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Walking Tall - Auf eigene Faust

(Walking Tall, 2004)

Dt.Start: 15. Juli 2004
DVD: 16. November 2004
Premiere: 09. April 2004 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Action
Länge: 86 min Land: USA
Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson (Chris Vaughn), Johnny Knoxville (Ray Temleton), Neal McDonough (Jay Hamilton), Kristen Wilson (Michelle Vaughn), Ashley Scott (Deni), Khleo Thomas (Pete Vaughn), John Beasley (Chris Vaughn, Sr.), Barbara Tarbuck (Connie Vaughn), Michael Bowen (Booth)
Regie: Kevin Bray
Drehbuch: Channing Gibson, David Klass


Inhalt

Als der ehemalige Elitesoldat Chris Vaughn nach mehreren Jahren in seine alte Heimatstadt zurückkehrt, um das alte Sägewerk seiner Eltern zu übernehmen, traut er seinen Augen kaum: Das einst friedliche und freundliche Städtchen hat sich in einen Drogenumschlagplatz voller Gewalt und Angst verwandelt. Verantwortlich dafür ist sein ehemaliger Schulkamerad Jay Hamilton, der ein zwielichtiges Casino betreibt. Jetzt will er wieder für Ruhe und Frieden sorgen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Walking Tall - Auf eigene Faust hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 55%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Walking Tall - Auf eigene Faust hat eine Wertung von 55%
Dieses Remake mit Ex-Wrestler "The Rock" in der Hauptrolle, vermag in Sachen Story keineswegs zu überzeugen, gefällt aber durch eine recht altmodische Inszenierung, sowie der gelungenen Atmosphäre und dem Charisma des Hauptdarstellers, der ein weiteres Mal beweist, dass ihm der Sprung vom Wrestler zum Actionhelden gelungen ist.

Bild aus Walking Tall - Auf eigene Faust Mit Walking Tall - Auf eigene Faust steht in diesem Jahr nach Mann unter Feuer und The Punisher schon das dritte Revenge-Remake vor der Tür. Dabei handelt es sich um eine Neuinterpretation des gleichnamigen Filmes von 1973 (in Deutschland bekannt unter Der Große aus dem Dunkel), dem zwei Fortsetzungen, eine TV-Serie und ein TV-Remake, folgten.

Nach langen Jahren bei der Marine kehrt der Elitesoldat Chris Vaughn wieder in sein kleines Heimatstädtchen zurück. Dort angekommen stellt er schnell fest, dass in dem beschaulichen Städtchen sein ehemaliger Schulkollege Hamilton ein Casino aufgebaut hat, welches das Sheriffbüro in der Hand hat und er sich aufgrund dessen auch nicht scheut, Drogen an Minderjährige zu verkaufen. Es dauert nicht lange, bis Chris dem Casino den Kampf ansagt, um wieder für eine ruhige und friedliche Stadt zu sorgen.

Die Geschichte ist altbekannt und schon so überzogen, dass man sie nicht mal im Ansatz ernst nehmen kann. So werden hier sehr fragwürdige Entscheidungen einer Jury vor Gericht gefällt und der Sheriff der sich zu Beginn nicht in das Geschäft des Casinos einmischen will, greift gegen Ende selber tatkräftig gegen Vaughn zum Gewehr. Dank solcher Charaktere und deren Handlungsweisen wirkt die Story recht schnell unglaubwürdig und hat zudem noch mit dem ein oder anderen Logikloch zu kämpfen.

Die Inszenierung von All about the Benjamins Regisseur Kevin Bray kann sich weitestgehend sehen lassen. Er verzichtet auf jegliche Spezialeffekte und verlässt sich auf gute alte Hau-drauf-Action, die sehr gut zur kompletten Atmosphäre des Filmes passt. Jedoch waren einige Prügelszenen so schnell geschnitten, dass man kaum noch dem Kampf folgen konnte. Das minderte den Spaß deutlich.

Der Hauptdarsteller Dwayne "The Rock" Johnson gefällt in seiner Rolle ganz gut. Zwar besitzt er wie sein Actionkollege Vin Diesel auch nicht gerade ein besonderes Schauspieltalent, hat jedoch eine unglaubliche Ausstrahlung und einen gewissen Coolnessfaktor, den er mit einigen netten Gags noch unterstreicht. An seiner Seite sehen wir Jackass: The Movie Blödelbarde Johnny Knoxville, der für die Rolle eines Sidekicks wie geschaffen ist und eine durchaus ordentliche Leistung abliefert.

Bleibt festzuhalten, dass der Film aufgrund der Story schon einmal um Einiges beraubt wird. Dies kann jedoch durch die altmodische Inszenierung ohne Effekte mit viel Action wieder gut gemacht werden, zumal der Hauptdarsteller mit seinem Charisma den Film noch aufwertet. Sicherlich fehlt noch ein ganzes Stück zu dem gelungenen Mann unter Feuer, aber The Punisher schlägt Walking Tall - Auf eigene Faust noch um Längen.



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