Manchmal wünscht man sich, man könnte einfach eine andere Person sein. So empfindet auch Agnes, als sie durch Zufall an den Schlüssel für eine verlassene Wohnung kommt. Schnell nimmt sie diese für sich ein und besucht sie immer häufiger. Als sie allerdings eines abends darin einschläft, wacht sie am nächsten morgen neben einem fremden Mann auf. Ab diesem Zeitpunkt läuft das ehemals durchorganisierte Leben der Wissenschaftlerin völlig aus dem Ruder. Auch für Regisseurin Lola Randl dürfte sich mit ihrem ersten Langfilm einiges geändert haben. Immerhin wurde Die Besucherin auf der Berlinale aufgeführt.