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Resident Evil: Apocalypse

(Resident Evil: Apocalypse, 2004)

Dt.Start: 23. September 2004
DVD: 17. Februar 2005
Premiere: 10. September 2004 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Horror, Sci-Fi
Länge: 94 min Land: UK, Deutschland, Kanada
Darsteller: Milla Jovovich (Alice), Sienna Guillory (Jill Valentine), Sandrine Holt (Terri Morales), Thomas Kretschmann (Major Cain), Jared Harris (Dr. Ashford), Oded Fehr (Carlos Olivera), Zack Ward (Nicholai Sokolov), Mike Epps (L.J.), Matthew G. Taylor (Nemesis), Eric Mabius (Matt Addison), Sophie Vavasseur (Angie Ashford)
Regie: Alexander Witt
Drehbuch: Paul W.S. Anderson


Inhalt

Als die Agentin Alice nach ihrem beinahe tödlichen Einsatz bei der Umbrella Corporation in einem Krankenhaus von Raccoon City aufwacht, muss sie feststellen, dass sich die Einwohner der Stadt in blutrünstige Zombies verwandelt haben. Zusammen mit den anderen Überlebenden Jill Valentine, Carlos Olivera und Nicholai Sokolov sucht sie einen Weg aus der Stadt. Der zur Killermaschine Nemesis mutierte Matt Addison stellt sich dabei der Gruppe ein ums andere Mal in den Weg.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Resident Evil: Apocalypse hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 50%
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Wertung von 39 für Resident Evil: Apocalypse

Der zweite Resident Evil-Film schließt nahtlos an den ersten Teil an und zeigt vor allem, wie zielgerichtet und vollkommen unmenschlich die Vorgehensweise der Umbrella Corporation ist.
Leider ist dahinter aber kaum Substanz zu finden, weswegen man sich am Ende doch leicht übers Ohr gehauen fühlt. Wer allerdings nur viele Kämpfe mit Schusswaffen gegen Horden von Zombies sehen will, kommt sicherlich voll und ganz auf seine Kosten. Alle, die eine Weiterführung der Geschichte aus Teil 1 erwarten, werden aber enttäuscht zurückgelassen.
Es bleibt die Hoffnung, dass die sicher kommende Fortsetzung in Sachen Story wieder etwas komplexer und somit interessanter sein wird.

Kritik

von Markus Ostertag
Resident Evil: Apocalypse hat eine Wertung von 60%
Regiedebütant Alexander Witt schaffte in der Fortsetzung der Videospieladaption einen optischen höchst interessanten Film, der aber nur den Fans bedingungslos zu empfehlen ist. Denn ansonsten glänzt der Film nur mit grober Action, die an manchen Stellen nicht konsequent genug ist, und einer flachen Story.

Bild aus Resident Evil: Apocalypse Mit der Erwartungshaltung steht und fällt die Bewertung eines Films, gerade bei Streifen, die auf eine spezielle Zielgruppe abzielen, ist es oft schwer objektiv zu werten. Resident Evil: Apocalypse ist genau ein solcher Fall: Ganz klar auf die Fans des Genres oder die Computerspiele zugeschnitten und für diese auch durchaus tauglich.

Inhaltlich gibt die Fortsetzung der Computerspieladaption nicht sonderlich viel her: Das T-Virus aus dem geheimen unterirdischen Forschungslabor "The Hive" wird durch einen Forschungstrupp an die Oberfläche gebracht und infiziert binnen weniger Stunden Raccoon City. Die dafür verantwortliche Umbrella-Cooperation riegelt daher die komplette Stadt hermetisch ab und will mit einer Atombombe den Unfall vertuschen.

Optisch bietet Resident Evil: Apocalypse Fun pur, denn die Special Effects können sich durchweg sehen lassen und auch die Sets sind teils spektakulär. Einzig bei Nahkampfszenen wurden die Schnitte meist so schnell gesetzt, dass zwar das Tempo deutlich erhöht wird, aber vom eigentlichen Fight kaum noch etwas übrig bleibt. Die Charaktere sind, erwartungsgemäß äußerst flach und ohne großen Tiefgang, dafür liefern die Schauspieler ihren Rollen gemäß eine solide Leistung ab.

Dass wir es hier nicht mit einem tiefgründigen Drama inkl. intelligenter Story zu tun haben werden, war vorher schon klar. Aber das Sequel zum Kassenerfolg Resident Evil zeigt zumindest auf den genretypischen Gebieten einiges an Klasse. So ist der Streifen sowohl optisch als auch für Zombie-Fans sicherlich ohne Einschränkungen zu empfehlen und auch die Fans der Computerspielreihe werden ihre wahre Freude haben. Dennoch muss man ganz klar sagen, dass der Otto-Normal-Kinogänger ohne Affinität zu Computerspielen oder dem Genre auch den zweiten Teil eher meiden sollte.



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