Rebecca (Susanne Wolff, Bis zum Ellenbogen) kommt in Emily Atefs Drama nicht mit ihrer neuen Rolle als Mutter zurecht und entfremdet sich immer mehr von ihrem Sohn und auch Julian (Johann von Bülow, Die Österreichische Methode), ihrem Mann. Als sie schlussendlich einen Zusammenbruch erleidet, wird sie in eine Klinik eingewiesen, um die Beziehung zu ihrem Kind Schritt für Schritt aufzubauen und auch wieder die Nähe zu Julian finden zu können. Atef greift mit Das Fremde in mir das Tabu-Thema der postnatalen Depression auf und versucht ein sensibles Bild davon zu zeichnen.