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Das freche Unterwasserabenteuer der Machern von Shrek - Der tollkühne Held überzeugt durch gelungene Animation, putzige Tierchen, viel Witz sowie zahlreiche Anspielungen und Filmzitate. Jedoch kann das fischige Filmchen den Genre-Platzhirschen Shrek - Der tollkühne Held und Findet Nemo nicht ganz das Wasser reichen, ist aber trotzdem ein sehr unterhaltsamer Film für die ganze Familie.
Nach Pixars erfolgreichem Ausflug in die Unterwasserwelt, beschloss man auch im Hause Dreamworks ein Tiefseeabenteuer zu animieren. Jedoch haben die beiden Filme bis auf den Schauplatz nicht wirklich viel gemein. Denn im Gegensatz zu Pixars kindgerechtem Findet Nemo, präsentiert sich Dreamworks Große Haie - kleine Fische eher als Erwachsenenunterhaltung. Zum einen ließ man sich hier von klassischen Gangsterfilmen wie zum Beispiel Der Pate (ein Film den das kindliche Publikum höchstwahrscheinlich noch nicht genossen hat) inspirieren und zum anderen ist die Handlung relativ vielschichtig und lässt die schlichte Eleganz von Findet Nemo vermissen.
Die Handlung dreht sich um den Überlebenskünstler Oscar (Will Smith), der in einem New York nachempfundenen Riff lebt und sich in der Walwaschanlage von Sykes (Martin Scorsese) das nötige Kleingeld verdient. Das friedliche Leben am Riff wird in regelmäßigen Abständen von bösen Haien gestört, die unter der Führung von Don Lino (Robert De Niro) in einem naheliegenden Wrack hausen. Lino bereitet gerade seine beiden Söhne Lenny (Jack Black) und Frankie (Michael Imperioli) auf die Übernahme seines Imperiums vor, wobei er mit Lenny große Probleme hat, da dieser als Waschlappen-Hai und Vegetarier kaum Respekt in der Unterwasserwelt genießt. Als die beiden Brüder beim Jagen zufällig über den kleinen Oscar stolpern, will ihn Frankie kurzerhand verzehren und wird just in dem Moment von einem Anker erschlagen. Der clevere Oscar nutzt die Gunst der Stunde und präsentiert sich als wagemutiger und tapferer Hai-Killer.
Bei Große Haie - kleine Fische wurden die Synchronsprecher in einer bisher noch nie da gewesenen Weise in den Film integriert. Denn hier leihen sie dem Unterwassergetier nicht nur ihre Stimmen, sondern auch ein charakteristisches äußeres Merkmal. Deshalb erinnert jeder Charakter optisch in gewisser Weise an seine Synchronstimme. Ansonsten arbeitet der Film mit den Mitteln, die auch schon bei den beiden Shrek - Der tollkühne Held Filmen die Erfolgsgaranten waren. In diesem Zusammenhang sind vor allem die zahlreichen Anspielungen und Filmzitate sowie die zahllosen kleinen Details, die man wahrscheinlich nie alle entdecken kann, zu nennen.
Erwartungsgemäß überzeugt der Film durch gelungene Animationen, putzige Charaktere und eine farbgewaltige Optik. Die Witze werden in hoher Frequenz aufs Publikum losgelassen und sorgen für entspannte Schmunzel-Atmosphäre. Trotz alledem ist es den Machern nicht gelungen, einen Film auf die Beine zu stellen, der Shrek - Der tollkühne Held und Findet Nemo das Wasser reichen kann. Ihm fehlt einfach das gewisse Etwas, dass einen guten Film zu einem sehr guten werden lässt. Trotzdem bietet Große Haie - kleine Fische gute Unterhaltung für die ganze Familie. |