Anfang der 1970er-Jahre galt der Detroiter Folk-Musiker Sixto Rodriguez als der nächste Bob Dylan. Doch seine beiden Alben floppten in seiner US-amerikanischen Heimat - nur um Jahre später in Südafrika Legendenstatus zu erreichen. Weder Künstler noch seine Fans wussten voneinander, außer, dass Rodriguez Selbstmord begangen haben soll. Ende der Neunziger machten sich zwei Fans auf die Suche nach der wahren Todesursache - eine Entdeckungsreise, die Regiedebütant Malik Benjelloul in seiner Dokumentation Searching for Sugar Man rekapituliert.