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Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen

(Old School, 2003)

Dt.Start: 29. Mai 2003
DVD: 06. November 2003
Premiere: 13. Februar 2003 (USA)
FSK: ab 12 Genre: Komödie
Länge: 90 min Land: USA
Darsteller: Luke Wilson (Mitch Martin 'The Godfather'), Will Ferrell (Frank 'the Tank'), Vince Vaughn (Beanie), Jeremy Piven (Dean Gordon Pritchard), Ellen Pompeo (Nicole), Juliette Lewis (Heidi), Leah Remini (Lara), Craig Kilborn (Mark), Perrey Reeves (Marissa), Elisha Cuthbert (Darcy Goldberg), Seann William Scott (Tierpfleger), Sara Tanaka (Megan Huang), Matt Walsh (Walsh), Artie Lange (Booker), Patrick Fischler (Michael)
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: Scot Armstrong, Todd Phillips


Inhalt

Mitch, Beanie und Frank sind bereits seit langer Zeit enge Freunde. Als Mitch ein neues Haus auf dem Unigelände erstehen kann, gibt es für Beanie und Frank nur ein Motto: Partys ohne Ende. Doch der Universität, speziell Dekan Pritchard, der die drei noch aus Schulzeiten kennt und damals nicht gerade gnädig von ihnen behandelt wurde, ist die Gruppe ein Dorn im Auge. Um das Haus behalten zu dürfen, kommen die drei Freunde schließlich zu dem Entschluss eine Studentenverbindung zu gründen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 85%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Andreas Satzke
Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen hat eine Wertung von 85%
Eine Komödie über Männer in der Midlife Crisis, die versuchen, sich durch das Gründen einer Studentenverbindung in ihre Unizeit zurück zu katapultieren. Klingt altbacken und nach viel Humor unter der Gürtellinie, doch Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen ist noch mehr als das.

Bild aus Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen Dass aus Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen nicht nur eine platte Komödie mit vielen niveaulosen Gags geworden ist, liegt nicht zuletzt an dem hervorragenden Cast, werden doch schon die Hauptrollen von den Komödien-Experten Luke Wilson (Mitch), Vince Vaughn (Beanie) und Will Ferrell (Frank) besetzt. Vor allem letzterer bietet als 'Frank The Tank', ein Name der seiner wilden Vergangenheit geschuldet ist, Lacher am laufenden Band. Doch auch die Nebenrollen sind größtenteils hochkarätig besetzt: Juliette Lewis (Natural Born Killers) als nymphomanische Ehefrau, Sean William Scott (American Pie) als leicht durchgeknallter Tierpfleger, Jeremy Piven (Rock N Rolla) als Gegner der Studentenverbindung und Elisha Cuthbert (The Girl Next Door) als Love-Interest von Mitch.

Natürlich setzt auch diese Komödie auf Humor unter der Gürtellinie, jedoch dominiert dieser den Film nicht und wirkt nie aufgesetzt. Dies liegt auch daran, dass man schnell merkt, dass auch die Verzweiflung der drei Hauptpersonen ein wichtiges Thema ist. Drei Männer, die mitten im Leben stehen und doch irgendwie weit davon entfernt scheinen, erwachsen zu sein. Mitch ist frisch von seiner Frau getrennt, will sein Leben neu ordnen und verfällt letztlich doch dem Reiz von Partys und gefährdet so sogar seinen Job. Beanie ist erfolgreicher Verkäufer im Elektro-Gewerbe, scheint jedoch sowohl in seiner Ehe als auch in seinem Job etwas zu vermissen. Frank, der gerade geheiratet hat, ist geprägt von kindlicher Unbeholfenheit und Unsicherheit. Doch an Humor fehlt es dem Film deshalb trotzdem nicht. Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen bietet Lacher im Minutentakt, die allerdings nie Selbstzweck sind, sondern immer auch Teil der Handlung.

Der Film wird nie einen Preis für das beste Drehbuch, die besten Dialoge etc. gewinnen. Doch das war auch nie das Ziel. Der Film will vor allem unterhalten, zum Lachen bringen und das gelingt ihm fast durchgehend. Gerade für Fans amerikanischer Komödien bietet dieser Film ein absolutes Staraufgebot bis in die kleinsten Rollen. So ist unter anderem auch Leah Remini, die Carrie aus King of Queens, zu sehen und für Musikliebhaber hat Rapper Snoop Dogg einen kleinen Auftritt.

Ein Film, der nicht auf die Schiene vieler niveauloser Komödien aufgesprungen ist, sondern seine eigene Art von Humor entwickelt und durchaus als eine Perle der 2000er Comedies durchgehen kann. Es ist durchaus erfrischend mal eine US-Komödie fernab der unzahligen American Pie-Nachahmer zu sehen.



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