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Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

(Big Fish, 2003)

Durchschnittliche Redaktionswertung

95%



Inhalt

William Bloom möchte mehr über das Leben seines sterbenden Vaters Edward erfahren und versucht aus den Geschichten, die er ihm über die Jahre erzählte, seine Lebensgeschichte zu rekonstruieren. Dabei muss er mit den wenigen bekannten Fakten die Wahrheit aus den Legenden und Mythen herausfiltern, die er ihm auftischte.

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Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

95%

Nach seinem filmischen Desaster Planet der Affen hat sich Tim Burton mehr als nur eindrucksvoll zurückgemeldet, denn mit diesem wunderschönen, verträumten Film schuf er den wohl besten Film seiner Karriere.

Bild aus Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht Tim Burton gehört zu den wenigen Regisseuren, bei denen man ohne Bedenken den Kinosaal betreten kann, denn mit Ausnahme von seinem enttäuschenden Planet der Affen hat uns Burton bisher nur mit Topfilmen beglückt. Der Trailer zu seinem neuesten Film Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht erweckte den Anschein, dass ihm wieder ein großes Werk gelingen würde, doch dies ist gelinde gesagt eine Riesenuntertreibung.

Edward Bloom ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, denn jeder in seinem Umfeld liebt seine übertriebenen, ja gar märchenhaften Erzählungen, die er laut seinen Angaben am eigenen Leibe erfahren hat. Seinem Sohn William jedoch gehen diese Stories schon lange auf die Nerven, denn dieser weiß aufgrund der seiner Meinung nach erfundenen Geschichten nicht, was nun Wahrheit und was nur eine von Edwards Erfindungen war. Auf dem Sterbebett seines Vaters beschließt William nun endlich nachzuforschen und das wahre Leben des Edward Bloom zu erkunden.

Die Geschichte die auf einem Roman von Daniel Wallace basiert ist endlich mal wieder etwas Neues und Innovatives, denn das Leben des Edward Bloom sprüht nur so vor grandiosen Einfällen, für die man schon eine blühende Fantasie haben muss. Aber auch die Erzählweise dieser erfundenen Stories in unchronologischer Weise weiß zu gefallen, ebenso wie die wirklichen Szenen in der Gegenwart. Das Ende des Filmes und dessen Idee übertrifft dann sogar noch die bis dahin die überzeugende Handlung, da man nur selten ein so wundervolles Finale geliefert bekommt wie in Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht. Taschentücher bereit halten!

In Sachen Inszenierung hatte Tim Burton, vor allem in den Erzählpassagen, viele Möglichkeiten seine künstlerische Freiheit vollends auszuüben und dieses Ergebnis war, wie von ihm gewohnt, hervorragend. Den Charaktere, der Szenerie und der gesamter Atmosphäre des Filmes hat er eine wunderbar, romantische Grundstimmung verpasst, wie ich es schon lange nicht mehr gesehen habe. Vor allem, dass er in diesem Film genau das Gegenteil macht als bisher: Statt düster ist nun alles farbenfroh und nur wenige Szenen lassen seien alte Handschrift erkennen, aber auch diese können sich ausnahmslos sehen lassen.

Wie beim Regisseur merkt man auch den Darstellern deutlich an, wie viel Spaß und wie viel Herzblut sie in den Film gesteckt haben. Vor allem natürlich Hauptakteur Ewan McGregor haucht dem jungen Edward Bloom einen unvergleichlichen Charme ein. Diesen hat eindeutig auch Albert Finney, welcher den erwachsenen Edward mit einer ähnlich guten Leistung verkörpert. Die Beiden werden unterstützt von vielen bekannten Gesichtern wie Jessica Lange, der großartigen Alison Lohman, Helena Bonham Carter, Danny DeVito, Steve Buscemi und Haus der 1000 Leichen-Killer Matthew McGrory, die in ihren Rollen überzeugende Darbietungen abliefern. Einzig Billy Crudup wirkte mir manchmal ein wenig zu steif, aber das könnte auch mit dem Charakter seiner Figur zusammenhängen.

Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht übertrifft die schon immensen Erwartungen, die durch den Trailer ausgelöst wurden, bei weitem, denn solch einen wunderschön ausgestatteten Film, mit großen Charakteren, einer mitreißenden und herzerwärmenden Story und überzeugenden Darstellern bekommt man nur sehr selten zu sehen. In meinen Augen hat Tim Burton mit diesem wunderschönen, kleinen Meisterwerk, den bisher wohl besten Film seiner Karriere abgeliefert.

Keine weitere Wertung


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