immer spielt in einer Rachegeschichte, die man zu häufig gesehen hat. Das ist kein völliger Missgriff, aber deutlich weniger als die routinierte Action-Unterhaltung, die man von dem Briten gewohnt ist. Da hilft auch keine rohe Gewalt. Und die strippende Jennifer Lopez (Was passiert, wenn's passiert ist) ist auch nicht mehr als ein Anhängsel mit schillerndem Namen.

Bild aus Parker Der Dieb Parker (Statham) ist ein Mann mit Prinzipien: Er stiehlt nicht von den Armen und tut niemandem weh, der es nicht verdient hat. Als ihn sein Mentor und Schwiegervater Bob Hurley (Nick Nolte, Gangster Squad) für einen Überfall auf den Jahrmarkt der Ohio State Fair mit neuen Kollegen zusammenbringt, ist Parker skeptisch. Er traut der Bande um ihren skrupellosen Anführer Melander (Michael Chiklis, Eagle Eye - Außer Kontrolle) nicht - wie sich herausstellen soll zu Recht. Denn als Parker sich weigert, die erbeutete Million Dollar in einen weiteren Coup zu investieren, versucht ihn das Quartett auszuschalten. Parker überlebt - und sinnt auf Rache. Er verfolgt seine Rivalen in den Nobelort Palm Beach nach Florida. Dabei gerät er unter falscher Identität an die Immobilienmaklerin Leslie (Lopez), die ihn jedoch durchschaut und ihn erpresst, um mit seiner Hilfe die Schulden abzubezahlen, die ihr Ex-Mann ihr hinterlassen hat. Parker bleibt nichts anderes übrig, als seine Alleingänger-Einstellung aufzugeben.

Es gibt gewisse Gesetze, die für Jason-Statham-Filme gelten: Der Held - und das ist eigentlich immer Statham, egal was für einen Gauner er mimt - kann verprügelt, angeschossen, niedergestochen oder sonst wie malträtiert werden, er wird es überleben. Stathams Figuren sind fit wie ein Turnschuh und hart wie ein Fels. Parker treibt diese Logik auf die Spitze und springt dadurch über seine eigene Klippe.

Der 2008 verstorbene US-amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor Donald Edwin Westlake war ein äußerst fleißiger Mann. Weit über 100 Romane, größtenteils Krimis, hat er veröffentlicht, für das Drehbuch zu Grifters wurde er für den Oscar nominiert. Seine beliebteste Figur war der harte und doch ehrenwerte Kriminelle Parker, dem er unter dem Pseudonym Richard Stark 24 Romane widmete. Das erste Buch bildete die Vorlage für den Mel-Gibson-Film Payback. In Parker bekommt es der Zuschauer mit einer Geschichte zu tun, die man so oder so ähnlich schon zu häufig erlebt hat: Ein Gentleman-Verbrecher wird von seinen vermeintlichen Kompagnons, die in Wahrheit fiese Egoisten sind, hinterrücks ausgeschaltet. Weil die Brutalos aber zu blöd sind, eine Waffe so zu benutzen, dass ihr Opfer hinterher nicht mehr aufsteht, und auch der vom Strippenzieher im Hintergrund engagierte Top-Profikiller ultimativ versagt, kann der Protagonist seinen Rachefeldzug durchziehen, natürlich ungehindert von sämtlichen Polizeiabsperrungen. Mittendrin: eine schöne Frau, die unerwartet ihre Qualitäten im Umgang mit einer Schusswaffe entdeckt. Die schablonenhafte Story ödet an und versucht ihre Abgedroschenheit durch übermäßige Brutalität zu übertünchen - und dadurch, dass J.Lo ihre Reize enthüllt.

Stathams Charme und Coolness verhindern zwar eine völlige Schieflage, den einen oder anderen gelungenen flotten Spruch kann man dem Film ebenfalls attestieren, doch das reicht nicht. Der durchaus nicht unrenommierte Regisseur Taylor Hackford (Oscar für Ray) sollte Donald E. Westlake ein Denkmal setzen. Doch sein Film ordnet sich lediglich ein in eine Reihe allenfalls mittelmäßiger Actionstreifen.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

70%

Die Figur des titelgebenden Helden hat ja schon so einige Verfilmungen auf dem Buckel; die Bekanntesten hier wohl Point Blank oder Payback mit Mel Gibson. Dieses Mal ist das Ganze zugeschnitten auf den typischen Jason Statham Actioner. Nicht mehr und nicht weniger bekommt der Zuschauer geboten, denn sind wir doch mal ehrlich: Nahezu jeder Film des Briten funktioniert doch inzwischen auf die selbe Art und Weise und man kann die Filme kaum noch wirklich auseinander halten. Gleiches gilt fr diesen Racheactioner, der gute, rohe Action bietet und eine genretypische Story ohne groe berraschungen, und der den Zuschauer kurzweilig damit mhelos unterhalten kann. Dennoch wird er sicherlich schon kurz nach der Sichtung wieder aus der Erinnerung verschwunden sein ... aber Spa machen diese Filme ja schon irgendwie ...



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