Bisher war der Kurzfilm das Steckenpferd des serbischen Regisseurs Stefan Arsenijevic. Doch dieses Jahr liefert er dem Publikum mit Liebe und andere Verbrechen seinen ersten Langfilm. Seine Hauptfigur Anica (Anica Dobra) will dabei aus ihrem tristen Alltag in Neu-Belgrad ausbrechen und erlebt bei ihrem heimlichen Abschied einige Überraschungen. Bei Filmfestivals wie in Serbien, Deutschland und der Türkei konnte die Koproduktion letztes Jahr bereits sechs Filmpreise gewinnen, unter anderem als bester Film und für die beste Regie.