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Nach dem unerwarteten Erfolg von Die Bourne Identität kommt nun der zweite Teil des Agenten-Thrillers in die Kinos. Auch er basiert auf einem Robert Ludlum Roman, aus dem Regisseur Paul Greengrass diesen überaus gelungenen Thriller mit sehr guter Story und klasse Actionszenen machte.
Die Bourne Verschwörung setzt nahtlos dort an, wo Die Bourne Identität aufgehört hat. Es ist daher natürlich von Vorteil, wenn man den ersten Teil der Bourne-Reihe bereits gesehen hat. Es wird ab und an Wissen vorausgesetzt, das man nur aus dem ersten Film erlangen kann und außerdem kennt man dadurch die Hintergründe der Geschichte.
Während Jason Bourne das letzte Mal noch auf der Suche nach seiner Identität war, begibt er sich nun auf einen Rachefeldzug. Nachdem ein Auftragskiller Bournes gerade erst gewonnene Ruhe, die er an einem Traumstrand in Indien gefunden hatte, zerstört und das CIA ihn wegen dem Mord an zwei Russen, den er angeblich begangen hat, jagt, macht er sich auf den Weg die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Auf die Tour, auf die sich Bourne dabei begibt sind japanische Touristen wahrscheinlich sehr neidisch. Von Indien über Neapel, München und Berlin nach Moskau, und das Alles innerhalb kürzester Zeit. Doch mit der Polizei und dem CIA im Nacken lassen sich die Sehenswürdigkeiten nicht wirklich genießen.
Der Hauptakteur wird natürlich wieder von Matt Damon verkörpert. Auch Franka Potente ist wieder mit von der Partie, spielt aber diesmal, wie auch Julia Stiles leider nur eine kleine Nebenrolle. Der Film ruht also ganz allein auf den Schultern von Matt Damon, der diesen aber sehr souverän trägt. Man erkennt, dass er sich in seiner Rolle wohl fühlt und es geschafft hat, in Jason Bourne voll und ganz aufzugehen.
Die Story des Films wirkt gut durchdacht und ist sehr spannend konstruiert. Sie basiert, wie schon der erste Teil, auf einem der Bourne-Romane von Robert Ludlum. Doch die Drehbuchautoren haben mächtig Hand angelegt und die Geschichte in die heutige Zeit verlegt, da das Original noch im Kalten Krieg spielte. Auch Regisseur Paul Greengrass drückte dem Streifen deutlich seinen Stempel auf. Der sensationell schnelle Schnitt und die teilweise wackelige Kameraführung machen vor allem die Kampfszenen und die Verfolgungsjagden zu einem echten Erlebnis.
Die Bourne Verschwörung übertrifft seinen Vorgänger in eigentlich allen Punkten. Er liefert mehr Action, mehr Tempo und mehr Spannung als Die Bourne Identität. Außerdem bietet der Film einige Verfolgungsjagden, die den Vergleich zu großen Action-Blockbustern nicht zu scheuen brauchen. Die Handlung ist überraschend, unterhaltsam und nie langweilig. Alles in allem ist Die Bourne Verschwörung also eine mehr als gelungene Fortsetzung. Man kann nur hoffen, dass man Jason Bourne bald wieder auf der Leinwand zu sehen bekommt. |