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Garfield

(Garfield: The Movie, 2004)

Dt.Start: 19. August 2004
DVD: 24. November 2004
Premiere: 25. Juni 2004 (USA)
FSK: o.A. Genre: Animation
Länge: 80 min Land: USA
Darsteller: Bill Murray (Garfield (Stimme)), Breckin Meyer (Jon), Jennifer Love Hewitt (Liz), Stephen Tobolowsky (Happy Chapman), Evan Arnold (Wendell), Mark Christopher Lawrence (Christopher Mello), Vanessa Christelle (Miss True-Value), Eve Brent (Mrs. Baker), Michael Monks (Deputy Hopkins)
Regie: Peter Hewitt
Drehbuch: Joel Cohen, Alec Sokolow


Inhalt

Die Kreise des übergewichtigen und faulen Katers Garfield werden eines Tages von dem Hund Odie gestört, den sich sein Herrchen Jon ins Haus geholt hat. Garfield wünscht sich nichts sehnlicher, als dass der blöde Köter endlich wieder aus seinem Leben tritt und lässt sich zu diesem Zweck einiges einfallen. Doch als ihm ein fieser Hundtrainer seinen Wunsch erfüllt und Odie kidnappet, fühlt er sich für ihn verantwortlich und macht sich auf die Suche.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Garfield hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 56%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Garfield hat eine Wertung von 56%
Das Kinodebüt von TV-Kater Garfield ist leider nicht ganz so gut ausgefallen, wie das seines Kollegen Scooby Doo. Grund dafür ist in erster Linie die einfallslose Story, welche zu sehr auf die kleinen Zuschauer zugeschnitten ist. Dafür überzeugen die gelungenen Effekte und ein aberwitziger Bill Murray als Garfields Synchronstimme.

Bild aus Garfield Nachdem Warner Bros. mit der Verfilmung der Zeichentrickserie Scooby Doo ordentlich Profit machen konnte, wagt sich nun auch 20th Century Fox an eine Zeichentrickverfilmung aus eigenem Hause. Wer könnte sich da natürlich besser eignen, als der faule und verfressene Kater Garfield, dem der Sprung auf die Leinwand jedoch nicht so gut getan hat, wie Scooby Doo.

Garfield ist wohl der faulste Kater der Welt. Er liegt den lieben langen Tag nur auf der faulen Haut, schaut Fern und frisst sich den Bauch voll. Gut, dass auf die Liebe seines treusorgenden Herrchens John verlass ist, denn dieser kümmert sich allerliebst um sein Haustier. Als John jedoch aus Liebe zu Garfields Tierärztin den kleinen Hund Odie bei sich aufnimmt, fühlt sich Garfield übergangen und versucht alles, um den Mitstreiter Odie los zu werden.

Die Geschichte, die um Garfield gestrickt wurde, ist leider mehr als dürftig geworden. Man muss zwar einsehen, dass man kaum etwas aus dem Stoff herausholen kann, denn der Kater liegt in der Serie ja meist nur auf der faulen Haut. Damit kann man eben keinen 80-minütigen Film füllen. So hat man sich ein bis zwei Szenarios ausgedacht, um Garfield auch außer Haus zum Zuge kommen zu lassen. Jedoch sind diese Szenen für meinen Geschmack viel zu dünn und einfallslos geworden.

Dem Humor des Filmes ist es jedoch zu verdanken, dass man sich noch ganz gut amüsieren kann. Dies geht einzig und allein auf die Kappe von Bill Murray, der den Titelhelden mit einem unglaublichen Witz spricht, der einem schon in der ersten halben Stunde ein Dauergrinsen aufsetzt. Jedoch kann er sich nicht gegen die mangelnde Story durchsetzen, denn je weiter der Film voran schreitet, desto weniger zünden die Gags.

An den Effekten mangelt es jedoch nicht, da Kater Garfield großartig animiert wurde. Vor allem bei den Interaktionen mit seinem Herrchen John und Odie ist kaum etwas von den Computeranimationen zu sehen, so dass man manchmal wirklich denkt, man hat es mit einem normalen Kater zu tun.

Die Darstellerleistungen sind im Großen und Ganzen eigentlich nichts Besonderes, jedoch füllen sie ihre Rollen weitestgehend gut aus. Breckin Meyer nimmt man die Rolle des fürsorglichen Herrchen ohne Weiteres ab und auch Jennifer Love Hewitt kommt als Tierärztin noch ordentlich weg.

Dennoch muss ich sagen, dass mich Garfield größtenteils amüsiert hat, was fast einzig und allein der großartigen Synchronisation von Bill Murray zu verdanken ist. Daher empfehle ich, den Film in der OV zu schauen, da ich bezweifle, dass Thomas Gottschalk in der deutschen Fassung eine ähnliche Meisterleistung aus dem Hut zaubern kann.



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