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Nach dem Einfrieren von Han Solo in Karbonit muss dieser erst einmal befreit werden, bevor sich die Akteure wieder der Rebellion gegen das Imperium anschließen können. Doch die Zeit drängt: Das Imperium baut an einem zweiten Todesstern, der im Grunde nur zerstört werden kann, bevor er einsatzfähig ist. Der dritte und letzte Teil der "Holy Trilogy" setzte gekonnt einen Schlusspunkt unter die Saga und beglückte Fans weltweit.
Auf dem Wüstenplaneten Tatooine, wo die ganze klassische Star Wars-Saga ihren Anfang genommen hat, hängt der in Karbonit eingegossene Han Solo als Wandschmuck im Palast von Jabba the Hutt, einem widerlichen Großkriminellen und lokalen Despot. Dies kann natürlich nicht so bleiben, daher machen sich Luke und seine Freunde auf den Weg, Han Solo zu befreien. Leider geht die Aktion schief und aus der Rettungsaktion wird eine Gefangennahme, mit geplanter öffentlicher Hinrichtung zur Belustigung aller Anwesenden.
Nachdem auch bei dieser Situation das Ruder herumgerissen werden kann, reist Luke zurück nach Dagobah, um seine Ausbildung zum Jedi bei Yoda zu beenden. Währenddessen bereiten die Rebellen vor, die Fertigstellung eines zweiten Todessterns durch einen letzten vernichtenden Angriff zu verhindern: Die Zeit ist knapp, denn noch sind die Waffensysteme des zweiten Todessterns nicht einsatzbereit.
Um den Schutzschild, der vom Waldmond Endor über den halbfertigen Todesstern projiziert wird, auszuschalten, nehmen die Rebellen die Hilfe der Ewoks in Anspruch, kleine pelzige Waldbewohner, die sich entwicklungsgeschichtlich eher noch in der Steinzeit befinden. Als Luke zu den Rebellen stößt, fühlt er die Anwesenheit von Darth Vader und befürchtet, durch seine Verbindung zu ihm den Standort der Rebellen zu verraten. Er verlässt also die kleine Truppe und stellt sich den imperialen Truppen. Auf dem Todesstern stellt er fest, dass der Imperator ihn bereits erwartet und ihn höchstpersönlich zur Dunklen Seite der Macht bekehren will.
Der sogenannte "dritte" Teil der Star Wars-Saga beendete 1983 fürs erste das Milliardengeschäft um die von Fans "Holy Trilogy" genannte Trilogie. Der Film erfüllt die Qualitätsstandards der beiden Vorgänger spielend, die Effekte wurden sogar noch deutlich verbessert, so dass nun Raumschlachten mit fast unzähligen Raumschiffen, die sich gleichzeitig im Bild befanden, möglich wurden. Erreicht wurde dies durch das "Motion Control"-Verfahren, mit dem sich eine Kamerabewegung unendlich oft reproduzieren ließ. Man konnte also verschiedene Details einer Szene in verschiedenen Durchgängen aufzeichnen und dann zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Dies war in Zeiten analogen Filmemachens eine gewaltige Aufgabe, da jeder Frame einzeln von Hand bearbeitet werden musste. Entwickelt war Motion Control schon vorher, doch erst John Dykstra (eine Hollywoodlegende der Tricktechnik) baute die Technologie für Star Wars zu maximaler Leistungsfähigkeit aus. Das weit größere Budget Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter ermöglichte natürlich auch entsprechend mehr und aufwendigere Effekte als bei Episode IV 1977.
Fans waren beseelt und befriedigt vom absolut gelungenen letzten Teil der Star Wars-Saga, bei der diesmal Richard Marquand Regie führte. Sie forderten Fortsetzungen und Spin-Offs. Hätte Lucas sich vierteilen können, er hätte die Forderungen nicht befriedigen können. Tatsächlich folgten später noch zwei Filme und eine TV-Serie zu den Ewoks sowie nicht wenige Star Wars-Specials und andere, durch die Tricks inspirierte Filme. Lucas selbst konzentrierte sich aufs Produzieren, das ihm mehr lag, sowie auf Effekte und führte erst wieder bei Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung Regie. Doch bevor an eine Weiterführung von Star Wars zu denken war, wollte Lucas zusammen mit seinem Weggefährten Steven Spielberg erst noch einen anderen Goldesel ausschlachten: Indiana Jones.
Würdiger und gelungener Abschluss der klassischen Star Wars-Trilogie. Wahre Fans genießen die Filme ausschließlich im Heimkino und im Dreierpack. Auch dieser Film ist absolutes Pflichtprogramm, der Abschluss der "Holy Trilogy" ist nicht nur ein eigenständiger Klassiker, sondern auch ein Beweis dafür, wie wichtig der Soundtrack für einen Film ist: Lucas' und Spielbergs Hauskomponist John Williams schuf die unvergessliche Musik nicht nur für die Star Wars-Reihe, seine Arbeit ist ein Meilenstein der Filmmusik. Hätte man zwischen den Filmen die Komponisten gewechselt, wäre die Reihe sicher nicht so ein gewaltiger Erfolg geworden. Doch dies ist nur eines der unzähligen faszinierenden Details aus dem schier unendlichen Star Wars-Universum. |