Der entmutigte und sich selbst verwahrlosende Captain Willard wird im mehr und mehr grotesk werdenden Vietnam-Krieg in den Dschungel geschickt, um Colonel Kurtz zu töten. Dieser hat, weitab von seinen eigenen Truppen, inmitten des Urwaldes ein barabarisches Regiment unter seiner Führung aufgebaut. Hier, wo er von den Einwohnern als Gott verehrt wird, lebt er in seiner eigenen, vom Wahnsinn des Krieges geschaffenen Utopie aus Blut und Selbstverzehrnis. Für Willard wird die lange Reise im Boot und die Begegnung mit Kurtz zum schmerzvollen Prozess der Selbstfindung und zur surrealen Bekanntschaft mit der Sinnlosigkeit und Perversion des Konflikts an sich.