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Drei Jahre nach dem gelungenen Sportactioner Driven zeigt Renny Harlin erneut, dass er sein Handwerk in Sachen Actionfilme versteht. Seine neuester Streich ist ein ungeheuer spannender Thriller, der sowohl auf inszenatorischer Ebene, aber auch durch sein Grundkonzept überzeugen kann. Da trübt das etwas aufgesetzt wirkende Ende den Spaß auch nicht im Geringsten.
Drei Jahre sind vergangen, seitdem uns Actionspezialist Renny Harlin mit seinem letzten Streifen, dem überaus unterhaltsamen Rennfahrerfilm Driven beglückte. Dieses Jahr kommen dafür gleich zwei auf die Leinwand: Gegen Ende des Jahres wird sein Prequel Exorcist: Der Anfang hoffentlich erneut Angst und Schrecken verbreiten, doch auch mit seinem aktuellen Film Mindhunters braucht sich der Stirb Langsam 2-Regisseur nicht zu verstecken.
Der knallharte FBI-Ausbilder Jake Harris schickt neun seiner Schützlinge in ein Ausbildungscamp auf einer verlassenen Insel, in dem die Schüler durch Spuren lesen und Beweise auswerten einen simulierten Serienkiller jagen sollen. Anfangs hat das Team viel Spaß bei der Aufgabe, welcher jedoch bald erlischt, als Uhren gefunden werden, deren Uhrzeit immer den Tod einer der Schüler bedeutet: Der Killer kann jeder sein!
Die Story von Der Cooler-Regisseur Wayne Kramer ist nicht neu und ist im Grunde auch nicht mehr als mal wieder ein 10 kleine Negerlein Spiel in dem Einer nach dem Anderen stirbt und der Täter unter ihnen ist. Auch wenn am Ende ein paar Ungereimtheiten bleiben, ist die Geschichte weitestgehend packend, da man endlich mal wieder ein munteres Täterraten geliefert bekommt.
Das Ganze ist überaus spannend inszeniert, so gab man sich bei den Sterbeszenen viel Mühe. Diese erinnern nämlich stark an Final Destination, in dem die Leute auf ähnlich skurrile und raffinierte Weise ihren Tod finden. Leider fehlt am Ende ein wenig das gewisse Etwas, um daraus etwas Besonderes werden zu lassen.
Die Darsteller, welche fast alle aus bekannten Namen aus Hollywoods B-Cast bestehen, machen ihre Sache recht gut, haben aber nur wenig Gelegenheit sich zu entfalten oder sterben viel zu schnell, um etwas Charaktertiefe vermitteln zu können. Hervorzuheben ist da, wenn überhaupt, noch der leider viel zu kurze Auftritt von Christian Slater.
Liest man sich jetzt meine Review, so könnte man denken, dass es sich bei den Mindhunters um einen eher schlechten als rechten Film handelt. Dem ist jedoch nicht so, da der Film eine ungeheure Spannung aufbaut und sie fast den kompletten Film halten kann, aber auch die Sterbeszenen tragen einen großen Teil dazu bei, dass der Film gute Unterhaltung für Fans von 10 kleine Negerlein-Filme bietet. |