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Das Wunder von Bern(Das Wunder von Bern, 2003)
| Dt.Start: |
16. Oktober 2003
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Premiere: |
31. August 2003 (Montreal Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
117 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Peter Lohmeyer (Richard Lubanski), Louis Klamroth (Matthias Lubanski), Lucas Gregorowicz (Paul Ackermann), Katharina Wackernagel (Annette Ackermann), Johanna Gastdorf (Christa Lubanski), Mirko Lang (Bruno Lubanski), Birthe Wolter (Ingrid Lubanski), Peter Franke (Sepp Herberger), Knut Hartwig (Fritz Walter), Sascha Göpel (Helmut Rahn), Holger Dexne (Horst Eckel), Martin Bretschneider (Hans Schäfer), Kai Schäfer (Werner Kohlmeyer), Jo Stock (Toni Turek), Andreas Barth (Werner Liebrich), Simon Verhoeven (Ottmar Walter), Sylvester Pezena (Jupp Posipal), Dirk Szczepaniak (Berni Klodt), Christian Leonhard (Karl-Heinz Metzner), Jan Holland (Karl Mai), Gotthard Lange (Alfred Pfaff), Tobias Hartmann (Max Morlock), Matthias Sellmann (Fritz Laband), Thomas Stodukla (Heinz Erhardt), Jens Busch (Hans Bauer), Michael Herkendell (Richard Herrmann), Alexander von Moers (Uli Biesinger), Thomas Geerlings (Heinz Kubsch), Markus Mozin (Heinz Kwiatkowski), Torsten Rother (Paul Mebus) |
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Regie:
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Sönke Wortmann |
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Drehbuch:
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Sönke Wortmann, Rochus Hahn |
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Inhalt
Als der Vater von dem jungen Matthias Lubanski nach elfjähriger Kriegsgefangenschaft zurückkehrt ist garnichts wie vorher! Nicht nur, dass der Vater stark unter den Folgen seiner Gefangenschaft leider und die komplette Familie damit unglücklich macht, sondern auch das sein großes Idol und Ersatzvater Helmut Rahn, dessen Taschenträger er ist, zur Fussball-WM in der Schweiz muss. |  |
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Diese Kombination aus Drama, Dokumentation und Fussballfilm ist eine erfrischende Abwechslung im deutschen Kinofilmmarkt, denn endlich zeigen auch die Deutschen mal wieder, was in Ihnen steckt!
Was soll ich sagen? Es kommt wirklich selten vor, aber zum Glück gibt es Filme wie diesen, die einen doch noch hoffen lassen, dass die deutschen Filme doch noch überzeugen können! Das Wunder von Bern ist Dokumentation, Komödie und Drama in Einem, denn die Kombination aus der bewegenden Geschichten eines zurückgekehrten Kriegsgefangenen und dem Fussball-Weltmeistertitel der deutschen Elf in Bern gleicht einem Geniestreich!
Die Geschichte handelt von dem elfjährigen Matthias, der seinen Vater nicht kennt, da dieser in russischer Kriegsgefangenschaft ist. Er ist ein aufgeweckter und vor allem fußballbegeisterter Junge, der seinem Idol und Ersatzvater Nationalspieler Helmut Rahn die Tasche tragen darf. Doch eines Tages ist es soweit: Es kommt ein Brief, in dem der Familie mitgeteilt wird, dass der Vater nach Deutschland zurückkehrt. Anfangs herrscht noch Freude, doch schnell wird klar, dass die Belastungen der Gefangenschaft den Vater sehr verändert haben und er sich in der Heimat fremd fühlt. Diesem Druck hält der Vater nicht stand und sein Ventil ist überzogene Strenge gegenüber seiner Familie. Zur gleichen Zeit fährt die Nationalelf in die Schweiz um dort bei der WM teilzunehmen und damit auch die einzige Chance für Matthias Zuflucht bei seinem besten Freund und Ersatzvater Helmut Rahn zu finden.
Das Wunder von Bern ist der schmale Grat zwischen Traurigkeit und Begeisterung. Einerseits wird die sehr bewegende Geschichte des elfjährigen Matthias erzählt, der seinen Vater in Helmut Rahn gefunden hat und diesen plötzlich gegen einen psychisch kranken Kriegsgefangenen austauschen muss, und andererseits die Erfolgsgeschichte der deutschen Nationalelf bei der WM 1954 in der Schweiz.
Besonders begeistert haben mich auch die schauspielerischen Leistungen, denn Louis Klamroth (Matthias) und Peter Lohmeyer (Richard Lubanski, Matthias Vater) spielen ihre Rollen fantastisch. Aber auch die nette Nebengeschichte des Sportjournalisten Paul Ackermann und dessen Problemchen sorgen für Abwechslung und Auflockerung. Sönke Wortmann zeigt mit diesem Film, dass es auch im deutschen Filmbusiness noch möglich ist mit einem Budget von 7,3 Mio. Euro einen Film zu machen, der jung wie alt begeistern kann.
Dieses Familiendrama, welches sich vor dem Hintergrund des unvergessenen WM-Finales 1954 in Bern abspielt, ist eine Meisterleistung des deutschen Kinos und legt die Messlatte für alle anderen Filme um einige Meter noch oben! Einzig und allein der Schluss wurde sehr kitschig angelegt, was aber dem sonst konstant perfekten Film durchaus zu verzeihen ist. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! |  | | von Markus Ostertag |

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