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Regisseur Peter Segal, der sich mit Die Wutprobe einen großen Namen gemacht hat, inszenierte die Geschichte um das Pärchen Adam Sandler und Drew Barrymore. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, denn auch wenn wir es hier sicherlich nicht mit einem Topfilm zu tun haben, so bietet 50 erste Dates dennoch lustige und romantische Abendunterhaltung.
Die Idee, dass ein Mann jeden Tag aufs Neue dafür sorgen muss, dass sich seine Traumfrau in ihn verliebt, bietet den perfekten Stoff für eine romantische Komödie. Auch wenn Adam Sandlers Niveau manchmal durchaus zu wünschen übrig lässt, schafft er es dennoch, mit Witz und Charme den Hauptcharakter Henry Roth sympathisch in Szene zu setzen. Aber auch die süße Drew Barrymore beweist einmal mehr, dass ihr solche Rollen wie auf den Leib geschrieben sind.
Henry Roth ist Tierarzt auf Hawaii und sein Leben besteht hauptsächlich aus dem Verführen von Touristinnen, die glücklicherweise irgendwann abreisen und nie mehr kommen. Doch eines Tages verliebt sich Henry in die süße Lucy, die aber eine Einheimische ist. Als Henry erfährt, dass Lucy durch einen Unfall kein Kurzzeitgedächtnis mehr hat, beschließt er seine Traumfrau jeden Tag aufs Neue davon zu überzeugen, dass er der Richtige für sie ist.
Die beiden Hauptdarsteller kannten sich seit der Komödie The Wedding Singer und beschlossen, dass man diesen Stoff gemeinsam verfilmen müsse. Den beiden ist der Spaß deutlich anzumerken, da sie in ihren Rollen voll aufgehen. Aber auch die anderen Darsteller Rob Schneider (Animal - Das Tier im Manne), Dan Akroyd (Ghostbusters) und Sean Astin (Der Herr der Ringe - Die Gefährten) zeigen durchweg solide Leistungen.
Auch wenn 50 erste Dates das Genre nicht neu erfindet und auch das Niveau bei einigen Scherzen sehr zu wünschen übrig lässt, kann die romantische Komödie doch eine wunderbare Abendunterhaltung bieten. Aber jeder Mann sollte aufpassen, denn nach diesem Film könnten die Ansprüche der Freundin an die Liebesbeweise um einiges steigen. Seid hiermit gewarnt! |